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| Zahlen, Fakten und Prognosen |
Sechs Milliarden Euro Umsatz verbuchte die Windkraftindustrie in 2006. Die Exportquote lag bei 61 Prozent. Die Arbeitsplätze sind um 8.000 auf rund 74.000 gestiegen. Für 2007 erwartet der Bundesverband der Windenergie (BWE) einen Umsatz von 6,7 Milliarden Euro und 7.000 neue Arbeitsplätze, wie aus einer Mitteilung des Verbandes hervorgeht. Der momentane Anteil der Windenergie an der gesamten Stromversorgung in Deutschland liegt bei sechs Prozent. Der scheidende BWE Präsident, Peter Ahmels, geht davon aus, dass dieser Anteil bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent gesteigert werden kann. Bis dahin werden voraussichtlich 112.000 neue Arbeitsplätze in der Windkraftindustrie entstehen. |
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Das erklärte Ziel lautet: 500.000 Arbeitsplätze in den erneuerbaren Energien im Jahr 2020. In einer Studie des Bundesumweltministeriums heißt es, dass die Unternehmen ihre Beschäftigtenzahl bis 2010 um 50% erhöhen wollen. Für die Studie wurden 1.100 Unternehmen befragt. Beinahe alle Unternehmen bewerten Deutschland als den attraktivsten Standort in Europa.
Bis 2020 sind insgesamt Investitionen von 130 Milliarden Euro geplant. Die regionale Wertschöpfung unterscheide sich sehr stark. Norddeutschland weißt mit 50 Prozent die höchste Quote auf. Ostdeutschland hat dagegen eine Wertschöpfung von 20 Prozent. |
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| Weltweit steigt der Energiebedarf. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der weltweiten Energiebereitstellung soll 2020 bei 22 Prozent (heute 13) liegen. Nach den jüngsten Prognosen wird sich dann das weltweite Investitionsvolumen versechsfacht haben. Die deutsche Industrie erwartet durch die Produktion regenerativer Energien Exportimpulse von 16 Milliarden Euro bis 2020. Schätzungen zufolge liegt bis dahin der deutsche Anteil am Weltmarkt zwischen 15 und 20 Prozent. Mehr als ein Drittel der weltweiten Windenergie Erzeugung stammt aus Deutschland. |
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Ende 2006 waren knapp 19.000 Anlagen in Betrieb. Mit fünf Prozent waren sie am Stromverbrauch in Deutschland beteiligt. Durch die zunehmende Wirtschaftlichkeit der Windkraftanlagen haben sich die Kosten seit 1990 halbiert. In zehn bis fünfzehn Jahren wird die Windkraft durch weitere Kostensenkungen konkurrenzfähig sein, so die Experten. Schon heute lässt sich von einem weltweit boomenden Mark sprechen, weil dieser in den vergangenen Jahren immer breiter und kommerzieller geworden ist.
Die Arbeitgeber der Zukunft |
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