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JobSpezial April 2009
Jobsuche & Recruiting 2.0 in der Krise?
Checkliste für Bewerber und Personaler

Ziel dieses JobSpezials war und ist es, sowohl Bewerbern für die Jobsuche als auch Personalern für die Personalsuche in einem erschwerten wirtschaftlichen Umfeld alternative Tools im Internet vorzustellen, die vielversprechende Ergänzungen zum bereits verwendeten Instrumentarium sein können.
Checkliste für Bewerber

    1. Online-Präsenz:
    Standard ist die Registrierung bei Personalvermittlungen und Karriereberatungen wie alma mater, Jobbörsen und Jobsuchmaschienen. Dazu gehören ebenfalls Initiativbewerbungen auf Karriereseiten von Unternehmen sowie das Anlegen von aktualisierten Lebensläufen in Business-Netzwerken wie Xing. Zudem sollte man die Social Media für die Jobsuche in Erwägung ziehen, wozu Profile auf Social Platforms wie Facebook bzw. Microbloggingdienste wie twitter gehören.

    2. Verknüpfung von Bewerbungsprofilen:
    Mit der Vielzahl im Internet angelegter Profile zur Jobsuche einher geht die Verknüpfung dieser, um einerseits einen einheitlichen Bewerberauftritt zu gewährleisten und um andererseits eine größere Anzahl von Entscheidern und Multiplikatoren anzusprechen

    3. Hundertprozentige Aufmerksamkeit im Internet:
    Jede Bewegung im Internet kann die Online-Reputation positiv oder negativ beeinflussen, weshalb es entscheidend ist, dass man sich nicht von anderen Dingen wie schlechter Laune oder Eitelkeit beeinflussen lässt, wenn man den Kontakt via Online-Netzwerke oder Foren sucht. Höflichkeit zahlt sich immer aus!
Checkliste für Personaler

    1. Reputation im Web 2.0:
    Für Unternehmen ist das Image und die Reputation das A und O ihres öffentlichen Auftretens. Für Personaler gilt dies in gleicher Weise. Mit dem bewerberseitigen Trend hin zur Überprüfung von Unternehmen werden auch Personalansprechpartner erfasst. Deshalb gilt für Personaler: Geschäftliche Online-Präsenzen regelmäßig aktualisieren und bei der Teilnahme an Diskussionen in Foren, Communities, Chats oder Kommentarfunktionen von Blogs darauf achten, dass man in erster Linie als Unternehmensvertreter wahrgenommen wird.

    2. Offenheit gegenüber Bewerbern:
    Der Gedanke des Web 2.0 ist das gegenseitige Teilen und der Austausch von Wissen. Deshalb: Anfragen via Social Networks etc. von Bewerbern sollten Ernst genommen werden und beantwortet werden. Unter Umständen kann über einen solchen direkten Kontakt der dringend gesuchte Mitarbeiter gefunden werden.

    3. Hundertprozentzige Aufmerksamkeit im Internet:
    Auch für Personaler gilt: Wer nicht mit klarem Kopf im Internet auftritt, kann diesen verlieren. Zuletzt bekanntgeworden sind Fälle von Mitarbeitern, die via Twitter in regelmäßigen Abständen über Ihre Arbeitsverhältnisse klagten und deshalb ihren Job verloren.
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