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JobSpezial Dezember 2011: Webinare
Die Professorensicht: Ergebnisse der Umfrage
    Um herauszufinden wie Professoren und Hochschuldozenten zu Webinaren stehen hat alma mater im Sommer 2011 eine Umfrage dazu durchgeführt. Diese sollte aufzeigen, ob Professoren Online-Seminaren offen gegenüberstehen, sie als Ergänzung sehen oder eher als Konkurrenz zur eigenen Lehrtätigkeit betrachten.

Insgesamt nahmen 132 Lehrstühle an der Umfrage teil. Ein Großteil der teilnehmenden Professoren lehrt in den Bereich „Betriebswirtschaftslehre“, „Maschinenbau“, „Fahrzeugtechnik u.Ä." und „Informatik“.

Interesse an studienbezogenen Fachthemen

Zunächst wurde überprüft, ob die Teilnehmer mit dem Begriff „Webinar“ etwas anfangen können. War dies nicht der Fall, folgte eine kurze Erklärung. Nach der Begriffserklärungen gaben 72% der Professoren an, dass sie Interesse an Webinaren zu studienbezogenen Fachthemen haben.

Offen gefragt: Meinungen über Webinare

Im nächsten Schritt wurden die Professoren gebeten, ihre generelle Meinung zu Webinaren zu konkretisieren und zu begründen. So konnten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Angaben sowohl positive, negative als auch neutrale Tendenzen zu Webinaren abgeleitet werden.

Überwiegend positiv wurden Webinare als Ergänzung und Bereicherung zum klassischen Lehrangebot an Universitäten betrachtet. Lehrveranstaltungen können interessanter gestaltet und Seminar- und Übungsthemen vertiefender betrachtet werden. Auch die Kosten und Aufwendungen von Webinaren wurden hervorgehoben, da für Vorträge kosten- und zeitintensive Reisen entfallen. Zudem wurde die Flexibilität und die Effektivität hervorgehoben.

Nach Einschätzung der Professoren bieten sich mit den Online-Vorträgen viele interaktive und multimediale Präsentationsmöglichkeiten. Somit seien Webinare eine zeitgemäße Art der Wissensvermittlung, die mit einfacher Bedienung überzeugen.

Kritik: Worauf die Webinar-Veranstalter achten sollen

Wir wollen natürlich nicht verhehlen, dass es auch negative Rückmeldungen zu den Webinaren gab. Diese bezogen sich hauptsächlich auf die Inhalte der Webinare. Einige Professoren gaben zu bedenken, dass es zu einem geringen Lehreffekt kommen kann. So könnten Unternehmen die Online-Vorträge als Marketing und zur Selbstdarstellung missbrauchen. Webinare könnten im Vergleich mit anderen Formen der Wissensvermittlung als zu unpersönlich gesehen werden.

Dennoch überwiegen eindeutig die positiven Aspekte der Webinare, da sie äußerst zielgruppengerecht seien. Außerdem ist diese Form der Wissensvermittlung aus Sicht der Professoren motivierend für Studierende, da eine Teilnahme leicht und effektiv möglich ist.

Im letzten Teil unseres JobSpezial Dezember wollen wir Ihnen mit dem alma mater Webinar-Blog ein Beispiel für eine online-basierte Webinar-Plattform vorstellen.
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Praxisbeispiel: Der Webinar-Blog von alma mater
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JobSpezial Dezember 2011

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