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August 2010
Kostenlose Karriereberatung für Informatiker und Informationstechniker
20.08.2010

Die Situation auf dem Arbeitsmarkt bessert sich zunehmend und derzeit sind besonders sogenannte MINT-Absolventen mit erstklassigen Noten gefragt. Vielen Absolventen und Young Professionals in diesem Bereich stehen momentan scheinbar alle (Karriere-)Türen offen.

Wie Bewerber von diesem Aufschwung am besten profitieren, verraten die Recruiter von alma mater:

Informatiker und Informationstechniker, die bei alma mater oder bei www.jobeinstieg.de registriert sind, können sich kostenlos von unseren Recruiting-Spezialisten beraten lassen.

Wie eine solche Karriereberatung abläuft und welche Inhalte Sie hat, erfahren Sie auf dieser Seite!
Exklusive Weiterbildungsmöglichkeit für registrierte Bewerber
12.08.2010

Wer beim Berufseinstieg oder Jobwechsel punkten möchte und nachhaltig seine Karrierechancen steigern, bietet alma mater registrierten Bewerbern - gemeinsam mit dem Kooperationspartner career-tools.net - eine exklusive Weiterbildungsmöglichkeit:

Mit der online Aubsildung werden die Teilnehmer zu Experten für Schlüsselkompetenzen" und können in 3 oder 6 Monaten ihre Soft Skills trainieren und professionalisieren. Die Ausbildung ist sowohl für Studenten, Absolventen als auch Professionals geeignet.

Das Besondere an dieser Kooperation: registrierte Nutzer von alma mater bezahlen für die Teilnahme lediglich 60 € (anstatt 269 €)!
alma mater will's wissen: Umfragestart für Bewerber und Karriereinteressierte
09.08.2010

alma mater möchte seinen Service für Jobsuchende und alle, die sich mit dem Thema Karrierechancen auseinandersetzen, verbessern. Zudem soll die Transparenz hinsichtlich der Vermittlungsleistungen für Bewerber erhöht werden.

So scheinen viele Bewerber nicht zu wissen, dass der Service von alma mater für sie kostenfrei ist und dass gut 90% der Stellen, die alma mater für seine Kunden besetzt, unbefristete Festanstellungen sind, bei denen der Arbeitsvertrag zwischen Unternehmen und Bewerber geschlossen wird.

Die Umfrage dauert 2 - 15 Minuten, je nachdem, wie die Fragen beantwortet werden.
Das Team von alma mater hofft auf viele interessierte Teilnehmer und ist gespannt auf die Ergebnisse.

Online-Umfrage starten

Juli 2010
"Join the best": MLP und 15 Partnerunternehmen vergeben Stipendien und Praktika
22.07.2010

Bis zum 12. Dezember 2010 können sich Studenten für das siebte internationale Praktikumsprogramm "Join the best" von MLP bewerben. MLP vergibt in Kooperation mit 15 Global Playern insgesamt 15 Stipendien für erstklassige Auslandspraktika. Die Stipendien beinhalten Flug, Unterkunft, MLP-Versicherungspaket und MLP-Kreditkarte. Die Praktika starten 2011 und dauern je nach Unternehmen zwischen zwei und sechs Monate. Mögliche Praktikumsorte sind Bali, Budapest, Dubai, Genf, Ghana, Hongkong, Istanbul, Jakarta, London, Mailand, Oslo, Peking, Singapur, Wien, und Warschau. Zu den Partnerunternehmen gehören u.a. Axel Springer, PwC, BASF, HypoVereinsbank, KPMG, Nestlé, Procter & Gamble etc.

"Join the best" wird in Form eines zweistufigen Auswahlverfahrens (Assessment Center) durchgeführt. In den vergangenen Runden von „Join the best“ haben sich knapp 12.000 Studenten beworben, unter denen 15 Bewerber für die Stipendien und viele weitere für über 700 Inlandspraktika ausgewählt wurden. Teilnahmeberechtigt sind alle deutschsprachigen Studenten ab dem dritten Semester, Referendare und Doktoranden (alle Studienrichtungen außer Medizin).

Detaillierte Informationen erhalten Interessenten auf www.jointhebest.info.
alma mater sucht angehende Ingenieure/-innen für ein exklusives Stipendienprogramm
08.07.2010

alma mater sucht derzeit exklusiv für einen Weltmarktführer in der Elektronik- und Investitionsgüterbranche motivierte Kandidaten für ein Stipendienprogramm.

Das Programm richtet sich an Studenten, die in maximal 2,5 Jahren ihr Studium mit einem Bachelor- oder Diplomtitel abschließen und ein anschließendes Master-Studium anstreben. Ziel des Programms ist es, die Studenten bereits während ihres Studiums auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten und Ihnen so einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen.

Für die Teilnahme am Stipendienprogramm müssen die Kandidaten grundlegend eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

1) Abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium (FH/Uni) der Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Hochfrequenztechnik, Kommunikations- und Informationstechnik, Physik, (technischen) Informatik oder ähnlicher technischer Fachrichtungen und Beginn des Masterstudiums an einer Universität im Wintersemester 2010/11.

oder

2) Diplomstudium an einer Universität oder Fachhochschule in den Bereichen Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Hochfrequenztechnik, Kommunikations- und Informationstechnik, Physik, (technischen) Informatik oder ähnlicher technischer Fachrichtungen und geplantes Ende des Diplom-Studiums im Herbst 2012 oder später.

Weitere Details zum Auswahlprozess, den Anforderungen und Bewerbungsfristen finden Interessenten in der alma mater Stellenbörse.

Juni 2010
alma mater veranstaltet Recherchewettbewerb
24. Juni 2010

Wissenschaftliches Arbeiten liegt nicht jedem Studenten. Literaturrecherche noch viel weniger. Was aber machen, wenn die Abschlussarbeit bevorsteht und das Internet nicht die gewünschten Informationen hergibt?

Da alma mater sich nicht nur als Personalvermittlung, sondern vor allem auch als Karriereberatung versteht, haben wir Wettbewerb kreiert, der Studenten helfen soll, sich ohne Notendruck an das Thema Literaturrecherche heranzuwagen. Als Anreiz gibt es nicht nur iPods, sondern auch Preisgelder von bis zu 1.000 € zu gewinnen!

Nähere Informationen gibt es auf unserer Wettbewerbsseite und in der Broschüre (PDF)!
Career-Journal.com verlost Freikarten für die Automechanika
17.06.2010

Die Automechanika findet vom 14. bis 19. September 2010 in Frankfurt statt. Neben der Funktion als Informationsdrehscheibe und globales Schaufenster der Industrie – 80 Prozent der über 4.400 erwarteten Aussteller stammen aus dem Ausland – steht die Automechanika besonders für das große Maß an Innovationen und nachhaltigen Technologien, die auf der Messe präsentiert werden. Deutschland hat auch in Zukunft ein großes Potenzial, weiterhin an der Spitze der globalen Auto-Welt mitzuspielen. Und dafür benötigt die Automobilindustrie hochqualifizierte Fachkräfte.

Grund genug also, sich auf der Automechanika umzusehen und die eigenen Karrieremöglichkeiten im In- und Ausland auszuloten. Freikarten für den Messebesuch verlost das internationale Nachrichten- und Karriereportal Career-Journal.com.

Jetzt teilnehmen und gewinnen!!
Messeguide herunterladen!
Neuer Studiengang: Executive MBA der Südwestfälischen Akademie für den Mittelstand

An der Südwestfälischen Akademie für den Mittelstand, der neuesten Bildungseinrichtung der Universität Siegen - startet im Wintersemester 2010/2011 ein neues Executive MBA-Programm. Es ist speziell für Führungskräfte mittelständischer Unternehmen konzipiert. Das Kursangebot besteht aus den fünf zentralen Managementbereichen eines Unternehmens: Unternehmensführung, personelle Führung, finanzielle Führung, Wertschöpfung und Markterfolg im Mittelstand.

Das Executive MBA-Programm wird in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen, der BiTS Iserlohn (Die Unternehmerhochschule) und der Hochschule Hamm-Lippstadt angeboten.

Informationsveranstaltungen für Studieninteressierte finden an den folgenden Daten statt:

- Soest, 14. Juni 2010
- Olpe, 17. Juni 2010
- Dillenburg, 24. Juni 2010
- Meschede, 30. Juni 2010
- Lüdenscheid, 08. Juli 2010
- Betzdorf, 23. August 2010

Nähere Informationen gibt es auf www.akademie-mittelstand.de!

Mai 2010
Bewerbungen für das European Graduate Program von Texas Instruments werden noch bis zum 31. Juli angenommen
20.05.2010

Am 31.10.2010 startet das European Graduate Program (EGP) von Texas Instruments in Deutschland, Italien, Frankreich und Schweden. Bis zum 31. Juli ist es möglich, sich für die Programme, welche auf die Position "Technical Sales Engineer" abzielen, zu bewerben.

Gesucht werden Persönlichkeiten, für die Networking, Teamgeist, Kundenorientierung, Durchhaltevermögen und Ideenreichtum keine Fremdwörter sind.
Einen richtig guten Überblick über das Programm, das Bewerbungsverfahren und alles weitere, was Interessierte wissen sollten, gibt es auf der Seite von Texas Instruments.

alma mater Jobmobil - Tourstart am 18.05.
17.05.2010

Morgen startet die alma mater Jobmobil-Tour. Der erste Stopp wird in Dresden an der HTW sein. Am 19.05. geht es dann zur Dresdner TU und am 20.05. geht es zur TU Ilmenau.
Insgesamt werden 14 Hochschulen in ganz Deutschland besucht. Wann und wo das Jobmobil sein wird und welche Unternehmen uns begleiten, steht auf dem Blog zur Tour.
Herausforderung Abschlussarbeit
Live-Chat am 20. Mai von 17-18 Uhr

Wissenschaftliches Schreiben entscheidet über den Studienerfolg und anschließende Karriereaussichten, doch den meisten Studierenden fehlen klare Vorstellungen davon, was zu tun ist, um ein Thema nicht nur wissenschaftlich aufzuarbeiten, sondern auch entsprechend zu präsentieren.
Dabei ist die Abschlussarbeit eine Visitenkarte – nicht nur für den eigenen Lebenslauf, sondern auch für den zukünftigen Arbeitgeber, der anhand von Thema und Abschlussnote Rückschlüsse auf Fähigkeiten und Kompetenzen des Bewerbers ziehen kann. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig zu informieren, worauf man beim wissenschaftlichen Schreiben achten muss und welche Möglichkeiten es im Anschluss gibt, seine Arbeit sinnvoll zu vermarkten.

Dabei hilft der Chat vom internationalen Nachrichten- und Karriere-Portal Career-Journal.com am 20. Mai 2010 von 17-18 Uhr. Tina Sternberg, Lektorin im Hamburger Diplomica Verlag, beantwortet Fragen zum Arbeiten mit Word und informiert darüber, wie Studierende ihre Abschlussarbeit professionell veröffentlichen und so als Startkapital für ihren Berufseinstieg verwenden können.

Die Teilnahme an dem Chat ist kostenfrei.
Eine Registrierung vorab unter www.Career-Journal.com ist notwendig.
alma mater auf der 9. Jobmesse Stuttgart
03.05.2010

Am 11. Mai 2010 veranstaltet der Förderkreis Betriebswirtschaft an der Universität Stuttgart e. V. bereits zum neunten Mal erfolgreich die Jobmesse Stuttgart im Haus der Wirtschaft und alma mater ist mit von der Partie!

Willkommen sind Absolventen/innen und Studierenden aller Fachrichtungen sowie aller Hochschulen ebenso wie alle weiteren Interessenten. Nicht nur eine Menge spannender Unternehmen, sondern auch ein mehr als attraktives Rahmenprogramm werden den Messebesuch zu einem besonderen machen:

- Unternehmenspräsentationen
- Fachvorträge rund um das Thema Bewerbung
- Assessment Center - LIVE Praxisübung
- kostenloser Bewerbungsunterlagen-Check

Die Teilnahme ist für Besucher kostenlos!

Aktuelle Informationen gibt es auf der Hompage der Jobmesse Stuttgart.
alma mater Stellenbörse wird mit gut (2,1) beurteilt
01.05.2010 - Die aktuellen Ergebnisse der Jobbörsen-Nutzerumfrage stehen fest

CrossPro-Research ist ein Gemeinschaftsprojekt von Crosswater Systems Ltd. und der PROFILO Rating-Agentur GmbH und verfolgt das Ziel, Jobbörsen und Jobsuchmaschinen nach unterschiedlichen Kriterien aus User-Sicht zu analysieren und zu beurteilen. Die Ergebnisse werden halbjährlich ausgewertet und geben unter anderem einen Überblick über die Zufriedenheit der Stellensuchenden hinsichtlich der jeweiligen Jobbörsen und Jobsuchmaschinen.

alma mater fällt in dieser Analyse in die Gruppe der Spezial-Suchmaschinen und wir freuen uns sehr, dass unsere Stellenbörse mit einer 2,1 benotet wurde!

Zur Pressemitteilung

April 2010
Live-Chat "Karrierefalle Internet vermeiden - Tipps für eine makellose Online-Reputation"

Melanie Vogel, Karriere-Coach und Arbeitsmarkt-Expertin chattet am Freitag, 7. Mai 2010 von 17-18 Uhr im internationalen Nachrichten- und Karriere-Portal Career-Journal.com mit Bewerbern und Interessierten und gibt hilfreiche Tipps, was man als Bewerber tun kann, um seine eigene Online-Reputation zu stärken. Sie zeigt auf, welche Karrierefallen das Internet unvorsichtigen Usern stellt und hilft, wenn es darum geht, aktuelle Fragen zur Online-Bewerbung zu beantworten.

Die Teilnahme am Live-Chat am 7. Mai 2010 von 17 bis 18 Uhr ist kostenfrei.
Eine einmalige Registrierung unter Career-Journal.com ist notwendig.
alma mater Gehaltssudie 2010:
Einstiegsgehälter von Akademikern liegen trotz Krise bei fast 40.000 € pro Jahr

Die fast 1.000 teilnehmenden Unternehmen der sechsten Auflage der alma mater Gehaltsstudie zeigen sich trotz Krise optimistisch: Insgesamt 77 % beabsichtigen, dieses Jahr Hochschulabsolventen einzustellen. Das durchschnittlich gezahlte Gehalt für akademische Nachwuchskräfte liegt trotz Krise noch immer bei 39.339 € brutto jährlich. Die Einstiegschancen von Hochschulabsolventen scheinen sich somit wieder zu verbessern und Spitzengehälter sind wieder möglich.

Zur Pressemitteilung
Alle Zahlen in der Gehaltsstudie 2010

Selbstmarketing im Bewerbungsgespräch und der bei Gehaltsverhandlung
Bewerbertraining mit Jürgen Bühler an der TU Darmstadt am 22.04.2010

Informationen darüber, wie man sich im Vorstellungsgespräch und auf Jobmessen verhalten sollte, gibt es viele. Wer sich lange genug mit dem Thema beschäftigt, wird ungefähr wissen, was man anziehen sollte, mit welchen Fragen man rechnen muss und welche man selbst nicht stellen sollte. In der Praxis geschehen aber immer wieder unvorhergesehene Dinge, auf die man sich als Bewerber nicht immer einstellen kann. Eine falsche Frage und schon ist es passiert: man ist raus aus dem Konzept und alle Vorbereitungen für das heißersehnte Gespräch waren umsonst - und der Job geht an einen Mitbewerber.

Um dies zu vermeiden und für besonders kniffelige Situationen gewappnet zu sein, können sich Studenten am 22.04. an der TU Darmstadt Informationen aus erster Hand holen: Jürgen Bühler, Geschäftsführer der Personalberatung alma mater bietet im Rahmen des warm-up für die konaktiva Kontaktmesse die Möglichkeit, die „andere Seite des Verhandlungstisches“ kennen zu lernen. Denn nur, wenn sich Bewerber gezielt auf eine Position hin vermarkten können und verstehen, was in den Köpfen der Personalentscheider vor sich geht, werden sie im Werben um den Traumjob weiterkommen und auch ein attraktives Gehalt aushandeln.

Besonders hinsichtlich des Themas Gehalt bietet das Training auch für selbstsichere Kandidaten eine Menge Input, um sich zu verbessern. Nicht nur aufgrund der alma mater Gehaltsstudie, die jährlich durchgeführt wird, ist Bühler der richtige Ansprechpartner für dieses Thema. Besonders durch seine jahrelange Erfahrung als Geschäftsführer und Personalberater kennt er die Tücken bei Vorstellungsgesprächen und Gehaltsverhandlungen und wird wohl keine Frage unbeantwortet lassen.


Die Teilnahme an dem Bewerbertraining ist kostenfrei.
Der interaktive Vortrag mit dem Titel „Selbstmarketing im Bewerbungsprozess – Tipps zur Gehaltsverhandlung“ findet am 22.04.2010 am Campus der TU Stadtmitte (10 – 13 Uhr) statt. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der konaktiva.


März 2010
CampusBarometer 2010 – große Online-Umfrage unter Studierenden

Bis zum 27. April 2010 führt die Deutsche Bildung eine große Online-Umfrage unter Studierenden durch. Bereits im vierten Jahr werden Studierende aller Fachrichtungen und Hochschulen in Deutschland zu Themen wie Studienfinanzierung, Studienzufriedenheit, Schlüsselqualifikationen und außeruniversitärem Engagement befragt.

Die Teilnehmer können einen iPod touch 32 GB gewinnen!

Hier geht es zur Umfrage: www.meineumfrage.com/campusbarometer

2010 weniger Arbeitslose als gedacht, dafür eine „jobless recovery“ in 2011
Studie zur Jobkrise des IAB (direkter Link zum Download)

15.03.2010 - Dank Kurzarbeit und flexible Arbeitszeitenregelung konnte die Wucht der Wirtschaftskrise in Deutschland größtenteils abgefangen werden. Zum Teil leider bloß ein zeitlicher Aufschub: im Jahresdurchschnitt erwartet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB nun 3,5 Mio. Erwerbslose. Dies wären 120.000 mehr als im Vorjahr. Dafür aber auch ganze 600.000 weniger als noch im September 2009 vorhergesagt. Zur Abwechslung also endlich auch mal wieder eine verhältnismäßig positive Nachricht in Mitten der Schwarzmalerei, oder?

Leider scheinen die Chancen am Arbeitsmarkt unverändert schlecht zu sein. Besonders für bereits Arbeitslose und Absolventen wird der berufliche (Neu-)Einstieg schwer. Jedoch soll dies in erster Linie auf Westdeutschland zutreffen: durch die unterschiedlichen demografischen Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland sowie die unterschiedliche Branchenverteilung in den neuen Bundesländern soll der Anstieg der Arbeitslosenzahlen fast ausschließlich in Westdeutschland stattfinden. Während die Forscher in Westdeutschland einen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 150.000 Personen erwarten, könnte die Arbeitslosenzahl im Osten dagegen sogar um etwa 30.000 Personen sinken.

Für 2011 halten die IAB-Autoren eine Stagnation auf dem Arbeitsmarkt für möglich. Bei einem derzeit erwarteten Wirtschaftswachstum von 1,2 bis 2,0 Prozent sei ein Jahr des „jobless recovery“ zu erwarten, in dem es weder zu einem Beschäftigungsaufbau noch zu einem -abbau kommen werde. Konkret heißt das: trotz positiver Entwicklung der Konjunktur sollen die Unternehmen zuerst die Kurzarbeit zurückfahren und Arbeitszeitkonten wieder füllen, bevor sie in größerem Umfang neu einstellen.

Dennoch denken wir bei alma mater, dass Bewerber nicht gleich den Kopf hängen lassen sollten - es werden trotz Krise weiterhin Stellen ausgeschrieben und dementsprechend qualifizierte Kandidaten gesucht!

Persönlichkeit wichtiger als Sprachkenntnisse und Kreativität
TOP 10 – Einstellungskriterien

12.03.2010 - Laut einer Studie des CRF Institute, welches hinter den Auszeichnungen als Top Arbeitgeber steht, punkten Bewerber bei Personalern am ehesten mit Persönlichkeit. So nimmt dieses Kriterium mit 88 Prozent den ersten Platz unter den Einstellungskriterien der Top Arbeitgeber 2009 ein. Auf Platz zwei und drei folgen Kommunikationsfähigkeit (73 Prozent) und praktische Erfahrungen (51 Prozent). Überaschenderweise liegt sprachliches Know-How nur auf Platz fünf. Der Grund hierfür sei, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter durch interne Weiterbildungsmöglichkeiten fit in den Sprachen machen, solange sie ein gewisses Grundwissen mitbringen.
Thorsten Jacoby, International Publishing Manager bei CRF Institute fasst zusammen: „Eine solide fachliche Ausbildung ist die Grundlage einer Bewerbung. Doch allein mit guten Noten lässt sich kein Unternehmen mehr beeindrucken. Daher zeigen die Top Arbeitgeber Studien nicht nur, welche fachlichen Qualifikationen von den Unternehmen gefordert werden, sondern auch welche Skills ein Bewerber zusätzlich mitbringen sollte“.
 
Hier einmal die ganze TOP 10 der Einstellungskriterien:
  • Platz 01 - Persönlichkeit (88 %)
  • Platz 02 - Kommunikationsfähigkeit (73 %)
  • Platz 03 - Praktische Erfahrungen (51 %)
  • Platz 04 - Art & Standort der Hochschule (43 %)
  • Platz 05 - Sprachkenntnisse (27 %)
  • Platz 06 - Auslandserfahrung / -aufenthalt (16 %)
  • Platz 07 - Kreativität (14 %)
  • Platz 08 - außeruniversitäres Engagement (11 %)
  • Platz 09 - Schul- & Abschlussnoten (10 %)
  • Platz 10 - Studiendauer (3 %)
Freikarten für die Hannover Messe Industrie bei Career-Journal.com bestellen
Das internationale Karriere- und Nachrichten-Portal Career-Journal.com vergibt ab dem 15. März 3.000 Freikarten für die Hannover Messe.

Die weltgrößte Industrie-Messe findet vom 19.-23. April in Hannover statt. Aktuelle Infos gibt es täglich in der Hannover Messe-Lounge http://www.career-journal.com/de/lounges/651.html.

Wer sich eine der begehrten Karten sichern möchte, kann auf der Homepage des Nachrichtenportals http://www.Career-Journal.com eine Karte abrufen oder sie direkt per Mail unter hmi2010@Career-Journal.com bestellen.

Weiter eInformationen sind auf der Webseite von http://www.career-journal.com erhältlich.

Februar 2010
Wer hätt`s gedacht: Weniger & kürzere Praktika nach Bologna!

16.02.2010 Laut einer Studie des Campus Career Network wird sich die Zahl der Praktikanten verringern. Die Schuldigen scheinen gefunden: Unis und FHs haben die Anzahl der Pflichtpraktika um 24% reduziert.

Die Ergebnisse der Studie finden sich in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins, einer bekannten Zeitschrift für Personaler. Der Artikel zeigt zudem, daß „sich durch die gleichzeitige Reduktion von Anzahl und Dauer der Praktika eine Gesamtreduktion der „Arbeitskraft Praktikant“ um durchschnittlich 21% ergibt.“

In der Konsequenz heißt das natürlich für die Top-Unternehmen, dass Sie, um Praktikantenstellen besetzen zu können - die nicht nur temporär sind, sondern auch relativ günstig – einiges Tun müssen. Da hilft ein guter Name nicht.

Es gibt dann in der Regel zwei Möglichkeiten, mögliche Kandidaten anzusprechen:
1. via Hochschulnetzwerk, daß die meisten Unternehmen in unterschiedlichen Ausprägungen über die Jahre geknüpft haben oder
2. via Dienstleister (Agenturen, Recruiting -Spezialisten wie alma mater, Jobbörsen)


Letzlich bedeutet es natürlich einen Mehraufwand, wenn das Unternehmen die Rekrutierung selbst übernimmt. Ein Dienstleister kann somit die günstigere und effektivere Alternative sein.

Ein weitere interessanter Punkt ist, daß „80% der Studierenden angeben, sie könnten aufgrund von Zeitmangel kein freiwilliges Praktikum absolvieren.“ Darin wird deutlich, daß sich das Bologna-Studium im Vergleich zu den traditionellen Studienformen wie Diplom und Magister verändert haben muss. Und dass nicht unbedingt zum Guten, wie es aussieht.

Allerdings ist der Reiz von Praktika schon während des Studiums ungebrochen, denn so „erwarten sich 83% der Bfragten durch das Praktikum Kontakte für die spätere Abschlussarbeit. 69% spekulieren sogar konkret auf eine spätere Einstellung.“

Tja und die Studenten, die sich um Praktika bemühen, sind äußerst mobil. Zumindest bekunden sie dies, denn im Umkreis von 100km ihres Lebensmittelpunktes „sind Praktika für alle Studierende interessant. Immerhin noch 51% der Befragten sind bereit, für das Praktikum bundesweit umzuziehen. Wenn das mal nicht flexibel ist…

Weitere Informationen gibt es unter www.c2n.de zur erhalten. Dort erhält man auch die Studie gegen eine Gebühr von 49,90 Euro.
Jobs gibt es auch woanders: Heute: Spirofrog

11.02.2010 - Es ist ja nicht so, daß alma mater sich selbst als das Höchste der Gefühle im Bereich Jobs & Karriere betrachtet... aber wir sind gut und sehr um unsere Bewerber - Absolventen, Studenten und Young Professionals - bemüht. Das heißt: alma mater hat spanende und vor allem passende Postitionen für Akademiker.

Doch wir besitzen nun mal auch die Freiheit, das Angebot anderer vorzustellen. Dieser Tage wies uns Spirofrog auf folgende Adressen hin:

Tom - Jobbörse für Absolventen und Studenten

Cleantechjobs - Jobbörse und Stellenmarkt für Energie, Erneuerbare Energie

Joballee - Jobs und Stellenangebote mit Jobbörse

Volksjobs - Arbeit und Jobs für Deutschland im Jobnetzwerk

Schaut einfach mal vorbei, ob für Euch was dabei ist. Wenn nich, dann bestimmt in der alma mater Stellenbörse...
Gentle(wo)men start your Engines!
Impressionen von CAR-connects – auf dem CAR Symposium 2010

04.02.2010 Ende vergangenen Jahres rief uns der Projektleiter von CAR connects – dem Karrieretag im Rahmen des CAR Symposium an und bat um Marketingunterstützung. Gerne haben wir über unsere Plattformen und Bewerberdatenbank für diese hochkarätige Veranstaltung geworben und als Gegenleistung einen Standplatz auf der Karrieremesse in Bochum am 02.02.2010 bekommen.

Nach einer etwas turbulenten Anreise am Vorabend im Schneegestöber haben wir dann am Dienstag morgen unsere alma mater Jobwall aufgebaut und eine Auswahl von Automotive-Jobangeboten unserer Firmenpartner wie z.B. Personality IT, Bertrandt, Neumüller Ingenieurbüro oder Brose ausgehängt. Die freie Zeit bis zur Eröffnung nutzen wir für einen Rundgang durch die Halle und waren begeistert. Neben aktuellen und schicken Exponaten wie Porsche GT3, Lotus Exige, BMW X1 oder dem Panamera fanden wir neben der erwarteten Ausstellerprominenz auch viele Zulieferer wie Hella, Schaeffler Gruppe oder Johnson Controls und kleinere Spezialisten wie LINK5016:Trimerics oder LINK5017:Carcoustics. Interessant auch, dass Energieversorger wie E.ON oder RWE vor Ort waren. Das Elektroauto der Zukunft lässt grüßen.

Für alma mater – und damit auch für unsere Bewerber – war toll, dass wir bei vielen Firmen auf dem CAR Symposium echte Entscheider treffen konnten. So eine tolle Messe lassen sich auch die Chefs nicht gerne entgehen. So konnten wir zum Beispiel Marketing-Entscheider von ThyssenKrupp, BMW, Audi, Daimler CAReer, Hella und E.ON direkt face-to-face sprechen. Super.

Aber auch bewerberseitig hatte der Karrieretag Einiges zu bieten. Unsere JobWall mit ausgesuchten offenen Positionen war gut besucht (s. Bilder) und wir – Tanja Oeffler vom Sales-Team und unser Geschäftsführer Jürgen Bühler – waren fast den ganzen Tag in Bewerbergesprächen gefragt. Es waren viele Studierende vor Ort, aber auch angehende Absolventen und Doktoranden kurz vor dem Eintritt in die Industrie.

Geschafft haben wir zum Abschluss noch den Ausstellerabend genossen und dann gegen 21 Uhr die Heimreise nach Stuttgart angetreten. Die Fahrt hatte es in sich, denn die Straßenverhältnisse waren nicht so doll, aber das ist eine andere Geschichte. Alles in allem war CAR connects eine tolle Veranstaltung und wir werden im nächsten Jahr wahrscheinlich wieder von der Partie sein, wenn es heißt: „Gentle(wo)men start your Engines“ ;-)

Dementsprechend waren die Fragen, denen wir uns stellen mussten auch vielfältig und interessant. Auch die Gehaltsstudie von alma mater für Absolventen und Praktikanten war sehr gefragt. Mehr als 40 Kandidaten konnten wir direkt für das alma mater Bewerbernetzwerk gewinnen.

P.S.: War auch schön, Ute Blindert von unserem Premium-Online-Partner Zukx zu treffen. Allerdings hatte sie alle Hände voll zu tun beim Bewerbungsmappen-Check...
Alma Meise auf Platz 15 der TOP 50 Job & Karriere Twitterer in Deutschland

01.02.2010 Seit nunmehr fast 1 ½ Jahren twittert alma mater. Das virtuelle Engagement via Alma Meise zahlt sich aus: Sie gehört aktuell zu den 50 populärsten Job- und Karriere-Twitterern in Deutschland!

Jochen Mai hat in seiner Karrierebibel heute die „Top 50 – Ranking der deutschen Job- und Karriere-Tweets“ veröffentlicht. Darin belegt das Maskottchen von alma mater, dem Recruiting-Spezialisten für Akademiker, den 15. Platz.

Die Plätze 1 bis 14 belegen:

1. Klauseck
2. Karrierebibel
3. Mediadonis
4. Rkoppwichmann
5. Stepstone_de
6. SZ_Karriere
7. Stellenangebote
8. Karriere_de
9. Consultingjobs
10. Danielrettig
11. Zeitonline_kar
12. Jacobsmuehlen
13,. Talential
14. Jobtweet_de


Das ist ein wunderbarer Erfolg für alma mater und vor allem Auszeichnung für das Twitter-Engagement von Alma Meise.
An wen richtet sich das Angebot von Alma Meise eigentlich?

Grundsätzlich möchte sie mit möglichst vielen Menschen in Kontakt kommen und diesen helfen, ob dies nun Bewerber, Unternehmen oder Job- und Karriere-Experten sind.

Vor allem aber spricht sie Jobsuchende an, Studenten und Absolventen, die sich über ihren Berufseinstieg Gedanken machen und dafür passende Tipps und Stellenangebote suchen. Bei Alma Meise sind sie deshalb richtig, weil sie die Personalvermittlung und Karriereberatung alma mater repräsentiert, die ein vielfältiges Angebot für akademische Nachwuchskräfte rund um Studium, Job und Karriere bietet. Wer sich etwa kostenlos in die rund 45.000 Bewerber umfassende Datenbank einträgt, kann sich beispielsweise im Lauf des Monats März die Gehaltsstudie 2010 exklusiv als PDF-Dokument herunterladen und weitere Vorteile wie etwa passende Jobs per E-Mail sichern.

Daneben ist die Platzierung von Alma Meise auch Ausdruck der Akzeptanz ihrer Twitter-Präsenz im Kreise führender deutschsprachiger Job- und Karriere-Experten auf Twitter. Nicht zuletzt verdankt sie dies auch der Tatsache, daß Ihre Follower ihr Engagement schätzen und somit einen Mehrwert in Ihren täglichen Tweets mit Links, Stellenangeboten, Bewerbungstipps sehen. Schließlich sucht Alma Meise aktiv den Kontakt zu Bewerbern, TOP-Unternehmen und Job- und Karriere-Fachleuten.
Warum das? Sie könnte diesen ganzen Aufwand doch spätestens jetzt sein lassen bei so viel Popularität….?

FALSCH. Ganz falsch! Twitter und andere Social Web Anwendungen leben von der Aktivität und der Persönlichkeit ihrer Nutzer. Alma Meise kann nicht einfach ihre Fühler zusammenfalten und auf Kontakte mit Bewerbern und Unternehmen warten.

Das sogenannte „Mitmach-Web“ lebt vom Engagement des Einzelnen und stellt Bedingungen an diesen, etwa über die Erwartungen seiner Follower, Freunde oder Abonnementen. Zudem bietet es Chancen jenseits klassischer Kommunikationswege, als Unternehmen mit Kunden schnell und unkompliziert in Kontakt treten zu können und umgekehrt.

Damit wird klar: Alma Meise repräsentiert Alma Mater mit seinem umfassenden Angebot an Dienstleistungen rund um die Themen Recruiting & Personalvermittlung. Jedoch mit dem Unterschied:

Während beispielsweise der Corporate Account www.twitter.com/almamater mehr auf den Kontakt mit Unternehmen abzielt und der Job-Channel www.twitter.com/almamater_jobs einen aktiven verlängerten Arm der alma mater Stellenbörse darstellt, ist Alma Meise unterwegs und hilft, wo sie kann, berichtet über neue Artikel auf www.alma-mater.de und ist neugierig auf neueste Entwicklungen im E-Recruiting sowie im Job- und Karrierebereich.

Wenn Ihr mehr wissen wollt über Alma und Ihren Weg durch das Social Web, dann folgt Ihr einfach unter www.twitter.com/almameise Macht Euch ein Bild von Ihr, nehmt mit ihr Kontakt auf. Sie freut sich darüber und hiflt, wo sie kann.

Ach so: Alma ist übrigens auch auf Brightkite, Digg, Facebook, Friendfeed und LinkedIn für Euch da. Schaut einfach vorbei.

Zu guter letzt gilt unser herzlicher Dank all denjenigen, die Alma Meise die Treue halten, sie empfehlen, mit ihr regelmäßig in Kontakt stehen, sie kritisieren und loben und überhaupt: Sie zudem machen, was sie ist:

Die einzige Karriereameise auf der Welt!

Januar 2010
Preview: Bewerbungsstudie 2010 – Die Todsünden bei der Bewerbung
alma mater hat mit dem Job- und Karriere-Blog Karrierebibel in den letzten Wochen eine Umfrage unter 260 Personalern durchgeführt. Titel: Bewerbungsfehler – Wann wird es Ihnen zu bunt?

Hinweis:

alma mater hat die Bewerbungsstudie 2010 auf Anfrage und Initiative von Jochen Mai, Autor von Karrierebibel.de, gemeinsam mit diesem erarbeitet. Karrierebibel ist kein Premium-Content-Partner von alma mater.


26.01.2010 - Personalverantwortliche sind zurzeit nicht zu beneiden. Die Stapel an Bewerbungen auf ihren Schreibtischen wachsen ins Unermessliche. Zwar werden nach allgemeiner Auffassung wieder allmählich mehr Jobs ausgeschrieben, dennoch führt der „Arbeitgebermarkt“ noch immer zu dem Umstand, dass es zu viele Bewerber für viel zu wenige Positionen in den Unternehmen gibt.

Die Ergebnisse der Studie geben demgegenüber entscheidende Antworten auf elementare Fragen seitens der Bewerber. Als solcher möchte man es am liebsten immer ganz genau wissen, Spielräume zu den Chancen der eigenen Bewerbung ausloten, auf sich aufmerksam machen, sich aus der Konkurrenz der Kandidaten hervorheben, schlicht: Man will sich gegenüber dem Personalverantwortlichen mit einem passgenauen Qualifikationsprofil und erstklassigen Soft Skills präsentieren.

Wenn da nur nicht die Todsünden wären – und diese veranschaulichen die Auszüge der Studien-Ergebnisse eindrucksvoll. alma mater und karrierebibel haben bei Personalverantwortlichen u. a. danach gefragt:
Wie viele (Tipp-) Fehler akzeptieren Sie, bis Sie eine Bewerbung ablehnen?
Zwischenergebnis:

Mehr als einen Rechtschreibfehler darf sich kein Kandidat erlauben, denn sonst landet die Bewerbung bei rund einem Drittel der Personaler sofort auf dem Stapel, auf den niemand will, nämlich den mit den Absagen. Die Unterlagen werden ab drei Fehlern bereits von 70% aussortiert.
Was sind die schlimmsten Bewerbungssünden?
Zwischenergebnis:

Zwischenergebnis: Todsünde Nr. 1 für Personaler in einer vorliegenden Bewerbung ist, wenn ihr Name, die Firmenadresse oder gar der Name des Unternehmens falsch geschrieben ist, wie 69% aller befragten Personaler feststellen. Nr. 2 unter den Todsünden von Bewerbern ist eine unangemessene, jargonhafte Sprache im Anschreiben mit deutlichen 64%.
Überprüfen Sie im Rahmen des Auswahlprozesses auch die Internet-Profile von Bewerbern?
Zwischenergebnis:

Noch deutlicher geht es kaum: Knapp zwei Drittel oder 62% der Personaler überprüfen im Rahmen des Bewerbungsprozesses die Online-Profile und damit die Reputation der Bewerber.
Wenn ja, welche Portale überprüfen Sie
Zwischenergebnis:

Führen Personalverantwortliche während des Bewerbungsprozesses eine Online-Recherche über die Knadidaten durch, nutzen rund zwei Drittel das bekannte Business Netzwerk XING, gefolgt von Google Web-/Blogsuche mit 63% sowie Facebook mit 57%.

Soweit zu den ersten Ergebnissen der Bewerbungsstudie 2010 von alma mater und Karrierebibel. Weitere spannende Einzelheiten finden sich in der aktuellen Pressemitteilung im Bereich Presse und Öffentlichkeit von alma mater. In Kürze wird zudem ein JobSpezial mit einer ausführlichen Darstellung der Ergebnisse erscheinen.

Weitere Auskünfte rund um die Bewerbungsstudie 2010 sind auch via Mail unter pr [ät] alma-mater.de zu erhalten. Ansprechpartner ist Online-Redakteur Johannes Lenz.
Danksagung

Zum Schluss möchten wir uns bei allen teilnehmenden Personalentscheidern herzlich bedanken: Sie haben diese Ergebnisse letztlich erst möglich gemacht. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch bei künftigen Projekten unterstützen.

Darüber hinaus möchten wir uns bei folgenden Twitterern bedanken, die unsere Umfrage aktiv unterstützt und immer wieder darauf hingewiesen haben: absolventa, BewerberBlog, Brose_Karriere, Counter_Attack, DBKarriere, jacobsmuehlen, klauseck, Persmarkblog, RKMEngineering, Spirofrog, StihlKarriere, Xenagos, Zukx.
KarriereMessen im Bewerbungsprozess
Persönliche Kontakte erhöhen die Chancen bei der Jobsuche

In Zeiten von eMail und Internet, wird bei allem „Gruscheln“, „Twittern“ und „Social-Networken“ oft vergessen, dass der Bewerbungsprozess nicht nur aus dem Versenden von Bewerbungsunterlagen oder im networken mit Personalern besteht, sondern dass am Ende einer solchen Kontaktaufnahme zwangsläufig immer auch der persönliche Kontakt erfolgt, nämlich im Bewerbungsgespräch.

Im Bewerbungsgespräch selbst zählt vor allem eines: der persönliche Eindruck.
Der Mensch steht im Mittelpunkt. Schlägt man als Bewerber hier über die Grenzen oder tritt man im Vorstellungsgespräch von einem Fettnäpfchen ins nächste, weil man sich über die wichtigsten Do's und Dont's in der Kommunikation nicht im Klaren ist, helfen alle vorher virtuell ausgetauschten Informationen nichts: der Job geht an jemand anderen.

Folglich macht es sehr viel Sinn, Foren zur persönlichen Kontaktaufnahme in die Jobsuche mit einzubeziehen und dazu gehören auch Karrieremessen.
Hier kann man relativ unkompliziert mit Personalverantwortlichen in Kontakt treten und in persönlichen Gespräche nicht nur den Schritt der ersten Kontaktaufnahme und Selbstvorstellung üben, sondern man kann an einem Messetag auch einen Blick hinter die Kulissen werfen und lernt die Menschen kennen, die in dem Unternehmen arbeiten.

Der Besuch einer Karriere-Messe kann also der erste offizielle Schritt ins Berufsleben sein, daher lautet die Grundregel: eine gute Vorbereitung ist das A und O und erhöht die persönlichen Chancen.

Ein gepflegtes Äußeres und der Verzicht auf jegliche Kreativität, mit der man sich durch die Kleidung von der Masse abheben will, sind angebracht. Mit einem dezentem Business-Look kann man nichts falsch machen und signalisiert die Bedeutung, die man den Gesprächspartnern und dem Unternehmen entgegenbringt. Dennoch sollte die „offizielle“ Kleidung nicht in Verkleidung ausarten, denn nur, wenn man sich in seiner äußeren Hülle wohl fühlt, wird man sicher und souverän auftreten können.
Zur Vorbereitung auf einen solchen Messebesuch gehört – neben dem korrekten Outfit –eine sorgfältige Recherche über die Unternehmen, mit denen man ins Gespräch kommen will. Was das Unternehmen anbietet, in welcher Branche es arbeitet und was einen persönlich an dem Unternehmen interessiert sollte man in Erfahrung bringen, bevor man mit dem Unternehmen ins Gespräch kommt. Informationen zu den Unternehmen findet man in Messemagazinen der Messeveranstalter, im Internet oder auf den firmeneigenen Homepages.

Am Messetag sollte man seine vollständigen Bewerbungsunterlagen in ausreichender Anzahl mitbringen. Wenn man sich nicht gezielt bewirbt und noch nicht weiß, wer der Ansprechpartner vor Ort ist, bereitet man am besten ein kurzes Standardanschreiben vor. Ein Lebenslauf mit Foto und die Kopie der Zeugnisse gehören ebenfalls in die vollständige Bewerbungsmappe. Wenn man den Gesprächspartnern seine Bewerbungsunterlagen im Anschluss des Gesprächs übergibt, haben sie eine Erinnerungsstütze und können sich auch im Nachhinein besser an das Gespräch erinnern und bei Interesse an dem Kandidaten schneller wieder Kontakt aufnehmen.

Ebenso hilfreich sind Visitenkarten. Oft entwickeln sich auf der Messe spontane Gespräche mit Unternehmensvertretern, mit denen man gern in Kontakt bleiben möchte. Auf einen Papierfetzen gekritzelte Kontaktdaten wirken nicht professionell und das Interesse am Gesprächspartner ist unter Umständen schnell wieder erloschen.

Der erste Eindruck ist richtungweisend für den weiteren Bewerbungsprozess –und der kritischste Moment in der Kontaktaufnahme überhaupt. In nicht mal mehr als vier Sekunden haben sich beide Gesprächspartner ein erstes Bild vom Gegenüber gemacht, sind die Weichen für Sympathie oder Antipathie gestellt und man erhält im Regelfall keine zweite Chance, den ersten Eindruck zu revidieren.

Für junge Berufseinsteiger ist es daher elementar wichtig, persönliche Gesprächs- und Vorstellungssituationen so früh wie möglich zu üben, um Sicherheit und Souveränität im Kontakt mit Vorgesetzten und Entscheidungsträgern zu erlangen, die darüber entscheiden, ob sich die Tür in das Unternehmen weiter öffnet oder für immer verschließt.

Die KarriereMessen CampusChances bieten Studierende und Absolventen aller Fachbereiche und Semester viele Möglichkeiten, aktuelle und praxisrelevante Informationen zu Arbeitsmarkt und Karriereplanung zu erhalten, sowie persönliche Kontakte zu Personalverantwortlichen zu knüpfen. Wer schon genauere Vorstellungen über seine berufliche Zukunft hat, kann sich im Vorfeld der Messen für Career Interviews bei den ausstellenden Unternehmen anmelden.

Neben dem Kontakt zu den Unternehmensvertretern können Messebesucher aber auch Nachhilfe in Sachen Bewerbung in Anspruch nehmen: Das Team von CampusConcept bringt langjährige Beratererfahrung mit und ist darauf spezialisiert, individuelle Karrierewege für jeden einzelnen Bewerber zu finden. Für den Check der Bewerbungsunterlagen müssen die Messebesucher eine vollständige Bewerbungsmappe mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich Zusätzlich stehen in Karriere- und Firmenvorträgen erfahrene Fachleute aus der Praxis Rede und Antwort zu verschiedenen Fragen rund um die Themen Bewerbung und Berufseinstieg.

Die nächsten Termine sind:

12. Januar (Düsseldorf)
3. Mai (Münster)
31. Mai (Hamburg)
10. Juni (Köln)
Autorin:

Melanie Vogel berät seit über elf Jahren junge Berufseinsteiger, coacht Wechselwillige und Jobsucher, hält Vorträge auf KarriereMessen und an Hochschulen / Universitäten zu den Themen Persönlichkeitsentwicklung, Karriereplanung und Job-Suche.

Melanie Vogel ist Mit-Inhaberin der Firma CampusConcept, dem Veranstalter der KarriereMessen CampusChances. Sie ist zudem auch Gründerin des weltweiten Nachrichten- und Karriere-Portals Career-Journal.com und Initiatorin von MY-CAREER-HOMEPAGE.com, einem Portal, dass es Bewerbern und Job-Suchenden ermöglicht, auf einer Bewerber-Homepage den gesamten Werdegang darzustellen - und das multimedial und mehrsprachig.

Weitere Informationen sind unter www.campuschances.de erhältlich.

Dezember 2009
CHE kürt die besten Informatikfakultäten

Die besten Informatikfakuläten unterhalten die Hochschulen TH Karlsruhe, Uni Saarbrücken, Uni Passau, Hasso-Plattner-Institut Potsdam (priv.), Uni Paderborn und Uni Konstanz.

Das hat die Hochschulanalyse der CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) ergeben, die gemeinsam mit Zeit Online veröffentlicht wurde. Das CHE Ranking ist teils faktenbasiert und berücksichtigt die Einschätzung der Professoren sowie der vor Ort immatrikulierten Studierenden.

http://ranking.zeit.de

November 2009
Alma Meise auf dem Absolventenkongress: Graue Karrieremäuse und coole Parties
Das erste Mal ist immer etwas Besonderes…Alma Meise, einzige Karriereameise auf der Welt, war auf dem Absolventenkongress und hat die Eindrücke in ein paar Sätzen zusammengefasst…

30.11.2009 Tja, wenn man krabbeln muß, hat das Vor- aber auch Nachteile. Manchmal stolpert man über die vielen Füsse der Anderen. Manchmal ist man aber auch schneller als die Konkurenz, hehehe.

So war es auch am 25.11., dem ersten Tag des Absolventenkongresses in Köln. Diese Jobmesse ist die größte ihrer Art in Deutschland und zugleich die populärste. Das trifft sich gut, denn ich ja nun auch die bekannteste meiner Spezies, der Karriereameise…gibt ja auch nur mich.

Früh morgens also zur Kölnmesse gekrabbelt, dort wie am Flughafen eingecheckt und nach erstaunlich kurzer Anmeldezeit stand ich und das Vertriebs-Team von alma mater mittendrin.

Erster Eindruck: Jepp, hätte ich Flügel, könnte ich mal nen paar Runden drehen. Die Halle ist richtig schön hoch und groß und bietet einer Menge Aussteller viel Platz zur Präsentation. Bei der Telekom kann ich klettern, bei Metro twittern bzw. abends an der exklusiven Metting Metro-Party teilnehmen und bei kraft foods lecker Espresso trinken.
Dann ab ins Getümmel. Zwischen Absolventen, Young Professionals und (noch) Studenten krabbelte ich durch die kleinen Straßen zwischen den Ständen der Unternehmen, Hochschulen, Studentenvereinigungen und Vortragsräume.

Und wen treffe ich zuerst... die reizende Kollegin von unicum, der kostenlosen Zeitschrift für Studenten. Die hat aber just keine Zeit, schon aufm Sprung zu einem Termin. Später treffen wir uns dann richtig und es wird viel gelacht und gefeixt.

Während ich weiterkrabbele, treffe ich beim Stand von Hays auf Herrn Jost, führender Personalmarketing-Kopf, der erstaunt ist, dass ich Alma Meise sein soll, nun, genauer gesagt, ist es ja auch mein Alter Ego Johannes, der vor Ort ist..aber psst, nicht weitersagen. Zuvor war bereits das Vertriebs-Team von alma mater vor Ort und wurde auf Zelluloid gebannt.

Des Weiteren hatte ich wirklich angenehme Gespräche, etwa mit dem Allianz Kai, den viele aus der Online-Werbung für die Allianz kennen, macht er doch zurzeit diese schöne Kampagne auf www.spannende-jobs.

Mit ihm und vielen anderen unterhielt ich mich insbesondere über die Erfahrungen mit den gerade so hippen „Social Media (Business) Networks“, also Xing, Facebook, Twitter oder LinkedIn. Prima Sache, mal bei dieser Gelegenheit die Kollegen aus den Personalmarketing-Abteilungen von beispielsweise Cirquent, Metro, kraft foods, Otto, Meltwater, Kienbaum usw. persönlich zu treffen.
Zwischendurch habe ich mich um die Belange von Berufseinsteigern gekümmert. Wie das? Nun, ich krabbelte einfach mit ihnen gemeinsam in die Vorträge und schaute, was gut ankommt. Wo viele Absolventen und Studenten sind, hab ich mir gedacht, gibt es bestimmt gute Vorträge, so wie bei Kienbaum. Die Referenten der bekannten Strategie-Beratung hatten u.a. die Themen Vorstellungsgespräch und Einstiegsgehälter auf dem Radar.

Und da ich neugierig bin, hab ich mich gleich mal im Anschluss mit beiden Referenten unterhalten. Super Sache, die aber neben mir nur wenige Absolventen nutzten, was mich ein wenig verwundert hat.

Überdies habe ich auch mit ein paar Verbands-, Hochschul- und Messeveranstaltern gesprochen, die sich durchaus interessiert an alma mater und seinen Leistungen zeigten.

Schließlich noch ein Wort zum Wettbewerb, dem sich auch alma mater stellt. Aufgrund einer glücklichen Fügung traf ich doch während der Nahrungsaufnahme – der üblichen Jagd nach einem leckeren Käsrebrötchen – auf die Kollegen von absolventa. Eine echt coole Sache, weil das Mittagsmahl so zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch wurde. Echt prima, manchmal muß Karriereameise eben auch Glück haben.

Somit fällt das Fazit meines ersten Besuches auf dem Absolventenkongress nach der Rückkehr in Stuttgart wirklich positiv aus.

Die Unternehmen sind optimistisch, daß sie in 2010 wieder mehr Stellen schaffen und damit wieder mehr in den Nachwuchs, Studenten, Absolventen oder Young Professionals, investieren können. 2009 ist abgehakt und Neugierde sowie eine gewisse Vorfreude auf 2010 beherrschen die Firmenvertreter.

Noch ein Wort zur Oganisation und dem „Drumherum“ auf dem Absolventenkongress, dessen Veranstalter ja Staufenbiel ist: Die Eintrittspreise finde ich durchaus auch für Absolventen mit 18 Euro für 2 Tage ok. Dafür bekommt man jede Menge geballte Unternehmens- und Beratungspower sowie viele Leckereien und tütenweise "Gimmicks", wie das neudeutsch heißt. Woran man noch feilen könnte, wären die Preise für Getränke und Essen, die recht hoch sind.

Ansonsten stach ich mit meinem „Kostüm“ aus dem Einheitsgrau der Bewerber hervor… Wer sagt eigentlich Bewerbern, daß sie schwarze Anzüge mit anthrazitfarbenen Krawatten und Hemden bzw. dunkele Hosenanzüge mit möglichst weißen Rüschenblusen tragen sollen? Eine Spur Individualität könnte meiner Meinung nach nicht schaden.

Wenn Ihr mehr von mir wissen wollt, dann schaut einfach mal bei Facebook, Twitter & Co. vorbei. Oder schreibt eine Mail an pr [ät] alma-mater.de
Meinst Du, die Wirtschaftskrise beeinflusst Dein Einstiegsgehalt?
Sag uns, wie Du darüber denkst! Die Deutsche Bildung AG hat dazu eine kurze & knappe Online-Umfrage geschaltet, an der Ihr Euch noch bis morgen, den 11.11.2009 beteiligen könnt.

10.11.2009 Welche Folgen hat die Krise? Werden Absolventen fair bezahlt? Wie unterscheiden sich die Gehälter und der Bewerbungsprozess verschiedener Fachrichtungen? Haben Männer und Frauen vergleichbare Einstiegsgehälter?

Das GehaltsBarometer 2009 der Deutschen Bildung soll untersuchen, ob und inwieweit die derzeitige Wirtschaftskrise die Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen beeinflusst.

Die Daten werden anonym erhoben und selbstverständlich streng vertraulich behandelt.

Als Dankeschön verlost die Deutsche Bildung unter allen Umfrage-Teilnehmern einen iPod-Touch (8 GB). Zudem werden den Teilnehmern bei Interesse die Ergebnisse der Umfrage sehr gerne per E-Mail zugeschickt.

Mitmachen können alle Berufseinsteiger und Hochschulabsolventen deren Abschluss maximal 18 Monate und deren Berufseinstieg maximal 12 Monate zurückliegen und zwar unter folgendem Link: www.meineumfrage.com/gehaltsbarometer

Solltet Ihr Fragen dazu haben, könnt Ihr Euch auch an Frau Katrin Hofman via E-Mail Katrin.Hofmann ät deutsche-bildung.de wenden, die Euch gerne dazu Fragen beantwortet.

Vielen Dank für Eure Teilnahme an der anonymen und vertrauenswürdigen Umfrage. Alma mater und Deutsche Bildung halten euch auf dem Laufenden, was die Ergebnisse angeht.
   

Oktober 2009
DGFP Personalmanagement Bachelor-Preis

Gestufte Studiengänge bestimmen in immer mehr Unternehmen die Rekrutierungs- und Personalentwicklungsaktivitäten. Dabei ist zu beobachten, dass der Bachelor-Abschluss als erster berufsbefähigender Hochschulabschluss im Bewusstsein des Managements, auch des Personalmanagements, noch nicht scharf genug konturiert ist. Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. ist überzeugt, dass ein curricular gut organisiertes Bachelor-Studium Studierende in die Lage versetzt, schnell einen Zugang zum gewählten Berufsfeld zu finden.

Am Personalmanagement Bachelor Preis 2010 können sich Studierende beteiligen,
  • die in ihrer Arbeit auf aktuelle Fragen des betrieblichen Personalmanagements eingehen,
  • die ihre Bachelorarbeit im Erststudiengang an einer staatlich anerkannten deutschen Hochschule (Baden-Württemberg und Sachsen auch Berufsakademien) schreiben (Studierende, deren Erstgutachter zu den Jurymitgliedern zählen, werden nicht zugelassen),
  • deren Arbeit in der Zeit vom 02.01.2009 bis 30.12.2009 geschrieben und begutachtet wurde bzw. wird,
  • deren Arbeit im Notenspektrum 1,0 bis 1,3 bewertet wurde,
  • die ihre vollständigen Unterlagen - Abstract zur Bachelorarbeit (max. 2 Seiten), Kopie des Erstgutachtens, komplette, ungebundene Bachelorarbeit - bis zum 31.12.2009 an die DGFP e.V., Postfach 110347, 40503 Düsseldorf (Briefpost) / Niederkasseler Lohweg 16, 40547 Düsseldorf (Paketpost) absenden.

Die Auswahlentscheidung wird von der Jury nach folgenden Kriterien getroffen:

  • Basiert die Arbeit auf einem eigenständigen konzeptionellen Rahmen?
  • Wird eigenständig und reflektiert mit empirischen Daten bzw. mit realen Fallbeispielen gearbeitet?
  • Konnte der Kandidat das erlernte wissenschaftliche Instrumentarium auf praktische Probleme selbstständig anwenden?
  • Werden die Inhalte praxisorientiert, ansprechend und verständlich aufbereitet?
  • Bieten die Ergebnisse Ansatzpunkte für die Praxisgestaltung in Unternehmen?


Die Preisverleihung findet im Rahmen des DGFP-Kongresses - dem größten Forum für Personalverantwortliche in Deutschland - am 10. und 11. Juni 2010 in Wiesbaden statt.

1. Platz:

  • 2000 Euro Preisgeld
  • Individuelles Karrierecoaching
  • Eintrittskarte zum 18. DGFP-Kongress
  • ein Jahr kostenloses Mitglied im Young Professional Network (www.dgfp.de/ypn)

    2. Platz:

  • 1000 Euro Preisgeld
  • Standortbestimmung gemäß DGFP-ProPer-Professional
  • Eintrittskarte zum 18. DGFP-Kongress
  • ein Jahr kostenloses Mitglied im Young Professional Network (www.dgfp.de/ypn)

    3. Platz:

  • 500 Euro Preisgeld
  • Eintrittskarte zum 18. DGFP-Kongress
  • ein Jahr kostenloses Mitglied im Young Professional Network (www.dgfp.de/ypn)

    4.-10. Platz:

  • Eintrittskarte zum 18. DGFP-Kongress
  • ein Jahr kostenloses Mitglied im Young Professional Network (www.dgfp.de/ypn)

    Über die besten Bachelor-Arbeiten berichtet die Fachzeitschrift PERSONALFÜHRUNG.

    Weitere Informationen unter www.dgfp.de/pm-bachelor-preis

  • September 2009
    Na, wie steht es um Deine Reputation im Internet?
    Ein Thema, das im Internet zurzeit einen wahren Hype erlebt und auch im Dunstkreis der Social Media zu verorten ist, lautet: Online Reputation respektive Personal Branding. Und wie manage ich diese? Ganz einfach: mit www.myON-ID.de!

    15.09.2009 Es ist noch nicht lange her, da hatten wir andere Sorgen als uns Gedanken darüber zu machen, ob wir eine „Bella Figura“ im Internet machen oder jeder unsere Party-Bilder sofort bei Google entdeckt, sobald er nach uns sucht. Die Sorgen drehten sich nämlich darum, dass man einen Job bekommt, sobald man mit der Ausbildung oder dem Studium fertig ist. Denn der Arbeitsmarkt ist Schwankungen ausgesetzt und nicht, wie zurzeit der Fall, ein durch die Arbeitgeber grundsätzlich bestimmter Markt.

    Tja, und jetzt heißt es auf einmal, dass man sich auch via Internet bewerben sollte, dass man seinen Job auch via Web 2.0 verlieren kann und dass es einfach selbstverständlich sein sollte, seinen Ruf im Internet zu pflegen und regelmäßig zu beobachten.

    Da unsere Alma Meise neulich das große Glück hatte, an einer Video-Präsentation zu den neuen Modulen von www.myON-ID.de teilnehmen zu dürfen, kann sie uns im Folgenden sicher genauer Auskunft geben.

    alma mater: „Liebe Alma, wenn Du myonid unseren Bewerbern – Studenten, Absolventen und (Young)- Professionals – erklären müsstest, worauf würdest Du den Schwerpunkt legen?“

    Alma: „Mhm, fühlerkratz, gut, ich denke, dass für Bewerber drei Punkte ganz entscheidend sind, um myON-ID zu nutzen.

    1. ist es eine Plattform, mit der es jedem möglich ist ohne großen Zeitaufwand und Vorwissen schnell und professionell zu einer Online Präsenz zu kommen die es dem Personaler leicht macht sich für Dich zu entscheiden.

    2. trägst Du in Deinem Profil Deine wichtigsten Informationen an einer Stelle zusammen um gezielt zu zeigen, was Du kannst und was Du bereits geleistet hast. Hierbei unterstützt Dich myON-ID durch die Aggregation Deiner bestehenden Inhalte im Netz von anderen Diensten, sowie durch das integrierte Monitoring. .

    3. Mit dem integrierten Monitoring bietet Dir das Münchner StartUp schließlich die Möglichkeit, Deine persönliche Reputation und somit den eigenen Ruf im Internet anhand selbstgewählter Parameter kontinuierlich zu beobachten. Dieses Monitoring erfolgt automatisch und die Ergebnisse werden alle 7 Tage und im Premium Angebot alle 24 Stunden aktualisiert.“

    alma mater: „Soweit so gut. Und was hat das alles jetzt mit dem Begriff des Personal Branding zu tun, dass zurzeit in aller Munde ist?“

    Alma: „Wer sein Online Image nicht kennt und es dem Zufall überlässt geht sorglos mit einer seiner wichtigsten Ressourcen um – dem eigenen „Personal Brand“! Im Internet werden diejenigen erfolgreich sein, die bewusst und gezielt die eigene Person präsentieren und positionieren. Geraten Sie nicht ins Hintertreffen und beginnen Sie gleich heute mit einer Standortanalyse und dem Aufbau Ihrer Online Präsenz!

    Unternehmen und Personalberater suchen und rekruitieren immer mehr im Internet nach zukünftigen Mitarbeitern! Genau dort musst Du für Dich Werbung in eigener Sache machen. MyON-ID hilft Dir dabei und macht es möglich professionelle Maßnahmen zu nutzen die bislang nur Unternehmen zur Verfügung standen.“

    Fazit: myON-ID bietet dem User zusätzlich auch eine bessere Sichtbarkeit bei google, wenn nach ihm gesucht wird. Die auf diese Weise erhöhte Sichtbarkeit im Netz wird beim strategischen Aufbau der Personal Brand und der gleichzeitigen Pflege der Online Reputation im Rahmen der Jobsuche und darüber hinaus hoffentlich schon bald erste Früchte tragen.

    Weitere Informationen gibt es bei www. myON-ID.de selbst oder bei Jochen Mai, unserem Premium Content Partner, der auf seinem Karriere-Blog www.karrierebibel.de eine ausführlich Rezension über myON-ID gepostet hat.

    Last but not least kann man sich auch ganz einfach via Twitter an den Geschäftsführer von myON-ID, Mario Grobholz, wenden, der gerne Fragen beantwortet. Zusätzlich freut sich auch seine Kollegin Anya Rutsche über Feedback zu myON-ID.

    August 2009
    Der neue Sofatutor bei Uniturm
    Was bitte ist ein Sofatutor, werden sich jetzt viele Fragen… Mit Recht, denn kommt da jemand in die WG, setzt sich aufs Sofa und hilft bei der Prüfungsvorbereitung oder was?

    26.08.2009 Mitnichten! Denn die Jungs & Mädels von www.uniturm.de sind ja nicht auf den Kopf gefallen, sondern einfallsreich und innovativ. In regelmäßigen Abständen informieren sie ihre User und uns als ihren Online-Partner über neue Entwicklungen auf ihrer Tauschbörse für Studienunterlagen. Und siehe da, neulich war es wieder soweit: Uniturm.de versucht für Studenten & Absolventen eine noch bessere Umgebung zur Prüfungsvorbereitung www.uniturm.de zu schaffen. Aber wie?

    Ganz einfach: Im Rahmen eines funktionalen Relaunches der Webpräsenz wurde u.a. das Design verbessert. Zudem ist die Studiengangsvernetzung jetzt eingebunden, was für die User den Vorteil hat, zu wissen, wer aus dem gleichen Studiengang gerade bundesweit bei uniturm.de online ist, welche Skripte www.uniturm.de er bereits gepostet hat usw. Zugleich und das ist der Star unter den Neuerungen, werden künftig die Lernvideos von www.sofatutor.de eingepflegt. Die rund hundert Lernvideos sorgen für völlig neue Lernerlebnisse. Die kompakten Clips sind deshalb ideal zum Lernen, da Sie komplexe Themen eines Studienfaches anschaulich zusammenfassen. Insbesondere Studenten der Ingenieurs-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften werden hierbei fündig. Somit ermöglicht nun die Suche nach einem Fachbegriff nicht mehr nur die Anzeige der vorhandenen Dokumente auf Uniturm.de, sondern auch die dazu passenden Videos.

    Alexander Reschke, Geschäftsführer von uniturm.de, ist bei den neuen Features besonders wichtig, daß sie wie auch künftige Kooperationen mit Partnern „den Nutzern einen klaren Mehrwert und einen exklusiven Vorteil bieten”. Er sieht die Tauschbörse auf dem Weg hin zu „einer crossmedialen Lernplattform“.

    Weitere Informationen zum Relaunch gibt es bei www.uniturm.de
    Quelle: www.uniturm.de

    Mai 2009
    Jobsuchende mit Online-Stellenmärkten zufrieden, aber nicht mit der Suchqualität
    So könnte man die Ergebnisse der Online-Umfrage unter Stellensuchenden und Nutzern von Jobbörsen und Jobsuchmaschinen, die von CrossPro-Research.com in der Zeit vom 03.10.2008 bis zum 18.05.2009 durchgeführt wurde, zusammenfassen.

    25.05.2009 Wie der gestrigen Pressemitteilung zu entnehmen ist, wurden die Jobbörsen durchschnittlich mit einer guten Note von 1,92 (auf einer Skala von 1 = sehr gut bis 4 = überhaupt nicht zufrieden) bewertet. Die Suchqualität hingegen erhielt von den Jobsuchenden nur eine Durchschnittsnote von 2,13.

    Im Untersuchungszeitraum „wurden 3.296 Bewertungen für insgesamt 256 Jobbörsen und Jobsuchmaschinen abgegeben. Dabei erzielten 17 Jobbörsen und Jobsuchmaschinen mehr als 30 Bewertungen.“

    Wie CrossPro-Research.com mitteilt besteht ein „beträchtliches Verbesserungspotential im Bereich der Suchqualität.“ Jobsuchende sind in diesem Bewertungspunkt kritischer und beurteilen diesen wichtigen Nutzungsfaktor insgesamt schlechter als es der generelle Zufriedenheitsgrad andeutet.“ Der Begriff Suchqualität steht in diesem Fall für die Erreichung „einer möglichst guten Matching-Qualität der Ergebnisse bei der präzisen Suche nach Stellenbezeichnung, Arbeitgeber, Umfeldsuche und anderen Kriterien.“
    Quelle: www.crosspro-research.com - Grafik zum Vergrößern bitte anklicken
    Besser bewertet wurden Jobsuchmaschienen wie etwa kimeta oder icjobs, was daran lag, das „die Nutzer hierbei den Zufriedenheitsgrad insgesamt höher als bei den Jobbörsen beurteilten.“

    Weitere Informationen können der aktuellen Pressemitteilung von CrossPro-Research sowie dem Crosswater Job Guide entnommen werden.
    Alma Meise zu Besuch bei Zukx - Magazin für Absolventen
    Auf der Suche nach Neuem für Studenten, Absolventen und Professionals ist Alma mal wieder fündig geworden. Und zwar bei der Zukunft mit dem Faktor X, nämlich Zukx!

    11.05.2008 - Komisches Wort, denkt sich Alma, als sie mit Frau Blindert von zukx.de ins Gespräch kommt. Zukx, mhm, was das wohl bedeuten mag? „Das ist ganz einfach Alma“, entgegnet ihr Frau Blindert. „Es bedeutet ZUK-unft plus den Faktor X, auf den es heute für Absolventen so sehr ankommt. Es ist eben nicht unwichtig, für welches Studium man sich entscheidet, welche Hochschule man besucht, welche ersten Berufserfahrungen man wo sammelt, ob man sich während des Studiums ehrenamtlich engagiert und vieles mehr.“

    Aha. Da hat sie völlig recht, denkt sich Alma und schaut sich ein wenig auf der Webseite des Magazins für Absolventen um. Seit rund drei Jahren besteht das Magazin nun und ist insbesondere auf Jobmessen und an Hochschulen sehr präsent. „Unser Team ist regelmäßig auf Karriere- und Jobmessen, um am Puls der Zeit zu bleiben.“ Zudem, erfährt Alma, werden Absolventen und Studierenden dabei auch kostenlose Angebote unterbreitet, nämlich vom Workshop „Fit fürs Vorstellungsgespräch“ oder „Die schriftliche Bewerbung“ über den sorgfältigen Bewerbungsmappen-Check bis hin zur Hilfestellung bei der Gehaltsverhandlung.

    Klasse. Das ist genau das Richtige für den Schritt nach dem Studium, findet Alma. Viele Studenten sind ja sehr unsicher, wenn sie beginnen, sich zu bewerben. Da stehen dann Fragen im Raum, wie man auf die in Stellenanzeigen geforderte eigene „Gehaltsvorstellung“ in der Bewerbung adäquat antworten soll oder wie man seinen Lebenslauf so anfertigt, dass die Personaler nicht gleich denken, dass er von irgendeiner Internetseite stammt.

    Darüber hinaus erzählt Frau Blindert, die schon seit 10 Jahren im Job- und Karrierebereich tätig ist, dass Zukx neben dem sorgfältig recherchierten Angebot wie Karriere- und Messe-Kalender, Bewerbungstipps oder informativen Firmenprofilen vor allem auch auf Tipps für Bewerbungen im Ausland sowie auf drei kostenlose Magazine - Zukx Ingenieure, Zukx Wirtschaft und Zukx Business Ladys - setzt. Diese werden bundesweit an Hochschulen und Career Services verteilt.

    Das besondere an Zukx ist, dass sich das Team im Unterschied etwa zur Konkurrenz von unicum.de oder audimax.de mit seinem Angebot konsequent an Absolventen wendet. Und als Konkurrenz will es Frau Blindert auch nicht verstanden wissen, da man sich mit den anderen Zeitschriften durchaus austauscht und versteht.

    Schließlich bedankt sich alma bei Frau Blindert für das äußerst informative Gespräch. Zukx ist eine solide gemachte Webseite für Absolventen mit einem umfangreichen und aktuell gehaltenem Angebot für alles rund um den Berufseinstieg. Und Frau Blindert verspricht derweil, Alma auch mal bei Twitter zu besuchen.

    P.S: Wenn Ihr mehr über Zukx erfahren wollt, schaut doch einfach mal bei www.zukx.de vorbei und registriert Euch beispielsweise für den regelmäßigen Newsletter. Alma ist schon dabei! Und Ihr?
    Alma Meise unterwegs – diesmal beim TutorenClub
    Nachdem sie im November vergangenen Jahres dem Uniturm einen Besuch abgestattet hatte, zog es sie jetzt erneut nach Leipzig. Warum: Sie hat den TutorenClub entdeckt!

    09.05.2008 - Wo gibt’s denn so was? Wollte nicht jeder Mal während des Studiums den anderen zeigen, wo es wissenschaftlich langgeht? Alma Meise, die inzwischen via twitter selbst in Amerika bekannt geworden ist, war in Leipzig und hat den TutorenClub besucht.

    Hinter dem Club steht, wie ihr von Alexander Reschke, dem Initiator und Geschäftsführer von uniturm.de berichtet wird, die Idee, „frischgebackenen“ und „altgedienten“ Tutoren, also Studenten, bei der Präsentation ihres Stoffes unter die Arme zu greifen.

    Wie das, fragt sich Alma. Reschke weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass er einst selbst Tutor war und dementsprechend weiß, wovon er spricht. „Als ehemaliger Tutor kenne ich die Herausforderung, als Student die eigenen Kommilitonen und Freunde zu unterrichten. In der Vorbereitung erfährt man oft nur, was man fachlich vermitteln soll, nicht aber, wie man die Inhalte am besten rüberbringt. Im Gespräch mit anderen befreundeten Tutoren entstand deshalb die Idee, genau hier mit dem TutorenClub anzusetzen. Wir wollen erreichen, dass in Zukunft jeder Tutor mit einem guten Gefühl sein Tutorium beginnt und mit dem Wissen, optimal vorbereitet zu sein.“

    Ergo, so Alma, müsste sich die Tutoren ja treffen können, um sich auszutauschen und langfristig miteinander zu vernetzen, was Reschke bestätigt. „Das angebotene Leistungspaket bietet den Tutoren Weiterbildungskurse und Workshops für die optimale Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Tutoriums sowie Möglichkeiten zum Networking und organisierte Treffen zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch.“

    Der Ausflug nach Leipzig hat sich wieder einmal gelohnt, resümiert Alma, denn dort wird Innovation großgeschrieben. Das zeigt sich gerade beim jungen Team von uniturm.de, die sich immer wieder fruchtbare Projekte einfallen lassen, um die vielzitierte Wissensgesellschaft in Deutschland in der Realität zu verankern. Weiter so, Jungs und Mädels!

    Wenn Ihr mehr über den TutorenClub erfahren wollt, beispielsweise, wie und wo man sich kostenlos für den nächsten Workshop am 26. Mai 2009 von 9 bis 18 Uhr an der Universität Leipzig anmelden kann, dann schaut mal unter www.tutorenclub.de vorbei.
    Der TutorenClub - einfach mal vorbeischauen!

    April 2009
    alma mater baut sein Bewerber-Coaching aus
    In welche Gazette man auch schaut, die Schlagzeilen drehen sich nur um die Krise...

    24.04.2009 +++ ABB will Kosten kräftig senken +++ Jetzt auch noch Bosch - [...] Firmenchef [...] kündigt Entlassungen an +++ Continental auf Schrumpfkurs - Weiterer Stellenabbau angekündigt +++ Neue Not bei WestLB +++

    Die Krise hat Deutschland fest im Griff, wie die heutigen Schlagzeilen aus Handelsblatt, heute.de und Co. wieder zeigen. Ein wahres ABC der düsteren Konzernmeldungen. Das, was die Nachrichten tagtäglich verkünden, ist inzwischen zu einer wahren Achterbahn der Gefühle geworden. Erst gestern prognostizierte das Frühjahrsgutachten für die deutsche Wirtschaft ein Minus von sechs Prozent. Heute vermeldeten die Agenturen nun, dass sich der ifo-Geschäftsklimaindex überraschend aufgehellt hat. Widersprüchlicher geht es kaum. Die deutschen Konzerne drücken weiter auf die Kostenbremse.

    Und genau das ist, liebe Bewerber, sicherlich auch ein wesentliches Problem der aktuellen Krise. Der Blick in die Zukunft und eine vernünftige Personalplanung sind ein Ding der Unmöglichkeit. Viele unserer Kandidaten erzählen uns immer wieder dasselbe: Sie bewerben sich, führen Gespräche, und dann passiert nichts. Sie erhalten Zusagen, und diese werden widerrufen. Sie überstehen die Probezeit nicht oder der Vertrag ist gleich befristet...

    Zeit zum Frust schieben, weil auch die großen Dampfer keine Sicherheit mehr bieten? Wir sagen nein! Die positiven Signale kommen nur manchmal einfach zu kurz! Und genau deswegen möchten wir Ihnen Mut machen.

    Unsere Erfahrungen in der Personalvermittlung, oftmals für die berühmten Hidden Champions aus dem Mittelstand, geben uns dazu allen Grund. Viele dieser Firmen aus der zweiten Reihe bieten Absolventen weiterhin hervorragende Karriereperspektiven.

    Wichtig ist im aktuellen Markt aber eines: Erfolgreiche Bewerbungen sollten sitzen! Hervorragende Anschreiben, ein professionell geführtes Vorstellungsgespräch und ein ganz klares Verständnis der eigenen Stärken und Schwächen sind ein Must.

    Wenn Sie hierbei unsicher sind, dann ist unsere neue Bewerberberatung genau das Richtige! Wenn Sie Ihren Bewerberauftritt professionalisieren wollen, sprechen Sie unseren Bewerberservice an.

    In diesem Sinne ein schönes Wochenende!
    Deine Chance, mit wenig Zeitaufwand viel für Dich zu erreichen!
    career-tools.net - Skills for Tomorrow`s people - lädt Studierende aller Fachrichtungen ein zur e-Ausbildung zum Experten/in für Schlüsselkompetenzen.

    08.04.2009 Als Student ist das Erlernen und Anwenden von Schlüsselkompetenzen enorm wichtig – sowohl im Studium als auch für den erfolgreichen Berufseinstieg. Daher lohnt es sich, frühzeitig in Sachen Schlüsselkompetenzen dazuzulernen.

    Das Onlineportal career-tools.net bietet jetzt eine einzigartige e-Ausbildung zum Experten für Schlüsselkompetenzen an, in der Du zu ausgewählten Schlüsselkompetenzen Dein Wissen vergrößern und dieses gleich in Deinem Alltag anwenden kannst.

    Die e-Ausbildung geht über einen Zeitraum von 6 Monaten und besteht aus 10 e-Lektionen zu jeweils einer Schlüsselkompetenz (u.a. Lerntechniken, Zeit- und Selbstmanagement, Konfliktmanagement, Projektmanagement) und 12 Videovorträgen zum Thema Karriere und Persönlichkeitsentwicklung. Das Lernzeitvolumen beträgt 2-3 Stunden pro Woche.
    Nach der e-Ausbildung erhälst Du ein hochwertiges Zertifikat, mit dem Du nachhaltig Deine Karrierechancen steigern kannst, und die digitalen Ausbildungsunterlagen und Videos auf CD-ROM.

    Als Teilnehmer von 1.000talents, dem Förderprogramm für Studierende, bezahlst Du lediglich die Einrichtungsgebühr von 25,- EUR (reguläre Teilnahmegebühr 296,- EUR).

    Bewirb Dich jetzt unter:
    http://www.career-tools.net/e-Ausbildung/1000talents.php
    und erfahre mehr über das Förderprogramm zur e-Ausbildung.

    Die e-Ausbildung startet am 20. April 2009. Die Bewerbung für das Förderprogramm ist möglich, bis die 1.000 Plätze vergeben sind.

    Tipp: Auf www.career-tools.net kannst du Dir kostenlos E-Books zu wichtigen Schlüsselkompetenzen herunterladen.

    Das Team von career-tools.net wünscht Dir ein frohes Osterfest!
    Alma`s Ideenaustausch mit dem Osterhasen
    Wieder einmal naht das Osterfest und wir haben schon einmal nach Eiern gesucht…

    07.04.2009 Es bewegt sich Einiges im Job- und Karrierebereich derzeit. alma mater zum Beispiel ist in Gesprächen mit weiteren bekannten Partnern für den Online-Bereich. Inzwischen haben wir ja schon zehn exklusive Premium-Content-Partner, die alle mit zu unserem Erfolg beitragen. Dafür an dieser Stelle: Ein herzliches Dankeschön! Solltet Ihr sie noch nicht auf der Startseite entdeckt haben, dann schaut mal auf unserer Online-Partner-Seite nach.

    Auch bei den Linkpartnerschaften hat sich Einiges getan: mit berufszentrum.de, dem karrieretag-familienunternehmen.de, kununu.com, studilux.de oder uni-rank.de konnten wir in den letzten monaten namhafte Partner finden, worüber wir uns sehr freuen.

    Ein paar Tipps für Sie/Euch aus der Jobwelt im Internet:

    Schaut/en Sie/Euch mal den neuen Newsletter von karrierebibel.de an. Er ist kostenlos und enthält jeden Montagmorgen umfassende Informationen rund um Beruf und Karriere.
    Immer häufiger kann man hören, dass sich Recruiter und Bewerber nicht mehr nur bei Xing oder Facebook oder LinkedIn treffen, sondern auch auf twitter. Mal abgesehen davon, dass Alma Meise da schon seit längerem auf Entdeckungs- und Informationstour für alma mater geht, solltet/n Sie/Ihr ruhig mal überlegen, auch dort Ihre/Eure Jobsuche aufzunehmen.

    Ein Account kostet nichts, die Freunde (Followers genannt) sind auch rasch gefunden und eine einfache Suche mit entsprechenden Hashtags ( #jobs, #recruiting #praktika #studium etc.) hilft dabei, die richtigen Multiplikatoren bzw. Jobanbieter ausfindig zu machen. Natürlich gelangt Ihr über Alma auch zur Stellenbörse von alma mater mit rund 1000 aktuellen und interessanten Jobs.

    Übrigens: Alma findet/n Sie/Ihr auch bei facebook und friendfeed.
    Schließlich hat Alma Meise den Osterhasen getroffen. Vollbepackt mit Eiern, Schokolade und guter Laune, konnte Sie ihn dennoch einen Moment in seinen Vorbereitungen stören und mit ihm über das diesjährige Osterfest plaudern...

    Alma (A): Na Schlappohr, wohin des Weges?

    Osterhase (O): Mal nicht frech werden, Alma. Ach ja, muß doch die Eier verstecken Alma und wenn ich Dir jetzt sage, wohin ich gerade will, weißt du ja, wo sie zu finden sind… Freut mich Dich zu sehen. Heute schon getwittert?

    A: Klaro. Immer am Puls der Zeit! Aber im Ernst, habe da von titilaflora etwas gelernt, nämlich wie man wunderschöne Ostereier herstellt, die man dann an seinen Osterstrauss hängen kann.

    O: Aha, na dann raus mit der Sprache! Wie geht das?

    A: Man nehme ein gewöhnliches Ei, leere dieses und jetzt kommt der Hammer: man beklebt es mit buntern Dekofedern! Vorher kann man auf die Seite, mit der man das Ei später aufhängen will, noch ein Loch machen, durch das man mit einem kleinen Stückchen Streichholz und daran angebrachten Bindfaden zieht. In den Faden eine Schlaufe gebunden, fertig ist das Osterei! Als Kleber geht Universalkleber genauso wie Uhu. Die Dekofedern bekommt man im Bastelgeschäft oder man rupft ein Huhn. Nee, war nur ein Scherz…
    O: Das will ich auch hoffen, hier soll nämlich niemand denken, dass wir Hühnern etwas Böses wollen! Aber eine wirklich schöne Idee, auf die Du da uns gebracht hast.

    A: Jepp, den Dank gebe ich gerne an titilaflora weiter, denn Sie hat mich auf die Idee gebracht.

    O: Ich muss jetzt weiter. Aber ich wird mal die Augen aufhalten, vielleicht sehe ich ja solche Ostereier, dann werde ich von meinen ein Extra-Osterei dazulegen. Mach es gut Alma und denk daran: Teile Dein Wissen und hilf Arbeitgebern, Professionals, Absolventen und Studenten. Gebe Dein Wissen weiter!

    A: Mach ich Osterhasi und Du hab viel Erfolg beim Verstecken. Eines noch: Wie hoch ist eigentlich die Quote an nichtgefundenen Eiern, die Du dann nächstes Jahr noch einmal verwenden kannst…:)…?

    O: Jetzt reicht`s mir aber Alma….(und hoppelt unverdrossen seines Weges)

    A: (schaut dem Osterhasen gedankenverloren hinterher…) Vielleicht war es doch keine so gute Idee, den Osterhasi auf die Schippe zu nehmen. Ob ich dieses Ostern von ihm jetzt noch ein Osterei bekommen werde…wahrscheinlich wird er es ganz tief verbuddeln, der Meister Lamppe…

    Das alma mater Team wünscht Ihnen/Euch ein frohes Osterfest!

    März 2009
    Verleihung des BME Wissenschaftspreises 2009 und des Henkel-BME-Hochschulpreises 2009 – die Preisträger stehen fest!

    13.03.2009 Der Wissenschaftspreis 2009 des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) geht in diesem Jahr an die Universität der Bundeswehr in München und und an die Julius-Maximilians Universität Würzburg.

    Die Preisträger, Dr. Alexander Batran und Dr. Klaus Kohler, wurden für Ihre Dissertationen ausgezeichnet. Dr. Batran behandelte das Thema „Realoptionen in der Lieferantenentwicklung.“ Preisträger Dr. Köhler verfasste seine Doktorarbeit zu dem Thema „Global Supply Chain Design“.

    Der Henkel-BME-Hochschulpreis 2009 wurde in diesem Jahr für die Diplomarbeit von Sebastian Kemper und Johannes Alexander Weiß vergeben. Beide studieren an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar. In ihrer Abschlussarbeit bearbeiteten sie das Thema „Behavioral Supply Management – Supplier Selections Made in China“.
    Hinter den beiden Erstplatzierten kam die Arbeit mit dem Titel „Prinzipal-Agent-Probleme in Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen“ von Kerstin Ulrich auf den zweiten Platz. Sie studiert an der Julius-Maximilians Universität in Würzburg.

    Auf den dritten Platz gewählt wurde Florian Henne mit seiner Arbeit zum Thema „Die Lieferantenbewertung als wesentlicher Bestandteil des Lieferantenmanagements – Eine empirische Untersuchung von Konzepten und Methoden der Leistungsmessung von Lieferanten.“ Diese schrieb er an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg.

    Weitere Informationen dazu findet Ihr unter www.bme.de und www.finanznachrichten.de und www.studenten.de.
    Weekend Roundup: Die besten Karriereseiten von Unternehmen, Microsoft, Mittelstandsbarometer und Social Media
    Jepp, es war wieder soweit: Die Frage, welches Unternehmen in Deutschland für Bewerber die attraktivsten Internetseiten hat, ist gelüftet: Bayer!

    13.03.2009 Der Pharmariese Bayer überzeugte bei den von einer schwedischen Personalberatung befragten Studenten in Deutschland. Auf den Plätzen folgen die Deutsche Post, Pricewaterhouse Coopers, Thyssen Krupp und die Deutsche Bank. Dabei haben hoffentlich auch funktionale Aspekte eine Rolle gespielt wie etwa das Handling einer solchen Karriereseite… Denn auf manchen Unternehmensseiten kann man sich recht schnell verlieren. Abgesehen davon muss man den Nachwuchs adäquat ansprechen. Europaweit hat Bertelsmann einen Satz in der Art eines Panthers hingelegt und ist auf den 1. Platz gesprungen. (Siehe auch die beiden Tabellen)

    Auch der Spiegel berichtete über das Ranking und schon der Titel spricht Bände: Emotional ist Trumpf! „Die Seiten müssen heute mehr sein als eine bloße Auflistung der offenen Stellen, die Unternehmen müssen sich dem Bewerber emotional präsentieren, so Julian Ziesing, der Leiter der Studie, zu Spiegel Online.“
    Quelle: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,610148-2,00.html
    Quelle: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,610148-3,00.html
    Microsoft hat seine Bildungsoffensive verstärkt und bietet jetzt mit dem Portal „ Microsoft Student ExperienceStudenten Unterstützung bei ihrer täglichen Arbeit mit dem PC. ZDNet schreibt dazu u.a.: „Beispielsweise erhalten Nutzer im Bereich „Studieren“ Hilfe für das Zeitmanagement mit Outlook, Anleitungen zum Schreiben von Serienbriefen mit Word sowie Tricks und Tipps zur Erstellung von Präsentationen mit Powerpoint. Im Bereich „Leben“ steht der Umgang mit digitalen Medien im Vordergrund. So können Studierende lernen, selbstgedrehte Videos zu bearbeiten oder eine Website zu erstellen.“

    Die renommierten Berater von Ernst&Young haben ihr Mittelstandsbarometer 2009 veröffentlicht. Laut mittelstandsblog.de „bewerten 79% der Mittelständler ihre Lage positiv – vor einem Jahr lag der Anteil bei 89%. Besonders gut ist die Stimmung in Hamburg, wo 90% der Unternehmen ihre wirtschaftliche Situation als gut bezeichnen. Besonders stark von der Krise getroffen scheint hingegen Baden-Württemberg zu sein: Hier sank der Anteil der Zufriedenen von 93 auf 73%.“ Nun, es macht ja keinen Sinn, alles schön zu reden. Wir stecken in einer Wirtschaftskrise, von der nach und nach alle irgendwie betroffen sind. Nur: wenn knapp 80% der befragten mittelständischen Unternehmen ihre Lage als positiv bezeichnen, sollte das auch so kommuniziert werden.
    Schließlich noch ein Wort zu den inzwischen so populären Social Media. Wer nicht weiß, was sich dahinter alles verbirgt, sollte durchaus mal die Einträge dazu bei Wikipedia studieren.

    Zurück zum Fund in Bezug auf die Sozialen Medien: Die coneptbakery fasst die Ergebnisse der aktuellen Nielsen Studie „Global Faces and Networked Places“ kompakt und übersichtlich zusammen. Die E-Mail wird von den Social Networks und den Blogs abgehängt. Ganz verdängen wird man sie wohl nicht können, immerhin nutzen etwa viele Unternehmen diese digitale Briefform zur Kundenansprache. Bei den Social Networks ist facebook nach wie vor der globale Platzhirsch. Interessant im Hinblick auf Deutschland: „Denn hierzulande ist das weltweit höchste Wachstum in der Nutzung von Social Networks zu verzeichnen. Im Dezember 2007 nahmen bereits 39% der deutschen Internetnutzer Social Media Dienst in Anspruch. Im Dezember 2008 lag dieser Wert bei 51%. Dies entspricht einem Wachstum von 39% innerhalb eines Jahres.“
    Das vermehrt Werbetreibende und Unternehmen in die Social Media vorrücken, war absehbar. Doch tun sie sich schwer, wie der Conceptbakery-Artikel ausführt: „… Die Werbung muss sich weg vom klassischen „Push-Modell hin zu einer Unterhaltung mit den Zielgruppen wandeln. Dabei wird Marketing zu einer Art Freundschaft. … Freundschaften sind zwar eine tolle Sache, aber sie wollen auch kontinuierlich gepflegt werden! Sie müssen beiden Seiten Spaß machen und einen Mehrwert bieten, damit sie dauerhaft Bestand haben.“

    In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!

    P.S.: Schaut doch mal bei facebook nach Alma Meise. Wenn Ihr sie nicht findet, probiert es mal bei http://friendfeed.com/almameise oder http://twitter.com/almameise. Sie hält Euch auf dem Laufenden, was Jobs&Karriere sowie interessante Artikel aus der Online-Welt angeht.

    Februar 2009
    Informationstag der Open University Business School zu MBAs/Master in Hamburg am 12.03.2009
    Die größte staatliche britische Fernuniversität in Großbritannien, die Open University Business School, informiert am 12.03.2009 in Hamburg über MBA- und Masterstudiengänge.

    02.03.2009 Der Ruf des Fernstudiums wird in Deutschland in großem Maße vom langjährigen Aushängeschild Fernuniversität Hagen geprägt. Mit dem Informationstag in Hamburg (SIDE Hotel, Drehbahn 49, 20354 Hamburg) am 12. März 2009 zwischen 16:30 und 20:00 geht die größte staatliche Fernuniversität der Insel mit rund 200.000 Studierenden pro Jahr einen Weg, den viele Universitäten, vor allem britische und amerikanische, seit geraumer Zeit eingeschlagen haben: Das offensive Werben mit „Vor-Ort-Präsenz“ um Studierende.

    Der Informationstag der Open University Business School – unter den Top Five der britischen Unis im Bereich Qualität der Lehre – ermöglicht es Interessierten, sich über die Möglichkeiten des MBA- und Masterstudiums sowie weitere Managementprogramme zu informieren.

    Das berufsbegleitende Studium wird von Studienberaterin und Tutorin Petra Mendes erklärt. Die Bewerbungsfrist für die MBA-Studiengänge endet am 31.03.2009 für den Studienstart am 01. Mai 2009.

    Weitere Informationen auch zur Anerkennung der Abschlüsse erhalten Sie unter www.open.ac.uk/germany.
    Wochenausklang mit Facebook, Arbeitsmarkt-Ticker, Plagiat und Hartz IV
    Wieder eine Woche rum. Passt man nicht auf, hat man es eigentlich gar nicht gemerkt. Aber es ist viel passiert in diesen Tagen. Und viel Schnee ist vom Himmel gefallen…

    20.02.2009 Ob der Schnee aber das eine oder andere Ereignis verdecken kann, ich glaube es nicht. Am letzten Sonntag hatte sich Facebook, das mit über 175 Millionen Mitgliedern größte Social Network des Planeten, klammheimlich überlegt, schnell die AGB`s zu ändern, um diesen Plan dann in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch öffentlich zu widerrufen. Allerdings mit dem Hinweis, dass man sich vorbehalte, die AGBs künftig trotzdem abzuändern. Wie, das wurde vom Branchenprimus nicht verraten.

    Mal abgesehen davon, das Facebook einen immensen Zulauf hat – „…alleine in den letzten zwei Wochen wurden 5 Millionen Nutzer aufgeschaltet…“ berichtet Andreas Göldi – und trotzdem zu wenig Geld verdient, ist es schon erstaunlich, welche Ideen man sich dort einfallen lässt. Wären die Mannen um ihren Chef Zuckerberg nicht von aufgebrachten Usern des Netzwerkes sowie von Twitter gestoppt worden, würden demnächst selbst nach Löschung des Facebook-Accounts die Rechte für vormalige Inhalte jeglicher Art bei Facebook verbleiben. Eine riesige Fundgrube an Ideen hätte das Netzwerk-Imperium für eigene Zwecke nutzen können. Auch Alma Meise wäre davon betroffen gewesen, die Euch dort regelmäßig mit Karrieretipps versorgt. Man wird annehmen dürfen, dass dies nur die erste Auseinandersetzung war und weitere folgen werden.
    Im Laufe der Woche spitzte ich dann mal die Ohren, weil der neue Arbeitsmarktticker von jobscout24 mit den Zahlen aus dem Januar veröffentlicht wurde. Und siehe da: immer mehr Bewerber auf immer weniger ausgeschriebene Stellen und das, obwohl wie CEO Johannes Hack im Editorial bestätigt im Dezember 2008 noch ein Ansteigen der Stelleausschreibungen zu verzeichnen war. Aber und das möchte ich Euch mit ins Wochenende geben: es gibt weiterhin jede Menge Jobs, die besetzt werden wollen. Schaut in die alma mater Stellenbörse, schaut bei den Partnern von alma mater und vor allem: Weiterhin proaktiv bewerben, wie es etwa Thorsten von Blogaboutjob empfiehlt. Sich hängen lassen gilt nicht und wenn nur kurz, aber dann wird wieder in die Hände gespuckt…!

    Wer das nicht gemacht hat, ist ein junger Mann aus Münster, der in BWL seine Diplomarbeit tolldreist abgab und wusste, dass darin Passagen enthalten sind, die nicht von ihm stammen. Dummerweise hat er dies auch nicht als solche kenntlich gemacht und zudem die altbekannte Verschleierungstaktik angewandt, in dem er Internetquellen mit falschen Links oder umgekehrt vermischt hat. Jetzt wurde er exmatrikuliert. Eine spezielle Software hat nachweisen können, dass er ein Plagiat begangen hat. Vom Bußgeld in Höhe von 50.000 Euro, welches in sochen Fällen in NRW erhoben werden kann, sieht die Universität Münster ab.
    Schließlich hält wieder einmal die Politik Einzug in den Newsticker. Genauer gesagt hält Philipp Mißfelder, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender der Jungen Union, Einzug. Dafür ein dreifaches Buh, Buh Buh! Ist ja schließlich Karnevalszeit.

    Nun, ich stelle mir das so vor: Herr Mißfelder saß wohl relativ entspannt in seinem Wahlkreis an einem schönen Morgen beim Frühschoppen und debattierte mit seinen Parteikollegen über Hartz IV und die damit verbundenen Zahlungen an die Empfänger. Prabbel…prabbel…und schwupps bezeichnet der Herr Mißfelder „die Erhöhung von Hartz IV als einen Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie“. Was soll man davon eigentlich halten? Meines Erachtens nichts. Aber auch gar nichts.

    Vielleicht ist es auf so einem Polit-Frühschoppen ganz einfach so, dass viel zu viel geraucht und getrunken wird…. Im Ernst: Der Umkehrschluss der Mißfelder`schen Aussage würde doch bedeuten: Kürzt Hartz IV. Klar, aber was bitte soll dann vom schon äußerst knapp bemessenen Regelsatz mit 351 Euro noch übrig bleiben…?

    Zum Schluss diesmal kein Video, als vielmehr eine Internetseite, die lustige kleine Comicbilder hervorbringt. Für Freunde der gepflegten Internetgames dürfte Gamicature schon fast ein Muß sein…
    Hochschule intern: Die FH Heidelberg öffnet Ihre Türen für den INFOTAG
    Die altehrwürdige Stadt Heidelberg als Studienort? Am besten auch noch in deinem Studiengang, etwa Ingenieurwesen oder Wirtschaftswissenschaften? Dann schau einfach mal am morgigen Mittwoch, den 18.02.2009 um 16:00 Uhr im Forum der Hochschule vorbei.

    17.02.2008 Die Fachhochschule Heidelberg bietet wieder einen Informationstag an. Am Mittwoch, den 18.02.2009 können sich Interessierte in den Fakultäten für Ingenieurwesen und Architektur, Wirtschaft und Sozial - und Verhaltenswissenschaften.

    Studieninteressierte erhalten gezielte Einführungen und die Möglichkeit, sich Fragen beantworten zu lassen. Im Anschluss an die offizielle Begrüßung um 16:00 präsentieren die Dekane ihre jeweiligen Fakultäten. Die Vorstellung des entsprechenden Studienganges erfolgt dann vor Ort in den Räumen der jeweiligen Fakultät. Eine Anmeldung für die Teilnahme ist nicht notwendig.

    Weitere Informationen erhaltet Ihr auf den Internetseiten der FH Heidelberg unter www.fh-heidelberg.de.
    INNOVATIONSPREIS-IT 2009, Verfehlungen beim Recruiting, Google reloaded und eine Video-Galerie par exellence!
    Wie viele bin auch ich diese Woche wieder über das Eine oder andere gestolpert, das Bewerber und Personaler zugleich interessiert…

    13.02.2009 Und gleich zu Beginn zwei Aufrufe für Personalverantwortliche von Unternehmen: Erstens endet am 22.02.2009 der Wettbewerb „INNOVATIONSPREIS-IT 2009“. Es handelt sich dabei um einen Wettbewerb der „initiative mittelstand“ der Bundesregierung, der dieses Jahr bereits zum sechsten Mal ausgetragen wird. Daran teilnehmen können Unternehmen mit Produktinnovationen im Bereich IT-Leistungen, die auf den Mittelstand abzielen. Insgesamt stehen 34 Kategorien für die Teilnehmer zur Verfügung. Teilnehmen können Unternehmen unter www.imittelstand.de. Informationen zum Wettbewerb gibt es auch unter www.pressebox.de.

    Und zweitens endet schhon am 15.02.2009 die zum fünften Mal durchgeführte Online-Umfrage zur alma mater Gehaltsstudie 2009. Unter dem Titel „Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen“ wird die Studie im Laufe des Monats März veröffentlicht und verspricht angesichts der derzeitigen Lage der Konjunktur interessante Ergebnisse… Personaler können unter www.alma-mater.de an der nur 10min dauernden Umfrage anonym teilnehmen und erhalten auf Wunsch im Anschluss an die Auswertung den Ergebnisbericht kostenlos zugesendet.
    Des Weiteren kommen kandidatenrelevante Themen erst gar nicht zur Sprache, weshalb auch die Glaubwürdigkeit der Unternehmenskommunikation im Bereich Recruiting gen null tendiert. Die Erwartungen der Kandidaten wiederum zielen in eine andere Richtung: „Sie erwarteten sich qualitative Aussagen, die für ihre Arbeitgeberentscheidung relevant sind, betont Susanne Kamm, Unternehmensberaterin und Co-Autorin der Studie.“ Weiterlesen kann man dazu auch unter www.idw.de oder www.salesbusiness.de.

    Und schließlich noch Google. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich inzwischen ständig über die größte Internet-Suchmaschine schreibe…Jetzt hat das Unternehmen wieder abgeräumt und darf sich Best Corporate Brand 2009 in Deutschland nennen. Der Preis basiert auf einer repräsentativen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung, kurz GfK. Just gestern Abend wurden die best brands awards 2009 verliehen. Weitere Preissieger in den anderen Kategorien „Beste Produktmarke“, „Beste Wachstumsmarke“ und „Beste Designmarke bei Entscheidern“ sind der weiter unten beigefügten Tabelle zu entnehmen, die der Artikel auf www.internetworld.de enthält. Auffällig ist insbesondere in der Kategorie Corporate Brand, das trotz der aktuellen Konjunkturlage mit BMW, Audi und Volkswagen drei bekannte deutsche Automobilhersteller vertreten sind
    Nach diesen beiden interessanten Teilnahmemöglichkeiten hab ich doch einen Artikel entdeckt, der in der Tat Unternehmen zum Handeln aufruft, weil sie ansonsten nämlich ihren Nachwuchs - Absolventen, Studenten und Professionals - und damit ihre Personalentwicklung aufs Spiel setzen, wenn Sie sich nicht im Klaren sind, was diese ihre Zielgruppe heute von ihnen erwartet. Unter www.keinkandidatinsicht.de erfährt man mehr über die gleichnamige Studie, die Ende Januar/Anfang Februar vorgestellt wurde.

    Wie unterscheidet sich die Studie aber von den vielen sich im Umlauf befindlichen Artikeln über die Verfehlungen von Unternehmen beim Recruiting ihres künftigen Personals?

    Nun, die rund 300 befragten Studenten und Absolventen der privaten Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) äußerten sich zu ihren Präferenzen im Hinblick auf ihre künftigen Arbeitgeber.

    Ein Vergleich der Aussagen mit rund 300 Anzeigen zu Arbeitgeberkampagnen ergab, „dass die aktuellen Kampagnen in der Mehrheit ihr Ziel verfehlen. Die Argumentationen ist meist zu undifferenziert, um wirksam zum Aufbau einer starken Arbeitgebermarke beizutragen, so der Projektleiter Prof. Dr. Lars Rademacher, Professor für PR- und Kommunikationsmanagement an der MHMK.“
    Quelle: "Google erfolgreichste Marke in Deutschland", 12.02.2009, www.internetworld.de
    Schließlich flatterte mir gestern der Berufsstart-Absolventen-Index von www.berufsstart.de für das vierte Quartal 2008 auf den Schreibtisch. Unter dem Titel „Wirtschaftskrise? – (Noch) kein Grund zur Panik!“ zeigt der Index signifikante Trends für den Arbeitsmarkt akademischer Nachwuchskräfte in verschiedenen Branchen auf. Vor allem gingen im Ingenieursbereich Stellen verloren. Nur bei den Biologen und Chemikern gab es einen nennenswerten Stellenzuwachs.

    Das Fazit von www.berufsstart.de fällt, wie nicht anders zu erwarten, zurückhaltend aus: „Angesichts düsterer Konjunktur Konjunkturprognosen, die einen BIP-Rückgang von mindestens 2,25% prophezeien, können erst die kommenden Monate zeigen, wie sich die Einstellungspolitik der Unternehmen entwickelt.“

    Tja, so hätte ich das wohl auch formuliert… Aber auch heute konnte man wieder hören und lesen, dass etwa die Industrieproduktion in der Eurozone so stark wie nie eingebrochen ist und das BMW jetzt auch noch in seinem Stammwerk rund 1000 Mitarbeiter im Bereich Motorenbau in die Kurzarbeit entlässt. Nach den ganzen Hiobsbotschaften in Bezug auf das Thema Kurzarbeit ist inzwischen wohl nicht mehr davon auszugehen, das die Bundesanstalt für Arbeit dieses Jahr erneut einen Überschuss einfährt…
    Aber: Wo viel Schatten, da ist auch Licht! In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende und verweise auf ein paar ausgewählte Videos, deren Inhalt Euch, liebe Leserinnen und Leser, erheitern möge…
    Video 1: Kommen immer gut an: Spielende Babys!
    Video 2: Wichtiger denn je – Staying alive!
    Video 3: Müdigkeit macht sich bemerkbar… Rumble in the Jungle!
    Video 4: Hat Altruismus heutzutage noch eine Chance?
    P.S.: Vielen Dank an Nils für die immer wieder interessanten Videofunde in Deinem Blog!
    Top Secret: Werde Agent beim FBI
    Ja ja, ich weiß und Ihr habt recht. Thorsten hat es schon zu Beginn des Jahres gepostet… Aber ich habs halt gestern in der Zeitung gelesen, nämlich in der Rubrik „Zahl der Woche“ bei der F.A.Z.

    02.02.2009 Danach sucht das amerikanische Federal Bureau of Investigation, kurz FBI, 850 „Special Agents“ sowie 2.100 „Support Employees“. Insgesamt sucht die weltweit bekannte Sicherheitsbehörde der USA damit also rund 3.000 neue Mitarbeiter.

    Wer von uns wollte nicht schon einmal in seinem Leben Agent sein? Schon damals in der Grundschule gaben wir uns spezielle Namen und legten uns Identitäten an, die nur wir kannten. Und nen Revolver hatte auch jeder in der Tasche, halt nur mit Zündblättchen und nicht mit bleihaltigen Kugeln… (Bildquelle: photocase.de)

    Die Stellenausschreibungen für examensnahe Studenten, Absolventen und Young Professionals beim FBI gehen in etwa in die Richtung von früher, nur mit anderen Vorzeichen. Diesmal sind nicht nur die Revolver echt, sondern auch die Bedrohungszenarien real. Meine damaligen Freunde in der Grundschule erfüllten ihre Rolle als Ganoven in der Regel so gut, dass wir immer gezwungen waren, sie festzunehmen. Heute scheint das mitunter schwieriger, denn man muss die Kriminellen erst einmal finden…

    Jedenfalls hab ich mal auf der Presseseite des FBI umgesehen, was man denn so als Hochschulabsolvent mitbringen muss, um das Stellenprofil auf den ersten Blick zu erfüllen. Da steht u.a.: „the FBI has special needs for candidates with critical skills in the following areas: foreign language (Arabic, Chinese, Farsi, Hebrew, Hindi, Japanese, Korean, Pashto, Punjabi, Russian, Spanish, Urdu, Somali, Vietnamese, etc.), computer science/information technology, engineering, intelligence, law, law enforcement, military, and physical sciences.“

    Das Einzige, was nicht so wirklich ersichtlich wird ist, ob man sich als Ausländer auch bewerben kann. Cool wäre es schon… Andererseits: Wer von uns kann Punjabi? Ich jedenfalls nicht. Und irgendwie passt das auch gar nicht zu meinem Biild vom rauchenden, in feinem Zwirn auftretenden Agenten, der halt einfach nur cool ist. Ach so, ist eigentlich der Trenchcoat immer noch Pflicht oder hat der jetzt ausgedient…?

    P.S.: Für alle diejenigen unter Euch, die sich virtuell noch einmal in die Grundschulzeit zurückbeamen lassen wollen, sei folgende Rubrik auf der „ FBI Kids Page“ wärmstens empfohlen: „Help Bobby Bureau go undercover“.

    Januar 2009
    Google verliert, twitter gewinnt an Popularität
    Ein paar Artikel und Posts sind mir dieser Tage wieder durch die Finger gerutscht, die ich Euch so kurz vor dem Wochenende nicht vorenthalten wollte…

    23.01.2009 Was hörten da meine kleinen Ohren und sahen meine großen Augen: Google entlässt im Personalbereich 100 Mitarbeiter, jetzt baut auch Microsoft zum erstern Mal in seiner Unternehmensgeschichte Personal ab: 5.000 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen. In Deutschland wird Kurzarbeit immer populärer und die Deutsche Bahn hat in einer Geheimoperation angeblich über einen längeren Zeitraum einen Teil ihrer Mitarbeit „auf Herz und Nieren“ überprüft. Die Anti-Korruptions-Maßnahme trug den pussierlichen Namen „Eichhörnchen“. Und Google? Nicht nur, dass die weltweit größte Internetsuchmaschine nicht um Entlassungen herumkommt, jetzt wurde auch bekannt, dass sie in den USA vom „Beliebtheits-Thron“ für Arbeitgeber gestoßen wurde. Konkurrent NetApp hat sich laut der Liste des renommierten Wirtschaftsmagazins Fortune von Platz 14 in 2008 katapultartig auf den 1. Platz vorgearbeitet. Auf den Plätzen folgen, so heise Online, „das Investment-Unternehmen Edward Jones, gefolgt von der Boston Consulting Group. Die Degradierung Googles auf Platz 4 erklärt Fortune damit, dass der Konzern Gratifikationen gestrichen habe und zurückhaltender bei Neueinstellungen sei. Unter den Top 10 befindet sich mit Cisco (erneut Platz 6) ein weiteres Schwergewicht aus der IT-Branche.“
    Wo wir gerade schon bei der IT sind, ist das Internet mit seinen kontinuierlichen Neuerungen nicht weit. Klar, twitter, das zurzeit so gefeierte Microblogging-Tool, ist nicht mehr ganz so neu mit seinen bald drei Lebensjahren. Doch nutzen es bisher in Deutschland nur einige zehntausend Menschen. Übrigens ist die kleine Alma Meise unter www.twitter.com/almameise dort auch am Start und fühlt sich pudelwohl. Twitter gewinnt weiterhin an Fahrt und spätestens mit dem Eintritt von Spiegel Online und anderen Medienvertretern bekommt das „Zwitschern“ einen weiteren Beliebtheits-Schub. Letztlich müssen sich die Gründer um Jack Dorsey irgendwann einmal Gedanken darüber machen, wie sie Gewinn einfahren können. Das mit dem „irgendwann einmal“ ist ernst gemeint. Noch können es sich die Jungs leisten, 500 Mio. Dollar Offerten abzulehnen. Die Investoren stehen nach wie vor bei twitter Schlange und geben bereitwillig sogenanntes Risikokapital. Wie lange noch, weiß niemand. Da twitter in nächster Zeit eher wachsen als schrumpfen wird, wie der Netzökonom berichtet, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis Nutzer dieses sozialen Netzwerkes ein Entgelt hinterlassen müssen
    Mit twitter kann man darüber hinaus auch seinen Markenauf- und ausbau vorantreiben. Stichwort Unternehmensreputation und Employer Branding. Dazu stellt Elisabeth Preihs von Hewitt Associates in ihrem Artikel auf ChannelPartner einige Ergebnisse der der Studie “Talent Supply und Employer Branding“ vor. Eine Arbeitgebermarke zu haben ist heutzutage immer wichtiger, gerade wenn es um den Kampf der Unternehmen um die Absolventen geht, etwa im IT-Bereich. Tja, und wie besorgen sich die Unternehmen nun die künftigen Mitarbeiter im Zeitalter von Web 2.0 und E-Recruiting? „Bei der Talentbeschaffung setzen die Unternehmen am liebsten auf den bewährten Weg der Beziehung zu Hochschulen (49 Prozent) und die Förderung der Unternehmensreputation (ebenfalls 49 Prozent). Neuere Technologien (zum Beispiel Blogs, Netzwerkseiten, Bestimmung von Talent-Scouts) nutzen lediglich zwölf Prozent in ihrem Recruiting-Alltag.“

    Letzter Tipp: Jeanette von Bewerberblog hat heute morgen mal nachgefragt, wie Ihr Euren Urlaub plant bzw. was Ihr vorhabt. Dazu hat sie auch ein cooles Video eingepflegt...

    Und schwupps ist Wochenende! Also dann, bis nächste Woche!
    DER BESTE JOB DER WELT: Insel-Ranger am Great Barrier Reef
    Zunächst dachte ich an einen kleinen Scherz, als ich die Zeitung am Wochenende las. In großen Lettern stand da geschrieben : DER BESTE JOB DER WELT: Tja, hab ich mir doch gleich mal genauer angeschaut…

    12.01.2009 und siehe da, zu meinen künftigen Aufgaben würde unter anderem gehören, das ich im Luxus-Appartement direkt am Great Barriere Reef wohnen würde. Das ist doch schon mal ordentlich. Bei Nichtgefallen ist man nach 6 Monaten sowieso wieder weg, da der Vertrag zunächst auf ein halbes Jahr ausgelegt ist.

    So und wem das nicht anspruchsvoll genug ist, wer noch stärker gefordert werden will, wer einfach noch mehr Druck braucht, für den hat das Stellenprofil des „Insel-Rangers“ natürlich Einiges parat. Beispiele gefällig? Fischen. Ja wirklich, zu den Aufgaben des Insel Rangers gehört das Fischen. Und Postdienst. Frage mich natürlich, wem ich da die Post bringen würde… den Bewohnern des Riffs vielleicht…Korallen, Seeigel und Co. oder was?
    Die Stellenanzeige meint es ernst und war am Wochenende in großen Tageszeitungen zu bewundern.
    Scheinbar hätte ich dann bei meiner Luxus-Behausung auch gleich einen Pool, den ich reinigen müsste. Wäre doch die leichteste Aufgabe. Aber irgendwie bin ich doch misstrauisch… Ist das jetzt ne fake-Anzeige oder ernstgemeint? 150.000 australische Dollar sind ja immerhin auch rund 80.000 Euro... für nen halbes Jahr nicht schlecht. Immerhin erhalte ich dazu auch kostenlose Flüge sowie eine Krankenversicherung.

    Also hab ich mal nachgesehen und war wohl nicht allein bei meiner Recherche, denn die angegebene Adresse www.islandreefjob.com ist derzeit hoffnungslos überlastet. So hab ich dann beschlossen, dem Bundesstaat Queensland auf die Pelle zu rücken und siehe da, es ist eine groß angelegte Marketingkampagne der dortigen Tourismusbehörde unter www.tq.com.au. […] Acting Premier Paul Lucas said the campaign was part of the State Government's push to drive international tourism during some of the toughest international tourism climates every experienced. "Tourism is a vital part of the Queensland economy," Mr Lucas said. "This campaign is about us working hard to protect the $18 billion a year that tourism generates in Queensland and the jobs that go with it. "Traditional tourism advertising just doesn't cut it sometimes and we are thinking outside the box by launching this campaign.
    Da hat der Gouverneur von Queensland wohl recht. Bei der Vorstellung der Kampagne beschreibt er weitere Anforderungen für den Job: "They'll also have to talk to media from time to time about what they're doing so they can't be too shy and they'll have to love the sea, the sun, the outdoors. "The fact that they will be paid to explore the Islands of the Great Barrier Reef, swim, snorkel and generally live the Queensland lifestyle makes this undoubtedly the best job in the world. Das hört sich doch super an, oder Gelegentlich den Medienvertretern in fernen Großstädten via telefon erzählen, wie herausfordernd und vor allem anstrengend die Arbeit ist, während man auf einer Luftmatratze von Delphinen um die Unterwasserwelt des weltbekannten Riffs gezogen wird….hahaha, sehr cool. Da wird man fürs Schwimmen und Schnorcheln auch noch bezahlt!

    Schließlich noch ein Wort zur Kampagne um den besten Job der Welt. Queensland lässt sich die globale Kampagne rund 2 Mio. Dollar kosten. Die Macher hoffen auf einen Werbeeffekt für die Region um das Riff von rund 70 Mio. Dollar, etwa durch den steigenden Tourismus und die Bekanntheit, die sich durch die gerade auch im Internet durchgeführte Kampagne definitiv erhöhen wird. Schon jetzt kommen rund 2 Mio. Touristen pro Jahr in die Region um das Riff.

    Bewerber können seit dem 10. Januar und noch bis zum 22. Februar 2009 unter www.islandreefjob.com bewerben. Der Job richtet sich an Jeden, der körperlich fit ist und sich Fischen verbunden fühlt…
    European Student Barometer 2008: Google und L'Oréal vorne, dicht gefolgt von BMW
    In Europa ist die bekannte Suchmaschine beliebtester Arbeitgeber für künftige Ingenieure. Studenten der Betriebswirtschaftslehre (BWLer) hingegen bevorzugen den bekannten Kosmetikhersteller L'Oréal.

    08.01.2009 Wieder einmal haben die Berliner Kollegen vom Trendence-Institut keine Kosten und Mühen gescheut und rund 100.000 kurz vor ihrem Examen europaweit zu Ihren Präferenzen im Hinblick auf den künftigen Lieblingsarbeitgeber befragt. Die befragten Studenten lassen sich grob in ein Drittel Ingenieure, ein Drittel BWLer sowie Studenten anderer Fachrichtungen eingruppieren.

    Heraus kam, dass europäische Studenten grenzüberschreitend ihre berufliche Zukunft planen, ob nun bei amerikanischen oder europäischen Konzernen. Somit ist das Heimatland mit unter nur Ausgangspunkt für die weltweite Karriere. Mobilität wird demnach großgeschrieben.

    BWLer präferieren amerikanische Unternehmen, die sich hauptsächlich in der Banken-, Versicherungs- oder Beraterbranche wiederfinden. Da fragt man sich natürlich, wie viele deutsche Konzerne unter den TOP-Ten sind: Na, was meint Ihr? Keiner? Einer? Und ob Ihr es glaubt oder nicht, es sind mit der BMW Group und der Adidas AG zwei deutsche Großunternehmen vertreten.
    Die zehn beliebtesten Arbeitgeber laut Trendence für europäische BWLer auf einen Blick
    Etwas anders sieht es bei den Präferenzen angehender europäischer Ingenieure aus: Hier scheint das Gütesiegel „Made in Germany“ noch seine Wirkung zu entfalten, sind es doch immerhin mit der BMW Group, der Porsche AG und der Siemens AG drei weltweit führende Konzerne, die in den TOP-Ten vertreten sind. Mit Platz 15 hat sich sogar ein weiteres bekanntes deutsches Unternehmen der Spitze genähert, nämlich die Robert Bosch GmbH.
    Die zehn beliebtesten Arbeitgeber laut Trendence für europäische Ingenieure auf einen Blick
    Wie sieht es nun bei mit den Präferenzen von BWLern und Ingenieuren hinsichtlich einzelner Branchen aus? Führend sind bei den Ingenieuren in Deutschland wie nicht anders zu erwarten die Elektrotechnik-, gefolgt von der Automobil- sowie die Informatik- und Maschinenbaubranche.

    Kurios aber wahr: In unserem Nachbarland Frankreich zieht es Ingenieure nicht zu den staatlichen Energieriesen, sondern vielmehr in die Unternehmen des Verteidigungssektors. Nun, das hat wohl mit den üblichen deutschen Vorstellungen vom "savoir vivre" der grande nation wenig gemein...

    Bei den Einstiegsgehältern – siehe zum Thema Gehalt vor allem auch die alma mater Gehaltsstudie – sind Unterschiede zwischen den beiden Studienrichtungen aus europäischem Niveau auszumachen: Während Ingenieure mit rund 30.000 euro rechnen, sind es bei den BWLern lediglich rund 28.000 Euro. In Deutschland liegen die Vorstellungen hinsichtlich des künftigen Einkommens von Ingenieuren bei etwas über 43.000 Euro, während die BWLer rund 1.000 euro weniger anstreben. Damit liegen beide Studienrichtungen im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen im Mittelfeld.

    Schließlich vielleicht noch ein Blick auf die Kriterien der beiden in Bezug auf die Auswahl ihres künftigen Arbeitgebers: Zuerst kommen hier Faktoren wie Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen, eine ausgeglichene Work-Life-Balance, die Jobsicherheit oder die Möglichkeit, eine Promotion absolvieren zu können. Hingegen folgen das Einstiegsgehalt sowie die langfristige Entwicklung des Gehaltes auf den weiteren Plätzen.

    Weitere Informationen erhaltet Ihr zur Umfrage auf den Internetseiten des Trendence-Instituts, der Studentenpresse oder beim Manager Magazin.

    November 2008
    Hochschule intern: FH Heidelberg bietet wieder Studieninformationstage an
    Heidelberg, die ehemalige kurpfälzische Residenzstadt. Immer einen Ausflug wert. Oder gar ein Studium! Heute ist es die Fachhochschule, die sich den Studienanfängern präsentiert.

    28.11.2008 Die Studieninformationstage der FH Heidelberg finden am 26.11.2008, 21.01.2009 und 18.02.2009 statt. Ab jeweils 16:00 können sich Studieninteressierte über das aktuelle Studienangebot der Fakultäten Informatik, Wirtschaft, Sozial- und Verhaltenswissenschaft und der School od Engineering and Architecture vor Ort informieren. Eine Anmeldung ist dafür nicht notwendig.

    Weitere Informationen erhaltet Ihr auf den Internetseiten der FH Heidelberg unter www.fh-heidelberg.de.
    Alma Meise zu Besuch bei Uniturm.de in Leipzig
    Zurück in die Uni. Alma Meise wollte einmal sehen, wie sich die Studenten heutzutage gegenseitig helfen. Sie tun es per Content-Network und tauschen auf diese Weise völlig unkompliziert ihre Mitschriften für Klausurvorbereitungen aus. Echt clever!

    24.11.2008 - Alma Meise ist schon ein bisschen träge vom täglichen twittern und blickt aus dem Fenster in das gegenüberliegende Schaufenster. Der neue Lamborghini Gallardo ist da, steht in großen Lettern auf der Schaufensterscheibe. Cool. Alma im Supersportwagen durch die City, Fenster runter und Bass aufgedreht… Wieder zurück am PC erinnert sie sich an ein Gespräch mit Alexander Reschke, Mitbegründer des Portals www.Uniturm.de. Mit dem jungen und einfallsreichen Leipziger sprach sie vor kurzem über dessen Internetpräsenz. „Ja, schau einfach mal vorbei, Alma“, sagte dieser. Gesagt, getan. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt. Also geht sie auf Entdeckungstour.

    Zuerst einmal leuchtet der Bildschirm vor ihr in warmem Orange auf. In der Mitte der Startseite erscheint der Slogan: „Meine Tauschbörse für Studienunterlagen“. Aha, so so. Keine Single- oder Kontakt-Börse… „Mhm, vielleicht treff ich ja hier den Bewerbär aus Jena…“, denkt Alma laut vor sich hin. Jedenfalls schaut sie sich bei Uniturm um und staunt: Man kann Unterlagen tauschen, herunterladen und bei Bedarf bekommt man Tipps, wie man die individuelle Organisation des Studiums verbessern kann. „Tja, hätte es das mal zu meiner Zeit gegeben“, sagt sich Alma. Die Fühler nicken zustimmend. Irgendwie reizvoll, die Möglichkeit zu haben, gar nicht mehr selbst das Wichtigste für die nächste Klausur aufschreiben zu müssen. Sie erinnert sich an das Gespräch mit Reschke… „Wir sind eine innovative und zeitgemäße Plattform für Studenten, auf der sie sich austauschen können“, fasst er die Idee der Internetseite schnell zusammen.

    Online-Content-Network heißt das Zauberwort. Ausgangspunkt dafür ist Leipzig, Ort vieler junger Menschen mit noch mehr kreativen Ideen. Reschke kam ursprünglich auf die Idee, als er mal in Mainz zu Besuch war. Ihn trieb in der Folge nur noch ein Gedanke um: Was die Mainzer können, können wir in L.A., wie der Leipziger „Leipzsch“ auch nennt, schon lange. Inzwischen hat das Netzwerk rund 12.000 Mitglieder, die gegenseitig Unterlagen austauschen. Reschke hofft, eines Tages nahezu alle Studenten für das Netzwerk gewinnen zu können.

    Alma meldet sich bei ihrer Entdeckungstour auf Uniturm an und will sich schnell mal die Aufzeichnungen zur Makroökonomie von User Flitzpiepe runterladen. Es misslingt. „Oh, ich brauche zwei Punkte, um sie bei mir abzuspeichern“, ruft Alma aus. Ein ausgeklügeltes Punktesystem sorgt nämlich dafür, dass alle Mitglieder geben und nicht nur nehmen. Eine gute Sache, animiert es doch jeden Nutzer, aktiv zu sein, was in anderen sozialen Netzwerken beileibe nicht immer der Fall ist. Zwar braucht Alma 2 Punkte für Flitzpiepes Unterlagen, aber mit der Registrierung erhält jeder neue Nutzer von Uniturm 20 Punkte. Grundsätzlich gilt bei Uniturm das Motto: Von Studenten für Studenten. Das bedeutet, dass Uniturm kostenlos ist und die Studierenden dort nach Herzenslust Unterlagen austauschen können, ohne dafür etwas bezahlen zu müssen.

    Im Anschluss an die Registrierung erhält Alma per E-Mail Benachrichtigungen. Wofür? Nun, da sie offizielles Mitglied ist, erhält sie immer, wenn ein anderer User, etwa Flitzpiepe, einen Beitrag in eine ihrer Gruppen einstellt, eine kurze Nachricht. Somit weiß Alma zeitnah, wer von ihren neuen Bekannten online ist bzw. was diese an Unterlagen zum Abruf bereitstellen oder was sie bei der Vorbereitung beachten muss. Neben dem Informationsgehalt ist dies auch eine implizite Aufforderung zur aktiven Mitgestaltung des Netzwerkes.

    Inzwischen hat sich Alma die Unterlagen heruntergeladen und festgestellt, dass sich Flitzpiepe echt verdammt Mühe bei der Aufbereitung des Vorlesungsstoffs gegeben hat. Super! Und das scheint die Regel zu sein, wie sie bei ihrer Entdeckungstour feststellt. Übrigens hat sich Alma Meise bei Flitzpiepe für die Unterlagen bedankt – und dafür gleich einen Punkt eingeheimst. Bei Uniturm ist es wie im richtigen Leben: Aufmerksamkeit und Freundlichkeit werden belohnt!
    Direkt zu den News 2009 im Januar | Februar | März | April | Mai | Juni |
    Das Profil von Alma Meise bei Uniturm.de
    PISA: In Sachsen, wo Lesen, Mathe und Schreiben auf den Bäumen wachsen...
    Der Aufschwung Ost greift: Nach über 18 Jahren kommt endlich Bewegung rein. Und wer hätte es gedacht, dass gerade ein ostdeutscher Freistaat die Führung übernimmt..?

    18.11.2008 - Im Ernst, das ist super, hat mit dem Aufschwung Ost aber gar nichts zu tun und sollte so genommen werden, wie es sich darstellt: Gute Arbeit unter guten Bedingungen.

    Es gibt dieses geflügelte Wort von den hübschen Mädchen, die in Sachsen auf den Bäumen wachsen. Mal abgesehen davon, dass an dem Spruch durchaus was dran ist, scheint das Bundesland zwischen Elbe und Weißer Elster in den letzten Jahren hartnäckige Bildungsarbeit geleistet zu haben. Oder etwa nicht? Ich hab mal nachgeschaut, was die Gazetten so berichten. Und überall lese ich, dass Sachsen die Bayern überholt hat bzw. es ist die Rede vom „Sächsischen Weg“. Was ist dran?

    Zuerst: Es geht um die Ergebnisse des PISA-Tests 2006. PISA steht für Programme for International Student Assessment - Programm zur internationalen Schülerbewertung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), welche ja allseits bekannt sein dürfte. In der FAZ legt Regina Mönch in ihrem Kommentar der Befunde ihr Hauptaugenmerk auf Großstädte und Bundesländer mit vielen Zuwanderern: „Ergebnisse wie etwa die zur Lesefähigkeit fünfzehnjähriger Hauptschüler in Großstädten und Bundesländern mit vielen Zuwanderern: Danach sind fast drei Viertel dieser Schüler kaum in der Lage zu lesen, also funktionale Analphabeten kurz vor Ende ihrer Schulzeit. Die Studie enthält noch weitere beunruhigende Befunde zu nichtvorhandenen, aber lebensnotwendigen Fähigkeiten im Lesen, Schreiben, Rechnen und bei den Fremdsprachen bei mehr als der Hälfte aller Hauptschüler. Die gelten zudem immer häufiger als nicht mehr beschulbar, vor allem, weil sie zu oft schwänzen“. Das ist hart, aber wohl nicht aus der Luft gegriffen. Nur ist das auch die Realität in Sachsen? Wohl nicht, wenn man sich den kaum wahrnehmbaren Anteil von Zuwanderern in Ostdeutschland betrachtet. Spiegel Online schreibt dazu: „ […] Generell verzeichnen die fünf ostdeutschen Länder allerdings einen sehr geringen Anteil an Einwandererkindern - weit niedriger als im West-Schnitt. Natürlich zählen nicht alle Jugendlichen mit ausländischen Eltern zur schulischen "Risikogruppe"; eine Auswertung in Brandenburg etwa zeigte kürzlich, dass Schüler mit vietnamesischen Eltern ihre einheimischen Mitschüler locker überflügeln. Aber vor allem in Ballungsräumen führt die Mischung aus sprachlichen Schwächen, sozialer Herkunft und unzureichender Förderung bei Migranten vielfach zu Schulproblemen“. Das Handelsblatt hat unter dem Titel „Die Pisa-Aufgeregtheit muß weg“ den Verbandschef der deutschen Lehrerschaft interviewt. Dieser äußert unter anderem zu den Gründen, warum Sachsen sowie die übrigen ostdeutschen Länder Spitze: „Es sind drei andere Gründe: Erstens hat naturwissenschaftliche Bildung in Ostdeutschland schon aus der DDR-Zeit heraus einen hohen Rang. Zweitens haben die Schulen in den neuen Ländern erheblich kleinere Lerngruppen und damit mehr Möglichkeiten der individuellen Förderung. Und drittens haben die Schulen der neuen Länder einen weitaus geringeren Migrantenanteil und damit weitaus weniger Risikoschüler als die alten Länder. In Sachsen etwa beträgt der Migrantenanteil 3,6 Prozent, in Baden-Württemberg 26,8 Prozent, in Bayern 18,4 Prozent.“

    Wirft man aber einen Blick in die Online-Ausgaben ostdeutscher Zeitungen, findet sich zu der Problematik eines hohen oder niedrigen Zuwandereranteils kein Hinweis. In der Sächsischen Zeitung wird etwa der Fokus auf die Vereinheitlichung hin zu einem zweigliedrigen Schulsystem gerichtet: „Den Erfolg der sächsischen Schulpolitik führt Prenzel [deutscher Leiter der PISA-Studie, Anm. der Red.] auch darauf zurück, dass man sich dort Probleme mit der Schulstruktur „vom Halse geschafft“ habe. Sachsen, Thüringen und auch Sachsen-Anhalt haben gleich nach der Einheit eine zweigliedrige Schulstruktur eingeführt - ohne Hauptschule. Nach dem jüngsten PISA-Test haben die Hauptschulen vor allem in Ballungsregionen den höchsten Anteil Risikoschüler.“ Aha. Und auch die Leipziger Volkszeitung findet an dem dpa-Artikel der Dresdner Gefallen und stellt ihn auch gleich auf die Seite. Sehr einfallsreich. Einen Vorteil hat der Artikel allerdings: Am Ende ordnet er den aktuellen PISA-Test in die bisherigen Tests der OECD ein: „Der Bundesländervergleich ist eine Ergänzungsstudie zum weltweiten PISA-Schultest. Die internationalen Ergebnisse der 2006 zum dritten Mal durchgeführten Untersuchung waren bereits vor einem Jahr veröffentlicht worden. Für den deutschen Ländervergleich waren zusätzlich 40 000 Schüler getestet worden. Die Federführung lag beim Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel“.

    Schließlich stellt sich die Frage, ob es überhaupt wichtig ist, die Ergebnisse vor dem Hintergrund zu betrachten, ob es sich um Ballungsgebiete mit hohem Zuwandereranteil handelt. Was meint Ihr dazu? Schreibt es an pr [at] alma mater.de. Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr kommt mir in den Sinn, dass es vielleicht doch am sächsischen Schulsystem liegt, dass der Freistaat jetzt da steht, wo er steht. Denn, wie der Spiegel schreibt: „Wissenschaftler loben die soziale Durchlässigkeit des Modells. Ein gut gemachtes zweigliedriges System kann möglicherweise auch Lernschwache zu guten Leistungen bringen", sagt Bildungsforscher Klemm. Schon frühere Pisa-Studien hatten die Chancengerechtigkeit des sächsischen Schulsystems betont. Die soziale Herkunft spiele nur eine geringe Rolle für gute Lernleistungen.“

    Fazit: Das Thema bleibt weiterhin ideologisch überfrachtet, obwohl sich in den letzten Jahren Einiges zum Besseren gewendet hat, wie Sachsen aktuell zeigt. Nur: Solange wir die Durchlässigkeit des Bildungssystems – hier des Schulsystems – aufgrund bundesländischer Traditionen, ideologischer Verbohrtheit oder was auch immer behindern, solange werden wir junge Erwachsene haben, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund, die es nicht vermögen, sich ihrem Alter entsprechend artikulieren zu können mit allem, was dazugehört. Traurig aber wahr.
    Word of mouth von Kollegen, Twitterern oder Partnern
    Tja, die Arbeitswoche ist gleich um und Eva findet`s eh den Hammer und lacht…Ja, Eva, ist meine liebe Kollegin aus dem Recruiting. Bei ihr suchte ich Inspiration für diesen Artikel und das war echt gut…!

    14.11.2008 - Wie lang darf ein Artikel hier im Newsticker eigentlich sein? Gute Frage. Wenn Ihr eine Antwort darauf habt, dann lasst es mich wissen und schreibt einfach an pr [at] alma-mater.de. Tja, was machen, wenn die Inspiration fehlt? Man fragt die Anderen. Gesagt, getan. Erst mal habe ich unsere allseits geschätzte Suchmaschine google befragt. Als Antwort auf meine Suche nach "Jobbörsen" in den News spuckte sie gleich mehrere interessante Meldungen aus: Was tun, wenn die Kündigungswelle rollt? fragt da beispielsweise Spiegel Online (SpOn) am 11.11.2008. Darin geht es schlicht um unsere nahe Zukunft auf dem Arbeitsmarkt. Und um den Projektmanager S., der seine Bewerbungsmappe aktualisiert und sich parallel zu seiner derzeitigen Tätigkeit auch nach anderen passenden Stellen umschaut. Heute meldet dann SpOn, das Opel auch eine Bürgschaft benötigt, wohl in Höhe von 1 Mrd. Euro. Naja, sind wir mal ehrlich: Die Jungs aus Rüsselsheim haben schon seit einiger Zeit erhebliche Probleme…

    Ein weiterer Artikel in der Financial Times Deutschland, ebenfalls vom 11. November, befasst sich mit spezialisierten Websites, die die Jobsuche angeblich vereinfachen. Cool ist an dem Artikel, das der Autor wohl ein wenig lustlos bei der Recherche war, sonst hätte er festgestellt, dass die Bundesagentur für Arbeit (BA) zwar immer dabei ist, wenn es um lustige Ideen bei der Jobvermittlung geht, sie aber nur über eine geringe Reputation bei den Bewerbern und Nutzern verfügt. Beispiel gefällig: Das neue Profilo-Ranking für Jobbörsen-Ranking bewertet die Leistung der BA negativ. Unser Premium-Content-Partner Crosswater-Systems dazu: „[…] Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit sollte als steuer- und abgabenfinanziertes Portal eigentlich auch ausser Konkurrenz laufen, doch die Personalentscheider kümmerten sich eher weniger um solche feinen Unterschiede und stuften das Online-Stellenportal der Arbeitsagentur mit einer Gesamtnote von 3,31 mit dem zweitschlechtesten Ergebnis ein.“ Tja, wer hätts gedacht?

    Also mit dem Artikel schreiben ist es so eine Sache, wie man sehen kann. Und jetzt geh ich mal meine Zellen befragen, ob sie Bock haben, zu tanzen… Ob Eure Lust drauf haben, könnt Ihr auf youtube feststellen. Ein Tipp übrigens von Eva, meiner reizenden Kollegin. Sie meint, es wäre von einer Sekte. Nunja, lustig ist es allemal..und jetzt alle zusammen…

    Schließlich wisst Ihr ja, das alma meise ordentlich am twittern ist. Ich hab sie mal gefragt, ob sie mir vielleicht zur Ideenfindung für diesen Artikel weiterhelfen kann. Und schon ist sie los und fragte C.H., die auch noch am PC schaffte, ob sie denn vielleicht was hätte, nach dem sie im letzten Update – so heißen die Beiträge einzelner Twitterer – vor Neid bald geplatzt wäre, weil karrierebibel seinen Feierabend angekündigt hatte. Nun, sie empfahl alma das hier: Die Suchmaschine oamos. Wer da keine Inspiration findet, dem ist wohl nicht zu helfen. Schon alleine die schwebenden Bilder über die ganze Breite des Bildschirms…Der Hammer! So kam ich drauf, diesen Artikel zu schreiben. Danke Dir alma und Deiner Freundin C.H.!

    Und zum guten Schluss hat natürlich unser Premium-Content-Partnerkarrierebibel wieder lustige Sachen aus dem Netz gefischt, etwa eine amerikanische Studie, deren Ergebnisse zeigen, das Linkshänder weniger impulsiv sind als Rechtshänder… ICH BIN LINKSHÄNDER UND SCHON RECHT IMPULSIV..:)

    Mal im Ernst, dieser ganze Artikel besteht aus Empfehlungen. Ich find das echt Klasse. Das Besondere an diesem wie auch vielen anderen Artikeln ist eben die Mischung, die der Autor vornimmt. Ergo: Um was Interessantes auf Papier zu bekommen, muß man die Welt nicht neu erfinden. Alter Spruch, aber wahr!

    Also dann, schönen guten Abend allerseits & ein schönes Wochenende!
    Alma Meise zum Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl: „Ick bin ein alma meise!“
    Alle Welt spricht davon und jetzt endlich hat sich auch alma meise zur Wahl von Barack Obama zum neuen amerikanischen Präsidenten geäußert. Wir berichten live!

    05.11.2008 - „Ick bin ein Alma Meise!“ Das hat gesessen. Wer sie kennt weiß, das sie eine recht umgängliche Karriereameise ist. Dass sie von Vielen inzwischen als die größte Karriereameise der Welt gefeiert wird, spricht Bände. An ihr kommt kein Bewerber oder gar Arbeitgeber mehr vorbei, egal, ob der eine konkrete Tipps oder hervorragende Stellenangebote sucht oder der andere effizientes Hochschul- und Personalmarketing betreiben will. Selbst aus der Twitter-Community ist alma meise nicht mehr wegzudenken…

    Die amerikanische Präsidentschaftswahl hat alma meise per Computer verfolgt und zugleich kommentiert. Hier ein Orginalzitat von Alma Meise während der Übertragung am Wahlabend: „alles offen, alles zu, Alma Meise legt die fühler zur ruh! guts nächtle allerseits und of course we can, BO wirds richten und mc bleibt pommes ... “ Tja, die Klarheit dieser Aussage, die Prägnanz, mit der die Karriereameise die Situation geradezu dialektisch erfasst und den Leser respektive Zuhörer begeistert… einfach genial und außergewöhnlich! Ihre Art der Voraussage von Ereignissen wird auch in Zukunft unübertroffen bleiben.

    A propos unübertroffen: Das kann auch von der Berichterstattung zur Präsidentschaftswahl in den USA behauptet werden. Eine schiere Flut an Artikeln wird auf die Leser auch noch in den nächsten Tagen niederprasseln. Auszüge gefällig?

    Die F.A.Z. titelt „Der Wandel hat Amerika erreicht“, die Süddeutsche Zeitung kommentiert: „Amerika hat sich neu erfunden“, Die ZEIT formuliert kritisch: „Mister President, wir haben Angst!“, Die WELT bezieht sich auf die Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika: „Die Deutschen und Obama – eine Beziehung auf Probe und die TAZ schließt: „Der Druck auf Obama ist enorm“. Soviel zur deutschen Presse… Schließlich findet Ihr eine kleine europäische Presseschau zum Wahlausgang bei www.eurotopics.net.

    Die Zeit wird auch zeigen, wie Alma Meise und Barack Obama zusammenarbeiten werden. Heute Abend jedenfalls gehen sie gemeinsam essen und trinken. Obama über Alma Meise: „Ick hab noch nie so einer CareerAnt, wie man bei uns sacht, getrooffen like her… Alma is incredible!“ Wo er Recht hat, hat er Recht.

    Oktober 2008
    Echo zum Bildungsgipfel: Von der Nullnummer über die Geburt einer Maus hin zu aufgewärmten Ladenhütern
    Dresden ist eine wirklich schöne Stadt: egal ob man sich in der Neustadt aufhält oder auf den Brühlschen Terrassen flaniert…, zudem der ideale Ort, um über Bildung zu diskutieren

    24.10.2008 - Vielleicht wäre der Zwinger passend gewesen oder das Grüne Gewölbe… alle rein und Tür zu. Da hätten sie sich wirklich was einfallen lassen müssen, die Herren und Damen Vertreter von Bund und Ländern. Beispielsweise, wie man die vorgesehenen Investitionen ab 2015 ordentlich aufteilt, sprich wer sie bezahlt.

    Vodoo und vieles mehr

    Darauf weist die Süddeutsche Zeitung detailliert hin. Was die Finanzierung betrifft, so zitiert heute Morgen RP Online den nordrhein-westfälischen Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart mit den Worten, dass die kommenden Monate zeigen würden, „ob die Bildungsrepublik Realität wird oder nur ein bisschen politischer Voodoo war“. Die Länder machen Druck und hoffen auf eine stärkere Beteiligung des Bundes. Deutlicher äußerte sich der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD): „Ich bin schon sehr enttäuscht darüber, dass der Bund ohne ein wirkliches Finanzierungskonzept gekommen ist“, sagte er im WDR.

    Der Stern schreibt: So verwundert es kaum, dass die am Mittwoch gefassten Beschlüsse kaum mehr als ein kleinst möglicher gemeinsamer Nenner sind. Bund und Länder verständigten sich auf ein "gemeinsames Bekenntnis", in dem unter anderem steht, dass die Bildungsausgaben bis 2015 auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts erweitert werden sollen. Aber wie das geschehen soll, darüber herrscht noch brutale Uneinigkeit.

    Kanzlerin lobt Treffen

    Kanzlerin Merkel wiederum lobt das Zustandekommen des „Bildunggipfels“: „Die Tatsache, dass wir uns auf 10 Prozent geeinigt haben, ist ein Riesenschritt", so Merkel. Wer nachher wie viel zahlen muss, dass soll eine "Strategiegruppe" klären. Sie wird ihre Arbeit bis zur nächsten gemeinsamen Konferenz von Bund und Ländern im Oktober 2009 abschließen…“ Oder ist am Ende doch die Kritik der beiden SPD-Bildungspolitiker Jörg Taus und Christel Humme stellvertretend für den Eindruck, den die Öffentlichkeit vom „Bildungsgipfel“ gewonnen hat: Beide nennen ihn eine "Sammlung vager Zielformulierungen, politischer Absichtserklärungen und abermals vertagter Entscheidungen". Die FDP nannte den Gipfel eine "bildungspolitische Nullnummer". Auch Heise online schreibt bissig, das „der Berg kreißte und gebar eine Maus.“ Dazu nimmt der Artikel Kommentare der einzelnen Parteien auf, die vom „Flop“ bis hin zum „aufgewärmten Ladenhüter“ reichen.

    Insgesamt ist das Medienecho eher kritisch bis negativ. Egal wo man hinschaut, der Gipfel wird zerrissen, ob nun von den Medien oder den Politikern selbst. Einzig, so scheint es, war die Kanzlerin zufrieden und sprach von einem „Riesenschritt in Richtung Bildungsrepublik“. Vielleicht wäre dieser tatsächlich so lang, wenn man alle Beteiligten nur unter Androhung eines Ergebnisses abends aus dem Zwinger entlassen hätte… So aber fuhr jeder seines Weges. So schnell wird man sich auch nicht wiedersehen, denn nächste Jahr sind Bundestagswahlen und die See wird rauer. Einigungen zwischen Bund und Ländern werden, um so näher der Wahltermin rückt, zunehmend unwahrscheinlicher.

    Eurer Feedback ist gefragt

    Was haltet Ihr, ob Studenten, Absolventen oder Young Professionals, als Betroffene davon? Braucht es solche medial inszenierten Treffen von Bund und Land oder sollten lieber Expertengremien in Ruhe darüber befinden? In diesem Zusammenhang stellen auch viele die Frage nach der Länderhoheit in Sachen Bildung: Ist diese noch zeitgemäß? Schreibt einfach Eure Meinung in eine Mail und ab an pr [at] alma-mater.de.
    alma mater Medienpartner von crosspro-research.com
    3-5 Minuten Deiner Zeit erhöhen Deinen Nutzen von Online-Jobbörsen und Jobsuchmaschienen.

    21.10.2008 - Die Karriereberatung Personalvermittlung für akademische Nachwuchskräfte ist neuer Medienpartner der von Crosswater Systems Ltd. und der PROFILO Rating-Agentur GmbH aufgelegten Online-Umfrage für Stellensuchende zur Nutzung von Jobbörsen und Jobsuchmaschinen.

    Wenn das mal nicht innovativ ist: Die beiden Macher hinter der Umfrage, Ute Stümpel und Gerhard Kenk, haben ihre ganze Erfahrung rund um Jobbörsen und Jobsuchmaschinen gebündelt. Das spiegelt sich in der Klarheit und Funktionalität sowie den eindeutigen Fragestellungen wider.

    Abgesehen davon ist es den beiden zu verdanken, dass Ihr, die Studenten, Absolventen und Young Professionals, die Ihr vielleicht zurzeit gerade eine Stelle sucht, eine einfache Plattform erhaltet, auf der Ihr in 3-5 Minuten Euer Urteil zu einer oder mehreren Online-Stellenbörsen hinterlassen könnt. Denn: Es ist bei weitem nicht so, dass die Jobbörsen oder Jobsuchmaschinen in null Komma nix den Traumjob in ihren Suchergebnissen bereithalten. Wie so oft im Leben ist Ausdauer und Geduld gefragt.

    Macht mit, nicht nur wegen der Super-Preise, die es zu gewinnen gibt, sondern vielmehr wegen des Erkenntnisgewinns: Denn Ihr helft Euch und vielen anderen Bewerbern und Studenten sowie Absolventen mit Eurer Teilnahme!

    Schaut einfach mal unter www.crosspro-research.com vorbei. Wenn Ihr noch Fragen habt, dann schreibt eine kleine Mail an pr [at] alma-mater.de
    Die Woche: Geringfügige Aushilfen, fröhliche alma und viele gute Umfragen
    Die Arbeitswoche ist fast vorbei und vielleicht fragt sich der eine oder andere, was er in den fünf Tagen geleistet hat. Oder er fragt sich, was er verpasst hat. Der Versuch einer Antwort.

    17.10.2008 - Ein interessanter Artikel findet sich mal wieder in der karrierebibel. Work-Life-Balance ist das Zauberwort. Das dass tatsächlich funktioniert, erklärt Andreas Frintrup allen Ungläubigen und Workaholics: „Work-Life-Balancierer schaffen etwas, das wirklich einer Kunst gleichkommt: Nicht alles auf eine Karte zu setzen und verschiedene Lebensziele miteinander zu integrieren. Dadurch entsteht ein stabiles Lebensnetz: Wenn es mal in einem Bereich nicht funktioniert, trägt der andere einen weiter und gibt Energie für den Neustart. Fangen Sie am besten heute damit an und finden Sie neue Kraft für beides: Karriere und Privatleben.“ Wird gemacht! Gleich ist es soweit. Ich bin gespannt, ob es klappt.

    Zuvor will ich es aber bnicht versäumen, Nadia zu erwähnen. Sie hat die Ergebnisse einer viermonatigen Umfrage unter den Usern des bewerberblogs online gestellt. Die Frage war: Was ist Dir an einem Job wichtig? Und wer hat gewonnen? Das „gute Firmen- bzw. Teamklima“ vor den „interessanten Aufgaben“ und einem „guten Gehalt.“ Damit wird klar, dass Bewerber zurzeit eben nicht so sehr aufs Geld achten, sondern auf den Raum, der sich bei einem Jobangebot eröffnet, in dem man sich entfalten kann und mit den Kollegen zusammen Projekte stemmt. Klar, ohne Moos nix los. Aber es ist auch nicht das alles bestimmende im Leben. Solltet Ihr Euch nichts desto trotz für Einstiegsgehälter interessieren, gibt es bei alma mater die Gehaltsstudie 2008 gratis auf die Hand!

    Übrigens haben das Team um Jeanette und Nadia ein Gewinnspiel gestartet, an dem bislang karrierebibel und alma mater teilnehmen. Wer hat den tollsten Arbeitsplatz? Klaro, dat Team von alma mater hat gute Chancen. Immerhin ist niemand geringeres als alma meise am Start und das zusammen mit Jürgen, dem Chef. Geballte Freude geparrt mit Neugierde und Expertise! Aber überzeugt Euch selbst…

    Vor einer Woche war es, da hat der Joblog eine Stellenanzeige endeckt und gleich gepostet. Und was für eine… Für alle, die sie noch nicht gesehen haben, hier findet Ihr sie. Einen Kommentar verkneife ich mir an dieser Stelle, denn die Anzeige sagt ja eigentlich schon alles. Gut, ein Satz: In was für einer Welt leben wir inzwischen eigentlich…?

    Tja, das fragt sich dieser Tage auch der geneigte Leser, wenn er es mit den Nachrichten zu tun bekommt. Die Finanzen beherrschen das öffentliche Leben. Wer sein Geld in Island angelegt hat, kommt wohl mit einem blauen Auge davon. Hoffentlich. Aber wer darauf spekuliert hat, dass die gute Wirtschaftslage anhält, sieht sich getäuscht. „Nach SAP treten auch andere Unternehmen auf die Kostenbremse und sparen an der Belegschaft: Henkel, Arcandor, ProSieben Sat1 sowie Gruner + Jahr haben entsprechende Maßnahmen angekündigt“, schreibt jobguide in seinen Wirtschaftsnachrichten. Oh oh, aber nicht verzagen, alma mater fragen. Das Team hilft gerne und kompetent weiter.

    Zu etwas anderem: In der Welt derer, die sich mit allem rund um Job&Karriere befassen, macht eine Online-Umfrage die Runde. Sie zielt auf die Qualität von Jobbörsen und Jobsuchmaschinen ab. Mal abgesehen davon, das alma mater Medienpartner ist, haben Crosswater und profilo sich echt was einfallen lassen. Oder habt Ihr von so was schon mal gehört? Da fällt mir noch was ein: Crosswater hat auch eine Umfrage zum Bewerberfeedback nach Vorstellungsgesprächen aufgelegt, die natürlich nur von Euch lebt und eigentlich jedem zugute kommt, der zurzeit oder demnächst auf Jobsuche ist. Er kann nämlich zur üblichen Vorbereitung weitere Punkte hinzufügen, wie etwa Arbeitgeber aufgrund ihrer Reaktion bewertet werden. Haben die Arbeitgeber schnell auf die Bewerbung reagiert? Und wie kommentieren die Bewerber etwa ihr Vorstellungsgespräch bei der Firma XY? Schaut vorbei, es lohnt sich!

    Und zum guten Schluß noch einmal Werbung in eigener Sache: alma mater bleibt nicht stehen! Alma mater hat die Zukunft im Gepäck! Deswegen ist alma meise losgetigert und hat sich bei twitter angemeldet. Unter www.twitter.com/almameise könnt Ihr Sie treffen und mit Fragen bombardieren, sie um Rat bitten oder einfach mal hallo sagen. That`s it!

    alma mater wünscht Euch ein schönes sonniges Wochenende!

    Wenn Ihr noch Fragen habt zu dem einen oder anderen Punkt, dann: Mail an pr [at] alma-mater.de
    Von wegen Finanzkrise: Fachkräfte weiterhin auf der Sonnenseite!
    Laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 660 Unternehmen müssen sich „Fachkräfte und Akademiker kaum um ihren Arbeitsplatz sorgen.“

    14.10.2008 - Dem Ergebnis des den Arbeitgebern nahestehenden Instituts zufolge äußerten 36% der Unternehmen, dass sie im kommenden Jahr beabsichtigen, „mehr Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung“ einzustellen, wie die F.A.Z. gestern meldete.

    Lediglich 6% wollen Stellen abbauen. Die Schlussfolgerung des IW-Experten Dirk Werner lautet dementsprechend: „Fachkräfte bleiben in Deutschland auf der Sonnenseite.“ Der Direktor des IW, Michael Hüther, rechnet trotz der bevorstehenden konjunkturellen Talfahrt „mit einer eher weichen Landung bei der Beschäftigungsentwicklung.“

    Weich fallen demnach „Fachkräfte und Akademiker der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Fast 38 Prozent der Unternehmen klagten hier über spürbaren Personalmangel. Ganz oben auf der Suchliste stehen dabei Ingenieure der Fachrichtungen Maschinenbau, Anlagenbau und Fahrzeugtechnik. Wegen der Engpässe würden die betroffenen Betriebe verstärkt auf Aus- und Weiterbildung setzen, hieß es.“

    Wollen wir hoffen, dass das so kommt. Und dass das auch für diejenigen gilt, die eben nicht natur- bzw. ingenieurwissenschaftlichen Studien absolviert haben bzw. gerade beenden. Was jedoch insgesamt zu hören ist, sind etwa Einstellungsstopps bei SAP und Henkel sowie Streichungen bei Marketingausgaben und Weiterbildungsprogrammen. Dass diese Maßnahmen unweigerlich dazuführen, dass Partner oder Zulieferer darunter leiden und Einbußen hinnehmen müssen, ist klar.

    Was meint Ihr dazu? Werden nicht über kurz oder lang auch Absolventen der MINT-Fächer von der konjunkturellen Flaute betroffen sein? Schreibt uns an pr [at] alma-mater.de
    Weltrangliste der TOP-200-Universitäten: Deutschland, Land der Dichter und Denker, wo bist Du?
    Die internationalen Uni-Rankings stehen Schlange: Die englische „Times“ hat heute ihr renommiertes World University Ranking 2008 veröffentlicht. Vor einer Woche war schon der „Economist“ vorgeprescht und hat die besten MBA-Schulen unter die Lupe genommen.

    09.10.2008 - Zum fünften Mal hat das „The Times Higher Education Supplement“ die Weltrangliste der TOP-200 Universitäten veröffentlicht und zum fünften Mal liegt Harvard an der Spitze. Beeindruckend. Das gleiche Urteil gilt auch für die ersten zehn Plätze, die die USA (6 Hochschulen) und Großbritannien (4 Hochschulen) unter sich ausmachen. Von den Top-100 Universitäten sind rund ein Drittel in den USA beheimatet. Neben den zahlreichen amerikanischen und britischen Unis ist vor allem eine Zunahme asiatischer Universitäten zu verzeichnen.

    Aber wo sind die deutschen Unis, was machen die Bildungsstätten der Dichter und Denker? Naja, viel geht nicht, wie man heute so sagt… Also blättern wir mal die ersten hundert durch. Und siehe da, es finden sich gerade einmal drei Hochschulen, nämlich die Uni Heidelberg (Platz 57), die TU München (Platz 78) und die LMU München (Platz 93).

    Ist das jetzt Anlass für Trübsal oder Begeisterung? Mhm. Teils teils, würde ich sagen. Man muß sich ja auch mal anschauen, wer da so gelistet ist und sich vor Augen führen, das viele Privat-Unis darunter sind. Tja, und da die deutsche alma mater an für sich nun einmal staatlich finanziert wird, werden manche einwenden, verwundert es nicht, dass die Privaten in Führung liegen. Es gibt bestimmt noch mehr Gründe, warum Deutschland unter den 200 Hochschulen nur 11 stellt. SpOn jedenfalls meint: "Das wirkt nicht gerade wie ein Quantensprung, mehr wie ein schwacher Trost."

    Die Bewertung beruht übrigens auf den folgenden Kriterien, die beim Standard nachzulesen sind: „Hauptfaktor der Rangliste ist eine "Academic Peer Review"-Bewertung, ein Urteil von Tausenden Wissenschaftern aus aller Welt, welche die besten Unis in ihrem jeweiligen Fachgebiet genannt haben. Weitere Kriterien sind die Bewertung durch Unternehmer, das Zahlenverhältnis zwischen Beschäftigten und Studenten, die Relation von wissenschaftlichen Zitaten zur Zahl der Beschäftigten sowie der Prozentsatz ausländischer Forscher und Studenten.“

    Was Ihr darüber denkt, könnt Ihr ja geschwind in eine kurze Mail stecken und an pr [at] alma-mater.de senden!

    Und dann wäre da noch das renommierte Wochenblatt „The Economist“, ebenfalls von der Insel und soweit man das beurteilen kann, der Vorreiter im wirtschaftsliberalen Blätterwald. Tja und wie steht es hier mit dem „alten Europa“ – mal von den Insulanern abgesehen – ? Gut gut. Die beste MBA Business School befindet sich demnach 2008 mit dem International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne. Im Vorjahr wurde noch die Chicagoer Graduate School of Business auf Platz 1 geführt. Tja und 2008 folgt nur noch Platz 3, hinter der IESE Business School im spanischen Navarra. Selbst der Vorjahreszweite, die Stanford Graduate School of Business muß sich heuer mit Platz 4 zufrieden geben.

    Tja, und wieder die Frage: Wo bist Du, Deutschland. „Ich weiß es nicht“, sagt Deutschland. Bis Redaktionsschluss war nicht in Erfahrung zu bringen, ob überhaupt eine deutsche MBA-School teilgenommen hat.

    Noch ein Wort zur Bewertung, die das Handelsblatt erläutert: „Zentral sind die Fragen, welche neuen Karrieremöglichkeiten das MBA-Programm eröffnet (35 Prozent), welche Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung es bietet (35), wie groß der Gehaltsssprung ist (20) und wie gut das Networking (10). Mit 20 000 Antwortbögen ist die statistische Grundlage dieser seit zwanzig Jahren durchgeführten weltweiten Umfrage ungewöhnlich gut. Interessant ist nicht nur ein Blick auf das Gesamtergebnis, sondern auch auf die "Sieger" in einzelnen Kategorien. So "siegt" bei neuen Karriermöglichkeiten die Chicago Graduate School of Business, beim Gehaltssprung aber die britische Schule Ashridge vor Henley, HEC Paris, IESE und Warwick.“

    Wenn Ihr Euch das mal genauer anschauen wollt, schaut einfach mal bei der Times und dem Economist vorbei!

    September 2008
    BEWERBERBLOG testet 14 Bewerbungsratgeber!
    Das beliebte Blog für Bewerber und Personaler hat keine Mühe gescheut und insgesamt 14 Bewerbungsratgeber getestet. Das Ergebnis ist überwiegend positiv ausgefallen.

    25.09.2008 - Die Fakten: Gerade Bewerber müssen auf den Geldbeutel schauen. Im voröiegenden Fall liegen die getesteten Ratgeber aber mit einer Spanne von 7 bis 25 Euro noch in einem annehmbaren preislichen Rahmen. Sieben Kriterien – von Gestaltung/Nutzerfreundlichkeit über Qualität der Tipps bis zum Praxisbezug – dienten dem Team aus Jena als Grundlage zur Beurteilung. Dabei ist zu teilweise deutlichen Abweichungen in der Benotung gekommen, was akum verwundert.

    Als bester Ratgeber hat „Einzigartig bewerben. Wie Sie aus der Bewerbermenge hervorstechen“ von Christoph M. Maier-Stahl & Holger Stein aus dem Jahre 2006 abgeschnitten. Abgeschlagen auf dem letzten Platz landete die sogar teurere „Trainingsmappe Vorstellungsgespräch“ von Christian Püttjer und Uwe Schnierda aus dem letzten Jahr. Zitat aus der Einzelbewertung: „Nahezu unbrauchbar. Sorry, Jungs, aber das nützt wirklich keinem was.“

    Im Gegensatz dazu das Urteil für den Bestplazierten: „Aber das Buch hat seine Stärken, ob man sich damit nun einzigartig bewirbt, dass lassen wir mal dahingestellt sein. Es berücksichtigt auf jeden Fall, dass Bewerbungen keine Sache nur von Formalien sind, dass man Bewerbungsunterlagen immer wieder aktualisieren und auf jede Stelle speziell zuschneiden muss, dass jede Berufsgruppe anderen Anforderungen ausgesetzt ist und man auch immer wieder andere Voraussetzungen für eine Bewerbung und eine Stellensuche vorfindet.“

    Wenn Ihr mehr erfahren wollt, dann schaut einfach mal beim BEWERBERBLOG und der Gesamtauswertung vorbei!
    Trendwende beim Fachkräftemangel?
    Der SPIEGEL vermeldete gestern einen „Ansturm auf die Technikfächer.“ Maschinenbau und Bauingenieurswesen sind bei den Studienanfängern im letzten Semester äußerst beliebt gewesen, während naturwissenschaftliche Fächer kaum zutraf.

    16.09.2008 - Der UniSPIEGEL weist in seinem gestrigen Artikel daraufhin, das die Zuwächse vor allem im Bauingenieurswesen mit 16% sowie im Maschinenbau und der Raumplanung mit jeweils 11% zu verzeichnen sind, während Elektrotechnik nur 4% sowie Mathematik und Naturwissenschaften mit jeweils 3% unterdurchschnittliche Zuwachsraten besaßen.

    Es stellt sich natürlich jetzt die Frage, ob es der Beginn einer Trendwende ist, was wir da lesen können. Die Bundesbildungsministerin Annette Schavan freut sich und „sieht sich auf dem richtigen Weg.“ Sie stellt aber auch fest: „Wir müssen alles daran setzen, dass sich noch mehr junge Menschen für ein Studium entscheiden.“ Da hat sie recht. Ende Oktober wird der Fachkräftemangel eines der Top-Themen des Bildungsgipfels zwischen der Bundeskanzlerin und den Länder-Bildungsministern sein. Und da müssen Erfolge her, will sich die Regierung doch schlechterdings vorwerfen lassen, dass sie nicht alles unternimmt, um mehr junge Menschen in ingenieurswissenschaftliche Studien zu bringen bzw. sie dafür zu interessieren.

    Probleme gibt es reichlich: Die Gesamtzahl der eingeschriebenen Studenten in Deutschland sinkt. Immer mehr Abiturienten ziehen es vor, zunächst eine Ausbildung nach der Schule zu absolvieren. Inzwischen ist es jeder Dritte, der den Hochschulen abhanden kommt. Das lässt die Studiengänge, in welchen die späteren Fachkräfte ausgebildet werden, nicht kalt. Das zeigt auch die andauernde Klage von Industrievertretern. Zudem liegt die Abbrecherquote sehr hoch: Jeder Dritte der rund 62.000 Ingenieursstudenten, die im letzten Wintersemester ihr Studium aufgenommen haben, wird laut Statistik nicht zu Ende studieren.

    Schließlich stellt sich tatsächlich die Frage, wie sich die Situation am Arbeitsmarkt darstellt, wenn die jetzigen Jung-Ingenieure in den nächsten Jahren ihr Studium beendet haben.

    Trendwende JA oder NEIN? Schreibt uns Eure Eindrücke an pr [at] alma-mater.de!
    Absolventenbarometer 2008: Google, Porsche und Audi attraktivste Arbeitgeber für Berufseinsteiger
    Das ist das Ergebnis der jährlichen Trendence-Studie unter rund 23.000 Studenten in den drei Bereichen IT, Business und Engineering. Zugleich erwarten die Studenten mehr Gehalt bei einer niedrigeren Wochenarbeitszeit gegenüber dem Jahr 2007.

    12.09.2008 - Im aktuellen Ranking der IT-Top 30 Arbeitgeber hat der Suchmaschinenanbieter Google als attraktivster Arbeitgeber in Deutschland für Berufseinsteiger SAP abgelöst. Auf den weiteren Plätzen kam es zu keinen nennenswerten Veränderungen. Allerdings erreichte Electronic Arts bei seiner ersten Teilnahme auf Anhieb den zehnten Platz. Wie aus der untenstehenden Tabelle deutlich wird, sind bei den befragten Informatikern „die klassischen“ IT-Unternehmen im Vorteil. Daneben sind es namhafte Automobilunternehmen, die auch auf diesem Sektor auf sich aufmerksam machen.

    An dieser Stelle gratuliert alma mater seinen Kunden SAP, IBM Deutschland GmbH, sd&m AG und der Daimler AG zu ihren hervorragenden Platzierungen unter den 20 attraktivsten IT-Arbeitgebern in Deutschland.

    In den Ende August 2008 Rankings der Business und Engineering TOP 100 Arbeitgeber dagegen zeigt sich „die Dominanz der deutschen Automobilhersteller als Wunscharbeitgeber.“ Porsche, BMW und Audi, an diesen drei kommt niemand vorbei. Im Business-Ranking hat Audi sogar fünf Plätze gut aufgeholt und liegt dicht hinter dem Zweitplatzierten BMW. Strahlender Sieger ist Porsche, das den langjährigen Primus BMW vom Thron gestoßen hat. Im Engineering-Ranking sind es dieselben drei, die die ersten Plätze belegen. Hier führt Audi vor Porsche und BMW. Im Gegensatz zum Engineering-Ranking verdeutlicht das Business-Ranking einmal mehr, dass die sogenannten „High Potentials eine eindeutige Präferenz besitzen: Sie zieht es zu Unternehmensberatungen wie der Boston Consulting Group.“ Auf den weiteren Plätzen: McKinsey & Company (2. Platz) Bain & Company (6. Platz), Roland Berger Strategy Consultants (10. Platz) und Booz Allen Hamilton (20. Platz).

    Bei allen drei Rankings sprechen sich die Befragten der Fachrichtungen Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurswissenschaften für höhere Gehälter bei geringer Wochenarbeitszeit gemessen an den Ergebnissen 2007 aus. Die höheren Gehaltsforderungen spiegeln schließlich auch die Situation am Arbeitsmarkt wieder. Daraus resultiert auch ein größeres Selbstbewußtsein der Berufseinsteiger. Jedoch ist zu bedenken, dass sich eine Eintrübung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland ankündigt. Die Folge für den Arbeitsmarkt könnte darin bestehen, zu vermehrten Stellenstreichungen bzw. Nichteinstellungen kommt.

    Weiter Informationen zu den Rankings erhaltet ihr unter www.trendence.com
    Quelle: Trendence-Institut - Absolventenbarometer 2008 - IT-Ranking
    Sicherer Job mit hohem Einstiegsgehalt vs. geringe Leistungsbereitschaft?
    Laut Ernst & Young sind deutsche Studenten vor allem scharf auf einen sicheren Arbeitsplatz. Wer will ihnen das verübeln? Nur etwas mehr als ein Drittel der im Juni 2008 befragten 5.000 Studenten „erwarten, pro Woche über 45 Stunden zu arbeiten.“

    08.09.2008 - Über diesen Widerspruch zwischen Arbeit und Leistung ist die Tageszeitung Die Welt erstaunt: „Auch der Gedanke, am Anfang des Berufslebens rackern zu müssen, etwa um einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu erkämpfen, ist den meisten fremd.“ Ein weiterer wichtiger Punkt für die künftigen Berufseinsteiger ist die Work/Life Balance. Sie steht auf der Prioritätenlisten hinter dem sicheren Arbeitsplatz unangefochten auf Rang zwei.

    Das heißt aber auch, dass der Karriereaspekt oder das Gehalt für die noch im Studium befindlichen Newcomer auf den hinteren Plätzen rangieren. Das konnte im ((alma mater Newsticker)) sowie schon bei anderen Studien festgestellt werden. Thorsten zur Jakobsmühlen, Autor eines der beliebtesten Blogs für Personaler & Bewerber, blogaboutjob, stellt folgerichtig die Frage, ob da nicht eine Portion zu viel Idealismus in diesen Aussagen steckt: „Einige der Ideale dürften sehr schnell über Bord geworfen werden, wenn das Arbeitsleben anfängt. Dann wird Geld und Karriere meist doch etwas wichtiger als man meinte.“ Somit wäre es vielleicht einmal angebracht, die vorliegenden Ergebnisse an jenen Aussagen zu messen, die Berufseinsteiger mit einem oder zwei Jahren Praxiserfahrung zum Besten geben. Da wird es sicherlich zu Abweichungen kommen, insbesondere bei der Ratio Gehalt vs. Leistungsbereitschaft. Kolja Briedis, Leiter beim Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) für den Arbeitsbereich Absolventenstudien ergänzt auf Nachfrage der Wochenzeitung Die Zeit: „Es gibt sicherlich viele Erwartungen an den Berufseinstieg, aber nicht alle lassen sich realisieren.“ Es ist nämlich noch immer die Regel, „dass Absolventen mit befristeten Verträgen in den Beruf einsteigen.“

    Schließlich schauen die heutigen Studenten mit Optimismus in die Zukunft. „86% der Befragten gehen davon aus, zügig eine Anstellung zu finden, die ihren Erwartungen und Qualifikationen entspricht.“ Diese Zuversicht wird mit 80% auch von den Geistes- und Sozialwissenschaftlern geteilt. Allerdings sind dabei „die Gehaltsvorstellungen recht hoch: Im Durchschnitt erwarten die Studenten ein Einstiegsgehalt von etwas weniger als 37.000 Euro. Dabei liegt die Spannweite zwischen knapp 34.000 Euro bei den Lehramtsanwärtern und fast 41.000 Euro bei den Ingenieuren und Informatikern. Die Angaben von Ernst & Young decken sich nahezu mit den Ergebnissen, die alma mater in seiner jährlich erscheinenden Gehaltsstudie für 2008, welche sich registrierte Bewerber bei alma mater kostenlos herunterladen können.

    Das Fazit könnte also lauten: Die heutige Generation der Studis ist optimistisch, was die Berufsaussichten betrifft. Sie scheint genaue Vorstellungen davon zu haben, was sie später im Berufsleben will: Ein ordentliches Gehalt, ein gutes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit sowie überschaubare Arbeitszeiten.

    Weitere Informationen zur aktuellen Umfrage von Ernst & Young findet Ihr hier.

    Checkliste der wichtigsten Prioritäten heutiger Studenten für ihren Berufseinstieg:

    1. Jobsicherheit
    2. Work/Life Balance
    3. Selbständigkeit im Job
    4. Gehalt
    5. Karriere


    Was ist Euch am wichtigsten beim Berufseinstieg?

    Schreibt einfach eine kurze Mail an pr [at] alma-mater.de und bezieht Position!
    Der ganz alltägliche Wahnsinn: Berufserfahrung durch Jobben.
    Der aktuelle „unicensus“ von IT-Dienstleister Univativ und Commerzbank belegt, dass die Studenten durch das Jobben Berufserfahrung sammeln wollen. Doch das führt zur Ernüchterung und Abwertung der eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

    03.09.2008 - Der „Nebenjob ist überlebenswichtig“, so der der Titel der Zeitschrift Focus in ihrem Beitrag zu den Ergebnissen des aktuellen „unicensus“. Gleichzeitig erhält aber fast die Hälfte der befragten 1000 Studenten finanzielle Zuwendungen von ihren Eltern. „Diese finanzieren das Studium bis zum siebten Semester in relativ gleichbleibender Höhe.“ An zweiter Stelle stehen Nebenjobs mit 34% und mit „großem Abstand folgt das BAföG“ sowie Stipendien und Darlehen, die zum Lebensunterhalt beitragen. Umso länger das Studium dauert, desto häufiger verdienen sich die Studis Geld dazu. Arm dran ist, wer im zehnten Semester oder darüber ist, denn in der Regel werden ihm seine Eltern die bisherige Unterstützung streichen. (Bild: unicensus Studentenbefragung 2008, univativ.de)

    Dass das Jobben in der Regel mit dem „Sprungbrett-Aspekt“ in Verbindung gebracht wird, ist insbesondere abhängig vom zeitlichen Fortschritt des Studiums. Auch hier gilt: umso vorangeschrittener das Studium, desto häufiger wird der „Studentenjob mit einem möglichen Einstieg in ein Unternehmen“ in Verbindung gebracht. Daneben steht die vielbeschworene Praxiserfahrung im Vordergrund, denn rund 70% der Studenten „haben sehr konkrete Vorstellungen davon, in welchem Umfeld sie nach Abschluss des Studiums arbeiten wollen.“ Der Aspekt des Dazuverdienens hat bei Nennungen für die Motivation mit 55% den gleichen Stellenwert.

    Der „unicensus“ zeigt auch, dass mehr als die Hälfte derjenigen, die parallel jobben, keinerlei Problem mit ihrem Studium haben. Im Gegenteil: „Unsere Erfahrung ist, dass Studenten, die erfolgreich Projekte in Unternehmen stemmen, auch ihr Studium zügig zum Abschluss bringen“, so Olaf Kempin, einer der Geschäftsführer von univativ. Das Internet ist bei der Jobsuche das entscheidende Vehikel: Online-Jobbörsen und Unternehmenswebsites sind die bevorzugten Informationsquellen. Weniger ins Gewicht fallen dagegen „Aushänge an der Hochschule, Kontaktmessen und Medienberichte“ zu sein. Das ist insofern interessant, weil gerade der Markt an Kontakt- und Recruitingmessen in den letzten Jahren in Deutschland ein starkes Wachstum verzeichnete.

    Weitere Informationen zum aktuellen „unicensus“ findet Ihr hier.
    Gestatten, Ihre Exzellenzen, die Botschafter PRA, DI und DO!
    Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, seit die letzte Meldung den Newsticker erreichte. Hierfür ein großes SORRY! Da die interessanten Nachrichten überhand nehmen, muss etwas geschehen! Eine kurze „tour d'horizon“ durch die Gazetten...

    02.09.2008 - Wieder einmal fällt der Blick bei der wöchentlichen Lektüre auf die F.A.Z. mit ihrem Karriereteil „Beruf und Chance“. Dort fallen dem Leser die Bezeichnung Botschafter und eine seltsam anmutende Abkürzung namens PRADIDO auf. Das hat wohl aber nichts mit Mexiko zu tun oder doch? Ernst Baumann, Personalvorstand der BMW Group, bringt den Leser auf die Spur. „Die PRADIDOs genauso wie die Young Professionals sind die besten Botschafter der Unternehmenskultur." Aha. Sie seien die Glaubwürdigsten, so der Tenor seiner Aussage. Schön und gut. Aber was bedeutet jetzt PRADIDO? Die Abkürzung steht schlicht für PRAktikanten, DIplomanden und DOktoranden.

    Aha. Dann stellt sich ja wohl im Hinblick auf BMW die berechtigte Frage, was „Ihre Exzellenzen, die Botschafter Pra, Di und Do“ so in letzter Zeit per Mundpropaganda weitergetragen haben könnten? Ein Beleg dafür, dass das „word of mouth“ nicht durch die Bank weg positiv gewesen sein dürfte, sind die Ergebnisse bei der neuesten Umfrage unter Studenten zum Thema beliebtester Arbeitgeber für Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler. Wie wohl BMW immer noch unter den ersten drei ist – bei Ingenieuren hinter Audi und Porsche, bei den Wirtschaftswissenschaftlern nur hinter Porsche -, scheint der bayerische Premiumhersteller seinen Nimbus als Branchenprimus erst einmal eingebüßt zu haben, wie man in der Zeitschrift Capital vor zwei Wochen nachlesen konnte. Kein Wunder, wenn man das letzte Jahr Revue passieren lässt. Da drang für die meisten nur Negatives aus München an ihr Ohr. Nicht zuletzt hinterließen die Ende letzten Jahres angekündigten Entlassungen einen faden Beigeschmack, fielen sie doch in die Zeit, in der andere große Unternehmen ebenfalls Entlassungen bestätigten. Doch aus München hörte die Öffentlichkeit bis dahin nichts, im Gegenteil, der Ruf des Unternehmens war tadellos. Eben ganz „Lederhose und Laptop.“ Es wird lange dauern, bis die Blau-Weißen wieder aus dem Fokus der Negativberichterstattung kommen. Wenn man der Mundpropaganda Glauben schenken darf, stehen Prdidos immer häufiger vor verschlossenen Türen…

    Wirft man in diesen Wochen gelegentlich einen Blick auf die Titelseite der Wochenzeitung Die Zeit, dann fällt einem auf, dass die derzeitige Generation der Studis und Youngsters aber auch wirklich keinen Funken Ehrgeiz mehr haben kann. Da ist die Rede von den Angepassten, von einer „Jugend ohne Charakter“, von jungen Leuten, die ständig zum Coach rennen, weil sie entweder ihr Studium nicht auf die Reihe bekommen oder weil sie komplett überfordert sind, sich für einen Job zu bewerben. Ob die Zeitung da im Ganzen richtig liegt, darf bezweifelt werden. Andererseits nimmt sie sich prominent Probleme an, die sonst eher unter den Tisch fallen, wie etwa der psychische Druck, dem Studenten heute ausgesetzt sind oder sich ausgesetzt fühlen. Letztlich kommt es auf das Gleiche heraus. Der Spiegel titelte Anfang des letzten Monats dazu: „Stress bis zum Hörsturz.“ Neben der Belastung kommt da auch die Sprache auf einen zunehmenden Medikamentenmissbrauch zur Verbesserung der individuellen Leistung. Und die Tageszeitung Die Welt schreibt: „Auch das Münchner Studentenwerk registriert eine steigende Nachfrage in allen Beratungsbereichen. Der Druck auf die Studenten hat von allen Seiten zugenommen, sagt Sprecherin Anke van Kempen.“

    Wie ist es um die Lage des Arbeitsmarktes zurzeit bestellt? Die Arbeitslosigkeit ist „erstmals seit Jahren auf den Durchschnittswert aller 15 Länder der Euro-Zone gesunken“, berichtet der Focus. Das sind 7,3%. Im Vergleich dazu: Das gefühlt „ewige“ Schlusslicht Polen ist mit 6,8% deutlich erfolgreicher. Gleichzeitig legte Ende August der der Öffentlichkeit eher unbekannte, aber deswegen nicht minder wichtige Stellenindex BA-X der Arbeitsagentur, noch einmal zu. Aktuell jedoch „signalisiere der BA-X damit weiterhin eine hohe Einstellungsbereitschaft in der Wirtschaft.“ Jedoch rechnen die Experten vom Focus mit einem „nahen Ende des Job-Booms“.

    Schließlich noch ein virtueller Glückwunsch von alma mater an den bewerberblog.de, der ein Jahr alt wird. Ein bisschen älter mit drei Jahren, aber keineswegs leiser, sondern quirliger und präsenter denn je, ist im letzten Monat der Joblog geworden. Auch für ihn alles Gute! Und alma mater? Wird dieses Jahr 11 Jahre alt und gibt Gas!

    August 2008
    Am Geld scheiden sich die Geister und die Nerds ...
    Absolvent/-in der Geisteswissenschaften sucht Berufseinstieg in Ostdeutschland - Gehalt wird unter den durchschnittlichen 14.800 Euro brutto im Jahr liegen.

    13.08.2008 - Für die F.A.Z. war es eine kleine Meldung. Manch ein Absolvent der Geisteswissenschaften wird große Augen gemacht haben, als er die nebenstehende Abbildung inklusive fragwürdigem Titel gesehen hat. Seine Interpretation der Ergebnisse: Geisteswissenschaften vs. Ingenieur- und Naturwissenschaften - Klares 0:5. Informatiker verdienen bei ihrem Berufseinstieg sogar mehr als das Doppelte als Geisteswissenschaftler.

    Nimmt man jetzt noch die Ergebnisse der Gehälterstudie für bundesdeutsche Großstädte von PersonalMarkt dazu, kann man das kalte Grausen bekommen. Dresden und Leipzig liegen abgeschlagen am Ende, während alte Bekannte auf den vorderen Plätzen stehen: Frankfurt, München und Stuttgart. Bei Letzteren liegt das Gehaltsniveau um 15 bis 18% höher als der Bundesdurchschnitt. Bei Dresden und Leipzig als einzigen ostdeutschen Großstädten ist es nahezu umgekehrt.

    Viele werden jetzt sagen: Ist doch nichts Neues!

    alma mater sagt: Das muss sich ändern! Gleichgültigkeit hilft nicht, hier braucht es handfeste Vorschläge und Ideen! Und was meint Ihr, die Leser, dazu? Mit einer Mail an pr [at] alma-mater.de wissen wir es!
    Studenten sind die Ja-Sager von Morgen! Wie bitte?
    Die Wochenzeitung Zeit hat sich in einem Kommentar über die sogenannte Elite der heutigen Studentengeneration geäußert. Fazit: „Zu viele dieser Nachwuchsakademiker haben zwar Ahnung, aber keine Meinung.“

    08.08.2008- Man könnte meinen, die sonst so liberalen Hamburger hätten beisammen gesessen und darüber diskutiert, wer von ihnen mal wieder den ersten Stein werfen soll. Als Ziel haben sie die Topstudenten auserkoren. Eine gezielte Provokation oder typisch deutsche Selbstzweifel? Ein Blick auf die entsprechende Online-Ausgabe zeigt, dass das die Leser zu zahlreichen Kommentaren animiert hat.

    Zum Inhalt des „Seitenhiebes“: Dem Autor, übrigens Herausgeber von ZEIT Campus, geht es in erster Linie wohl darum, die Nachwuchsakademiker aufzurütteln und zu provozieren: Sie sollen ihren Mund aufmachen und Klartext reden. Denn er hat im Laufe der letzten Jahre nicht den Eindruck gewonnen, dass dies schon der Fall sei. Wenn sein Eindruck stimmt, was ist dann der Grund für die mutmaßliche Attitüde der Studenten a lá „Tu mir nichts, ich tu dir auch nichts?“ Tja, ganz einfach: Die Angst, ihre privilegierte Stellung zu verlieren, was zur Folge hätte, dass der erhoffte Spitzenjob in weite Ferne rückt. Also, lieber durchwurschteln und ja niemandem auf die Füße treten, „man könnte ja einen Fehler machen“.

    Der Artikel befasst sich mit einem Thema, das eher selten diskutiert wird. Neudeutsch könnte man es die „political correctness“ unter Studenten schimpfen. Tatsächlich ist es ein gesellschaftliches Problem und die Haltung der Studenten, wenn man so will, ein Ausdruck dafür. Ist es denn nicht wirklich so, dass derjenige, der heutzutage munter und vehement eine gegensätzliche Auffassung zur herrschenden Meinung vertritt, Argwohn bei seinen Mitmenschen hervorruft? Und darin liegt der springende Punkt! Es geht nicht so sehr um das Aussprechen der Meinung als vielmehr um das Vertreten der Meinung. Man muss zu dem stehen können, was man sagt und was man tut. Das schreibt sich in der Tat leicht, es auch umzusetzen, fällt gelegentlich schwer.

    Wie steht’s um deinen Mut zur Stellungnahme? Erkennst du dich wieder?

    Einfach eine kurze E-Mail an pr [ at ] alma-mater.de schicken und wir stellen Eure anonymisierte Replik online!
    Können Studenten der „Generation Bachelor“ glücklich sein?
    Laut einer Studie des Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) im Auftrag des Magazins „Zeit-Campus“ sind 6.000 Studenten befragt worden. Ergebnis: „Sie sind überraschend glücklich und blicken optimistisch in die Zukunft.“

    06.08.2008 - Wer hätte das gedacht? Noch vor ein paar Wochen konnte man im Newsticker lesen, dass die „Besten immer zahlreicher werden“. Gemeint waren die äußerst ambitionierten und karriereorientierten Studenten, die im Anschluss an ihr Studium bei einer der großen und renommierten Unternehmensberatungen ihren Berufsweg beginnen (wollen).

    Und jetzt das! Die für das Magazin der Wochenzeitung Die Zeit befragten 6000 Studenten sind zu über 80% mit ihrem Leben „eher zufrieden“, schätzen den „Wert der Familie und Partnerschaft höher ein als noch im Jahr 2002“ und im Beruf ist „vielen die Anerkennung wichtiger als der Aufstieg in der Hierarchie.“

    Der geneigte Leser der gestrigen Artikel und Pressemeldungen zu diesem Thema muss sich die Augen gerieben haben vor Erstaunen, denn … da war doch was…??? Genau, das neue Studiensystem. Ein im Newsticker immer wiederkehrendes Thema. Und nicht nur dort, auch auf vielen anderen Internetseiten im Bereich Studium, Job und Karriere konnte man immer wieder das Gleiche lesen: Die heutige „Generation Bachelor“ hat es nicht leicht! Sie muss zu viel Stoff in zu kurzer Zeit beackern, wird institutionell an der Erlangung von Praxiserfahrung gehindert und muss darüber hinaus auch noch Studiengebühren bezahlen. Wenn dem so ist, dachten sich viele Leser, scheint das Glück doch in weite Ferne gerückt.

    Dass dem nicht so ist und dass die Studenten auch in gewisser Weise das Leben an sich schätzen und es nicht nur mit ihrer Arbeit respektive Studium identifizieren, ist doch einmal eine wirklich schöne Erkenntnis. Vor allem jetzt, wo die Auguren der Wirtschaftspresse wieder das Lied des wirtschaftlichen Niedergangs anstimmen… Dazu Manuel Hartung, Chefredakteur von „Zeit-Campus“: „Uns hat überrascht wie glücklich Studenten insgesamt sind. Sie sind extrem optimistisch, schauen ganz positiv in die Zukunft; und ich glaube vor dieser Generation muss man keine Angst haben, das ist keine Generation von Weltverneinern…“ Nun, auch ohne die Studie hätte man den Studenten mit einem solchen Befund Unrecht getan.

    Dass sie positiv in die Zukunft blicken, auch und vor allem was ihre beruflichen Aussichten betrifft (heute 71%, 2002 noch 53%), haben schon andere Studien nachgewiesen. Doch dass inzwischen eine verstärkte „Hinwendung zu Familie und Partnerschaft“ zu erkennen ist, beweist die ausgeprägte Differenzierung des eigenen Lebens in verschiedene Bereiche. Neben dem Beruf gibt es das Private.

    Allerdings scheint das Private nicht mit sozialem oder politischem Engagement angereichert zu werden, wie die Ergebnisse der Studie zeigen. Das Private sind somit betrachtet dann wohl die eigenen vier Wände, was schon einige Kritiker auf den Plan gerufen hat: Sie „sehen angesichts solcher Befunde ein neues Zeitalter des Biedermeier an den Unis heraufziehen.“

    Dazu fällt einem dann nur noch der bekannte Vers ein: Die schärfsten Kritiker der Elche, waren früher selber welche!

    Die Studie ist bei HIS einzusehen, Artikel dazu sind u.a. erschienen beim Deutschlandfunk, der Zeit und der Netzzeitung.

    Juli 2008
    Studienförderung mal anders: sd&m stellt die Master-Frage
    Master-Stipendium mit Arbeitsplatzgarantie

    31.07.2008 - Die sd&m AG vergibt ab dem Wintersemester 2008/9 an Studierende der Informatik mit Bachelorabschluss und Diplom-Studierende ein innovatives und maßgeschneidertes Master-Stipendium. Der renommierte Softwaredienstleister, Tochter der Beratungsgesellschaft Capgemini, reagiert damit auf sein starkes Wachstum. sd&m rechnet mit jährlich 300 Neueinstellungen.

    Das Master-Stipendium bietet den maximal 75 Kandidaten eines Jahrgangs neben seiner Exklusivität ungewöhnliche Chancen. Allen voran verbindet sd&m mit dem Stipendium eine Arbeitsplatzgarantie für weitere zwei Jahre. Dazu Stephan Frohnhoff, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für Hochschulkooperationen bei sd&m: „Unser Ziel ist es, Informatikstudierende, die nach dem Bachelor-Abschluss den schnellen Einstieg ins Berufsleben suchen, bei einem Master-Upgrade zu unterstützen. Dies bedeutet eine um zwei Jahre verlängerte Studienzeit. Für diesen Mehraufwand erhält der Student in diesem Zeitraum einen monatlichen Förderbetrag von 750 Euro.“

    Die Gesamtfördersumme pro Stipendiat während des zweijährigen Masterstudiengangs beläuft sich auf 20.000 Euro. Im Anschluss garantiert sd&m eine Festanstellung als Software-Ingenieur. Das Master-Stipendium wird abgerundet, indem die Stipendiaten an von sd&m veranstalteten Schools und Soft-Skill-Trainings teilnehmen können. Somit gehen fachliche und persönliche Entwicklung der Stipendiaten Hand in Hand, wodurch eine perfekte Integration in die Arbeitsprozesse bei sd&m garantiert wird.

    Möchten Sie sich über das Master-Stipendium informieren, gelangen Sie hier auf die Karrierseite der sd&m AG.
    Insgesamt weniger Studienabbrecher, aber mehr Abbrecher bei MINT-Fächern
    Das sollte doch zu denken geben: Der Anteil an Aussteigern, egal ob in Bachelor-, Diplom- oder Magisterstudiengängen an (Fach-) Hochschulen nimmt in den MINT-Fächern zu.

    30.07.2008 - Das ist die Essenz einer aktuellen Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) über die „Studienabbruchquoten auf der Basis des Absolventenjahrgangs 2006“ für das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Um Irritationen vorzubeugen: Das bedeutet nichts anderes, als dass es sich um „das Abbruchverhalten der Studienanfänger von 1999 bis 2001“ handelt. Das mediale Echo auf die HIS-Ergebnisse ist schon recht ordentlich! Ob in Presseportalen oder auf den einschlägigen Online-Seiten von Spiegel, F.A.Z und Co., die Studie wird zitiert. Aber die Ergebnisse werden nicht besser.

    Zu den Zahlen: Wichtig bei der Betrachtung sind die Kategorien Studienfach, Art der Bildungseinrichtung und Art des Studienganges. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass in den MINT-Fächern wie „auch bei den Sprach- und Kulturwissenschaften die Abbruchquote bei 30% und höher liegt. … Relativ niedrige Abbrecherquoten von unter zehn Prozent gibt es dagegen bei Medizin, Pharmazie oder Lehramt. Insgesamt ist die Zahl der Studienabbrecher aber leicht gesunken.“ Also die Fächer hätten wir. Wie sieht es nun aus, wenn wir uns der Art der Bildungseinrichtung zuwenden. Der Unterschied zwischen Universität und Fachhochschule drückt sich zunächst darin aus, dass an der Hochschule ein leichter Rückgang der Studienabbrüche zu verzeichnen ist, was sich wiederum auf das Gesamtergebnis positiv auswirkt. Dagegen wirken die Zahlen der Fachhochschulen ernüchternd, denn dort stiegen die Abbrecherquoten um 5 Prozent. Betrachtet man schließlich die Studiengänge, so traut man seinen eigenen Augen nicht: Die Studienabbrecher finden sich insbesondere bei den neuen Bachelor-Studiengängen. „Bei den Universitäten liegt die Abbrecherquote bei 25 Prozent, bei den Fachhochschulen sogar bei 39 Prozent.“

    Und wie erklären uns das die Forscher aus Hannover? Nun, die hohen Abbrecherzahlen in Bachelorstudiengängen sind abhängig von den Fächergruppen zu betrachten, denn vor allem Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften glänzen mit hohen Aussteigerzahlen. Sehr zum Leidwesen des Arbeitsmarktes und damit der Wirtschaft, die Absolventen dieser offenbar raren Spezies sucht wie die Nadel im Heuhaufen, und dabei viele Bewerber übersieht… Also, letztlich hapert es nicht an den „neuen Studienstrukturen“, sondern an deren Realisierung. „Ein hoher Handlungsbedarf ergibt sich derzeit besonders für das Studium des Maschinenbaus und der Elektrotechnik an den Fachhochschulen.“

    Und was lernen wir daraus: Studieren geht wohl über probieren!

    Eine Auswahl an aktuellen Artikeln zum Thema: F.A.Z, Spiegel, Netzzeitung, PR Inside und schließlich die Pressemeldung zur Studie des HIS. Die Grafik ist entnommen aus: Spiegel Online: "Ein bisschen Schwund ist immer", 30.07.2008).
    Bachelor und Praxiserfahung? Let`s have a "Gap Year"!
    Und sie wissen doch, was sie tun! Bachelor-Studenten legen ihre Phase der Praxiserfahrung notgedrungen auf die Zeit nach dem Studium und vor den Beginn eines möglichen Masterstudiums.

    28.07.2008 - Mit dieser Vorgehensweise nehmen die Studenten in Kauf, den Zielen des Bologna-Prozesses, insbesondere der deutlich kürzeren Studiendauer, zuwiderzuhandeln. Aber was die Einen stört, finden die Anderen gar nicht schlecht. Solange die eingelegte Pause sinnvoll genutzt wird, indem man Praktika absolviert oder im In- oder Ausland jobbt. Für den Personaler zählt nur, ob „die Bewerber in der Lage sind, den Gewinn im Vorstellungsgespräch plausibel zu erklären.“

    Der Spiegel-Artikel weist auf die zahlreichen Chancen hin, die mit einer solchen „Auszeit“ vom Studium einhergehen, aber auch die Risiken werden nicht vergessen. Zudem kommen Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft zu Wort. Letztere scheinen nach wie vor von den neuen Studienplänen überzeugt zu sein, auch wenn sie Änderungen anmahnen. „Ein Gap Year würde ich nicht unbedingt fördern“, sagt Reiner Anderl, Vizepräsident der TU Darmstadt. „Ich würde aber die Integration von Auslandsaufenthalten in die Curricula begrüßen.“ Aber seltsam ist es schon, dass mit den neuen Abschlüssen die internationale Mobilität kaum steigt. Eines der Hauptziele der Bologna-Reform scheint damit nach wie vor verfehlt. Und das vor dem Hintergrund, das inzwischen 61% der Studiengänge in Deutschland auf die neuen Abschlüsse umgestellt worden sind.

    Als Indiz für die Zunahme des sogenannten „Gap Year“ zieht der Autor neben Studenten auch Anbieter für Sprachreisen und Praktika im Ausland heran: „Bislang haben wir besonders viele Abiturienten vermittelt, sagt Tanja Kuntz, wir merken aber, dass in letzter Zeit die Bewerber deutlich älter werden. Sie glaubt, dass sich mit den neuen Abschlüssen ein ähnlicher Trend entwickelt wie in Großbritannien, dass sich also eine Lücke auftut, in der die Absolventen noch einmal ihre Freiheit ausleben möchten.“

    Schließlich stellt sich doch bei diesem Thema immer wieder die eine Frage: warum räumt man den Studenten nicht die nowendige Zeit ein, die Praxis zu erleben. Für private Hochschulen gilt das schon lange nicht mehr. Hier werden die Studenten animiert, Auslands- und Praxiserfahrung zu sammeln, ob in Freiwilligendiensten in Brasilien oder durch Praktika im Inland.
    "feel warm and safe" in the Mittelstand
    Mittelständler haben eine magische Anziehungskraft auf Hochschulabsolventen: Bei der Wahl ihres Arbeitgebers entscheiden diese sich für die „Nestwärme“ des Mittelstandes.

    24.07.2008 – Das hat die Absolventenstudie 2007/2008 der Unternehmensberatung Kienbaum Consultants International ergeben. Sie befragte 555 Absolventen. Und hier ist das Ergebnis auf die Frage, „was ihnen bei der Wahl des Arbeitgebers wichtig ist.“:

    1. Arbeitsklima (96%)
    2. Karrierechancen (92%)
    3. Gestaltungsspielraum und Aufgabenfeld (jeweils 87%)
    4. Solidität des Unternehmens (86%)
    5. Projektverantwortung (82%)
    6. Gehalt (78%)
    7. Standort im Ballungszentrum (40%)

    Die Gruppe mit dem größten Anteil waren Wirtschaftswissenschaftler, „wovon wiederum mehr als die Hälfte vor dem Abschluss eines betriebswirtschaftlichen Studiums stehen.“

    Was folgern wir daraus? Nun, die Absolventen lassen sich von den ewigen Größen der Arbeitgeber-Rankings nicht beeindrucken. In der Regel sind die Platzhirsche darin ja Großunternehmen. Vielmehr steht den Absolventen der Sinn nach „flachen Hierachien, hohe Durchlässigkeit auf der Karriereleiter und das Übertragen von viel Verantwortung schon nach kurzer Zeit.“ That`s it! Und wo werden wir da fündig? Genau, bei den Kleinen und Mittleren Unternehmen an Orten, die wir kaum oder gar nicht kennen.

    Aber wie kommen die Absolventen auf die vermeintlich Kleinen im „Big Business“? Klarer Fall: Das Internet ist das Vehikel, mit dem wir raus aus den Großstädten kommen. „Rund 80 Prozent nutzen Stellenbörsen im Netz und die Firmen-Website für ihre Recherchen. 40 Prozent der jungen Menschen informieren sich mittels Stellenanzeigen und Tages- und Fachpresse über potenzielle Arbeitgeber.“

    Der Pressesprecher von Kienbaum, Erik Bethkenhagen, verweist schließlich auf die Kommunikation zwischen Unternehmen und Zielgruppe. „Ein professionelles Employer Branding mit einem intelligenten Instrumenten-Mix ist im Wettbewerb um die besten Köpfe daher ein zentraler Erfolgsfaktor, gerade für Mittelständler, die sich gegen die großen Konzerne durchsetzen müssen.“ Im Hinblick auf die Jagd nach den hellsten Köpfen gilt nach wie vor, dass unternehmensinterne Weiterbildungsangebote zugkräftig sind: „Mehr als 90 Prozent der Befragten sind interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen wichtig. Auch auf Sprachkurse legen sie besonderen Wert (73 Prozent).“

    Also: Augen auf, Ohren spitzen und ab in die Provinz flitzen! Sie ist schöner als man meint!

    Zur Pressemeldung von Kienbaum Consultants International.
    Geht die Konjunktur auf Tauchstation…?
    Die Wolken am Horizont scheinen sich nach Ansicht deutscher Spitzenmanager zu verdunkeln. Ein schweres Unwetter zieht auf, in dessen Gefolge mit einem erheblichen Abschwung der Konjunktur zu rechnen ist.

    23.07.2008 - Dies geht aus einer Umfrage unter über 600 Spitzenmanagern durch das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) für das Wirtschaftsmagazin Capital hervor. Und wie kommt dass? Nun, zuerst war da der hohe Ölpreis. Der ist ja immer noch hoch und wird wohl auch in Zukunft nicht nennenswert sinken. In dessen Schatten überlegte sich der Gaspreis, das er dem Ölpreis auf den Fersen bleiben muss und eilte in großen Schritten hinterher. Der dritte im Bunde ist der gute alte Strom. Auch er tut uns keinen Gefallen. Ach so, das hätten wir beinahe übersehen: Ein Teil der Lebensmittel entschloss sich, sich preislich nach oben zu verändern. Zwischendurch kam noch eine anhaltende Finanzkrise mit einer amerikanischen Immobilienkrise vorbeigeschneit… Und jetzt haben wir den Salat!

    Das erste Mal seit sechs Jahren schauen die Manager deutscher Unternehmen wieder richtig skeptisch in die Zukunft. In Zahlen ausgedrückt: „52% rechnen mit einem Wirtschaftseinbruch, nur 15% glauben, dass es aufwärts geht.“ Maßgeblicher Faktor für die „Kassandra-Rufe“ ist in aller erster Linie der hohe Ölpreis, gefolgt von der Finanzkrise und der Inflation. Bei den Plänen der Unternehmen, Jobs zu schaffen, deutet sich ebenfalls eine Eintrübung. Zwar wollen 31% von ihnen im den kommenden zwölf Monaten einstelle, aber schon 19% planen einen Stellenabbau.

    Almer Mater bleibt dran am Geschehen! Wir werden für Euch weiterhin beobachten, wie sich die wirtschaftliche Entwicklung darstellt und was die Unternehmen dazu meinen.

    Einstweilen könnt Ihr hier die Ergebnisse betrachten. Eine kurze Zusammenfassung bietet auch Spiegel-Online.
    Oh oh…, im Schwabenland fehlen 60.000 Fachkräfte!
    Alleine 20.000 Ingenieure fehlen in Baden-Württemberg, so der zuständige Wirtschaftsminister des Bundeslandes. Bundesweit hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) eine Lücke von sage und schreibe 400.000 Fachkräften errechnet.

    22.07.2008 – Selbst im so prosperierenden Süden wird vehement Alarm geschlagen! Es fehlen Fachkräfte in Hülle und Fülle! Die nackten Zahlen erfordern Maßnahmen! Aber keine kurzfristigen, wie der Landesminister für Wirtschaft, Ernst Pfister betont. „Wir müssen uns von der Frühverrentung verabschieden. Die Altersteilzeit darf deshalb staatlich nicht mehr gefördert werden.“ Und der Präsident des DIHK, Ludwig Georg Braun, fordert angesichts der Zahl von 400.000 bundesweit fehlenden Fachkräften eine intensivere Arbeitnehmerfreizügigkeit als bisher. Die Zahl beinhaltet sowohl Ingenieure als auch die übrigen technischen Berufe, wie zum Beispiel Industriemechaniker oder Metallverformer. „Die Situation wird sich durch die demografische Entwicklung weiter verschärfen – selbst bei nachlassender Konjunktur im nächsten Jahr.“

    Liest man diese Aussagen, könnte man meinen, die Welt würde eher heute als morgen untergehen. Und irgendwie bestärkt den geneigten Leser das Gefühl, so etwas nicht zum ersten Mal vermittelt zu bekommen... Geht es denn nicht auch einmal ohne Schema F?

    Es gilt die Fakten schonungslos darzulegen. Sicher, aber daraus den jungen Menschen indirekt einen Vorwurf zu machen, dass sie zu wenig technische Berufe oder Studien beginnen, ist unverständlich. Genauso gut könnte sich die Öffentlichkeit an die Bundes- und Landespolitiker wenden und diese fragen, warum sie denn nicht einmal den Versuch unternehmen, die Lücke an Fachkräften selbst zu füllen… Junge Menschen orientieren sich und haben die Wahl, zu studieren oder gleich zu arbeiten. Dabei soll es bleiben. Indirekte Vorwürfe an sie oder verstärkte Beschäftigungs- und Verdienstanreize führen zumindest aktuell nicht dazu, dass die Zahlen an Fachkräften steigen.

    Was tun, sprach Zeus… und bat die Leser von alma mater um ihr Feedback – mit dem Versprechen, es sogleich in die Diskussion mit aufzunehmen!!!

    Hier geht es zum Artikel. Das Interview mit dem DIHK-Präsident Braun finden sich auf den Presseseiten des DIHK.
    Diskussion: Erledigt sich der Fachkräftemangel in Deutschland von alleine oder mit längeren Arbeitszeiten?
    Nach Auffassung der Deutschen Bank Research wird bald kein Mangel mehr an Fachkräften in Deutschland herrschen. Grund: Für Studienanfänger sind bei der Wahl des Studienfaches künftige Beschäftigungs- und Verdienstchancen wichtig.

    18.07.2008 - Glaubt man dem Autor Andreas Meyer, so werden aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage nach Fachkräften künftig mehr junge Menschen die sogenannten MINT-Fächer studieren. Der interessierte Leser reibt sich die Augen und will es nicht wahrhaben: Wieso sollten künftig mehr Studenten Ingenieurswissenschaften studieren wollen? Sie tun es ja jetzt schon nicht und das, obwohl es zurzeit beste Beschäftigungs- und Verdienstmöglichkeiten für MINT-Absolventen gibt.

    Gleichzeitig könnte der zyklische Engpass, der aktuell herrscht, nach Auffassung des Chefvolkswirtes der Deutschen Bank, Norbert Walter, überwunden werden, in dem längere Arbeitszeiten eingeführt werden. „Ein junger Mensch könnte auch 50 Stunden in der Woche arbeiten, ohne seine sozialen Bindungen zu verlieren, wie häufig kolportiert werde.“

    Es stellt sich die Frage, welche der beiden Aussagen zutreffender ist und ob überhaupt eine von beiden zutrifft. Es könnte ja auch sein, dass IHR als unsere Leser eine ganz andere Auffassung habt!

    Dann schreibt Sie uns!
    Gebt uns ein kurzes Feedback!
    Und wir nehmen es in die Diskussion mit auf!


    Hier gehts zum Artikel der F.A.Z. und zur Studie der Deutschen Bank Research
    Und Studieren lohnt sich doch!
    Einer aktuellen Umfrage des Hochschul-Informations-System (HIS) zufolge fanden sich 90% der Fachhochschul- und 85% der Universitätsabsolventen des Jahres 2000/2001 fünf Jahre nach ihrem Abschluss in einer regulären Beschäftigung wieder.

    15.07.2008 - Die Studie basiert auf der Befragung von 5400 Absolventen. Im Ergebnis waren „Arbeitslosigkeit, langfristig ausgeübte Übergangstätigkeiten und Jobs (mit jeweils zwei Prozent) selten.“ Allerdings ist die Frage des Übergangs vom Studium zum Beruf abhängig von der jeweiligen Fachrichtung, in der das Studium abgeschlossen wurde. In den Bereichen Mathematik und Informatik, den Natur- sowie Technikwissenschaften und der Wirtschaftswissenschaften erreicht die Erwerbsquote nahezu 100%! Demgegenüber sind Absolventen der Biologie, der Architektur, im Sozialwesen sowie mit Magisterabschlüssen häufiger ohne Erwerbstätigkeit. Hier beträgt die Erwerbsquote gerade einmal 60 bis 70%. „Die Gründe für eine geringe Erwerbsquote sind vor allem in Arbeitsmarktproblemen, relativ lang andauernden Promotionsphasen in einzelnen Fachrichtungen sowie in der Übernahme von Familientätigkeiten zu suchen. Letzteres trifft fast ausschließlich auf Frauen zu.“

    Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass sich ein Hochschulstudium lohnt. „Ein Drittel der Fachhochschul- und ein Viertel der Universitätsabsolvent(inn)en haben fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss eine leitende Position übernommen. Am weitesten verbreitet sind Tätigkeiten als (wissenschaftlich) qualifizierte Angestellte oder als Beamte, z. B. nach einem Lehramts- oder Jurastudium. Nur zwei Prozent der Befragten geben an, sie seien deutlich unterhalb ihrer Hochschulqualifikation beschäftigt.“ „Adäquat“ beschäftigt seien 67% der Universitätsabsolventen, so die Studie. Im Vergleich dazu waren es im Jahrgang 1997 nur 61%. Ergo: Die Zahl derer steigt, die mit ihrer Anstellung zufrieden sind.

    Zwar sind die Befragten in der Regel zufrieden mit ihrer beruflichen Situation, jedoch unzufrieden, wenn die Sprache auf das Gehalt, die Aufstiegschancen und die sogenannte „Work-Life-Balance“ kommt. Vor allem Frauen äußerten, dass sie im Anschluss an das Studium Zeit für die Kinderbetreuung aufgewendet haben, womit nach wie vor „traditionelle Muster der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung“ unter Hochschulabsolventen vorherrschend sind.

    Erhältlich ist die Studie bei HIS
    Umfrage: Einstiegschancen von Absolventen weltweit bestens
    Nach einer Umfrage der amerikanischen Personalberatung Korn/Ferry werden die Unternehmen weltweit eher mehr Hochschulabsolventen einstellen, als im vergangenen Jahr.

    11.07.2008 - Kernaussage der Umfrage ist: Trotz der weltweiten wirtschaftlichen Eintrübung halten die Unternehmen an ihrem Ziel fest, Absolventen einzustellen. Gemessen am Vorjahr sollen es entweder genauso viele oder sogar mehr sein. „Die Pläne für die Einstellung neuer Universitätsabsolventen scheinen trotz eines Abwärtstrends im gesamten Arbeitsmarkt stabil zu bleiben“, so die Geschäftsführerin von Korn/Ferry, Caroline Nahas.

    Zugleich bieten die Ergebnisse der Umfrage Absolventen brauchbare Hinweise für ihren Bewerbungsprozess. Dabei ist das „wesentliche Element bei der Einstellungsentscheidung das Vorstellungsgespräch“. Mit Abstand folgen Praktika und das Ansehen der Hochschule, an der der Bewerber seinen Abschluss erlangt hat. 59% der befragten Unternehmen gaben an, das der „häufigste Fehler der Kandidaten eine schlechte Vorbereitung auf Fragen“ während des Vorstellungsgespräch ist. Insbesondere Fragen zur ausgeschriebenen Stelle und dem Arbeitgeber können nicht beantwortet werden. Ein weiterer markanter Fehler ist der Hochmut einiger Kandidaten, „sich auf Positionen zu bewerben, die die eigene Leistungsfähigkeit übersteigen.“

    Tja, wie war das noch mal mit dem Hochmut…? Aber schlussendlich machen die Ergebnisse all denjenigen Mut, die gerade auf Jobsuche sind. Und eine intensive Vorbereitung war schon immer die halbe Miete.

    Den vollständigen Artikel finden Sie im Online-Portal der F.A.Z.
    Die Besten werden immer zahlreicher
    Das Luxusproblem renommierter Unternehmensberatungen und die Rückschlüsse daraus auf das gesamte Bewerberfeld

    03.07.2008 - Tatsächlich, es gibt sie noch, die "Qual der (Aus-)Wahl." Nicht nur jede Menge Bewerber mit den üblichen Unterlagen, sondern auch noch jede Menge Bewerber mit hervorragenden Unterlagen. Und das in Hülle und Fülle. Dazu Miriam Kraneis, Recruiting Managerin bei Booz Allen Hamilton: "Wir bekommen mittlerweile inflationär tolle Unterlagen." Ihre Begründung für das im Vergleich zu anderen Branchen nicht alltägliche Phänomen stützt sich auf "die strafferen Studienzeiten durch den Bachelor, die Fortschritte der Universitäten in der Lehre und das zunehmend pragmatische Karrierekalkül der Studenten." Die Anforderungen der großen Unternehmensberatungen allein trennen schon die Spreu vom Weizen: "Hervorragende akademische Leistungen, Auslandsstudium, mehrere Fremdsprachen, Praktika bei namhaften Unternehmen - das gehört zum Standardprogramm." Zwar setzen fast alle bekannten Beratungsunternehmen auf die Ideen und strategischen Kenntnisse von Absolventen aller Fachrichtungen, doch werden pro Jahr nur rund 100 Anfänger je Unternehmensberatung in Deutschland eingestellt. Und das bei durchschnittlichen 10.000 und 15.000 Bewerbungen im selben Zeitraum (Bildquelle: continental.de).

    Welche Rückschlüsse auf das aktuelle Feld der Bewerber in Deutschland können nun aus dem Luxusproblem der großen Beraterfirmen gezogen werden?

    Vor allem ist eine wachsende Spreizung innerhalb des Bewerberfeldes zu erkennen. Wollte man hierfür eine grobe Klassifizierung finden, könnte sie so aussehen: Es gibt Bewerber mit guten bis sehr guten Qualifikationen, die es mit ihrem Bewerbungsprozess erst einmal „ruhig“ angehen lassen. 75% der Befragten im Rahmen der 5. Continental-Studentenumfrage gaben an, „gute bis sehr gute Jobaussichten“ zu besitzen. Dazu gesellt sich ein Widerstreben, sich dem individuellen oder sozialen Drucks während der Jobsuche auszuliefern. Eine weitere Gruppe im Feld hat ebenfalls hervorragende Qualifikationen vorzuweisen, doch bei ihr wird die Arbeitsplatzsuche zunehmend von der Ratio Beruf und Freizeit bestimmt. Dieses Bewusstsein sowie der Optimismus hinterlassen allerdings deutliche Spuren: „Die gefühlte Sicherheit verleitet zu einer im harten internationalen Wettbewerb unangebrachten Bequemlichkeit.“ Mangelnde Flexibilität und (internationale) Mobilität runden das Negative am Positiven ab. Und in einer dritten Liga spielen die „Boozis“ von morgen. Sie entfernen sich immer weiter von dem übrigen Bewerberfeld. Gründe hierfür liegen in der positiven Annahme des BA/MA-Studiensystems, in der immer deutlicheren Karriereorientierung und der darauf angelegten Wahl von Studiengängen.

    Den vollständigen Artikel finden Sie im Online-Portal des Spiegels. Die Kurz- bzw. Langfassung der Ergebnisse der 5. Continental- Studentenumfrage erhalten sie auf den Seiten des Unternehmens.
    Ansichtssache: Geld allein macht noch keine(n) Ingenieur(in)
    Sind Studienanfänger dumm und faul oder warum beginnen sie nicht in Scharen ein ingenieurswissenschaftliches Studium?

    02.07.2008 - "Etwas ist faul im Staate Dänemark...", heißt es so treffend. Tja, der gute alte Shakespeare legte seinem dänischen Prinzen Hamlet bei dessen Rückkehr an den Königshof den Ausspruch in den Mund, weil dieser partout nicht glauben wollte, daß sein Vater, der König, unglücklich an einem Schlangenbiss verschieden sei. Hamlets Auffasung nach aber konnte nur eine Verschwörung der Grund für den Tod des Vaters gewesen sein...

    Es ist ja nun nicht so, das zurzeit Politik und (werbetreibende) Wirtschaft eine Verschwörung geplant hätten. Doch fragen sich beide zusammen mit zahlreichen Vertretern aus Bildung und Wissenschaft, warum die jungen Menschen sich so selten in ingenieurswissenschaftlichen Studiengängen blicken lassen. Wie immer bei Fragen mit komplexen Hintergründen werden einige Argumente ausgeblendet und andere über die Maßen strapaziert. In diese Richtung zielt die Botschaft eines aktuellen Artikels unter sciencegarden.de. Er beleuchtet schlicht einmal die ganze Sache mit den nichtexistenten Ingenieuren von der anderen Warte aus, nämlich der der jungen Leute, von denen manche Politiker ja scheinbar genau wissen, was sie denken und wollen. Die Autorin macht keinen Hehl daraus, daß sie daran größte Zweifel hat. Das kollektive Horrorszenarium mit aktuellen und in die Zukunft gewendeten Zahlen zum Ingenieursmangel soll möglichst viele junge und alte Menschen aufschrecken. Zielgruppe des kontrollierten Schreckens: Angehende Studenten! Kampagnenziel: Möglichst viele von ihnen zu Ingenieuren aller Art auszubilden. Passendes Lockmittel: Betonung der Aussicht auf einen Job mit allerbestem Gehalt.

    Wer könnte da wiederstehen, möchte Mann oder Frau sich fragen...?
    Die Antwort lautet: Viele!

    Und das nicht, so der Artikel, weil die jungen Menschen zu faul oder zu dumm wären. Vielmehr hat das Ingenieursdasein in der Realitität "nichts gemein mit dem Hochglanzimage vom Macher und erst recht nicht vom Erschaffer neuer Welten". Auch das Lockmittel hohes Gehalt, welches immer häufiger in Reportagen angeführt wird, hat einen Haken: Es ist so hoch, weil Mangel herrscht. Wäre dieser morgen vorbei, würden einige Ingenieure erheblich weniger verdienen. Also, warum ziehen die sich ausufernden "Kampagnen" und "exklusiven studienbegleitenden Programme" bei der Rekrutierung in der Regel zu wenig, als daß sich daraus ein Erfolg ablesen lassen könnte? Der Artikel kommt zum Schluß, das die aktuelle Debatte zynisch und inszeniert ist. Warum?

    Weil die Debatte schlicht auf die Perspektive der Unternehmen fokussiert ist. Doch: "Auch dem Angestellten entstehen Kosten für den Verkauf seiner Arbeitskraft, neben der unvermeidlichen Zeit zum Beispiel Lebensfreude sowie -sinn und Energie, die einige lieber in etwas anderes stecken würden, als in den gerade marktgängigen Job". Ganz wird man den entscheidenen Kriterien für die (Nicht-) Aufnahme eines ingenieurswissenschaftlichen Studiums eines jungen Menschen wohl nie auf die Schliche kommen. Aber doch einmal über andere als die üblichen Argumente zu diskutieren und nachzudenken, ist doch ein Anfang, oder nicht?

    P.S.: Übrigens ist es nicht so, dass sich Unternehmen permanent um fertige Ingenieure reißen würden. Nicht zu glauben, aber wahr: Immer wieder bestätigen Absolventen aus diesem Bereich das Desinteresse der Unternehmen an ihren Bewerbungen gegenüber alma mater!!!

    Juni 2008
    Frauen gegen Fachkräftemangel: Wie ihr Anteil in natur- und ingenieurswissenschaftlichen Studienfächern gesteigert werden soll
    Fachkräftemangel. Seit geraumer Zeit ein sehr beliebter Begriff in der öffentlichen Debatte. Die Bundesregierung versucht wieder einmal mit einem nationalen Bündnis gegenzusteuern.

    25.06.2008
    - In Zukunft sollen mehr Frauen zu natur- und ingenieurswissenschaftlichen Studien bewogen werden. Aber wie? Und genau da hapert es an der von Bundesbildungsministerin Schavan vergangene Woche offizielle eröffneten Initiative, hinter der rund 40 Partner aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbände stehen.

    Die derzeitige Lage ist dramatisch: Der Bund schätzt, dass bis 2013 rund 330.000 Akademiker in Deutschland fehlen werden. Nahezu die Hälfte davon werden Naturwissenschaftler und Ingenieure sein. Aktuell sind laut Branchenverband Bitkom alleine in den Branchen IT und Maschinenbau zusammengenommen rund 130.000 Stellen vakant. In den IT-Berufen ist der Frauenanteil seit 2002 von 14 auf 9,1% gesunken. Letztes Jahr waren nur 11% aller Ingenieure Frauen. In Fächern wie Maschinenbau und Informatik beträgt der Anteil der Frauen an den Studienanfängern jeweils 17%, in der Elektrotechnik sind es gerade einmal 9%. Eine positive Ausnahme bildet der Klassiker Mathematik mit 53%. Bei den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Ingenieurs- und Naturwissenschaften sowie Technick) liegt der Anteil von Frauen an allen Hochschulabsolventen bei etwas mehr als 30%. Schließlich ein generelles Problem, mit dem die naturwissenschaftlichen Fächern nach wie vor zu kämpfen haben: Jeder dritte Student bricht sein Studium ab.

    Die künftige Lage: Die von der Bundesregierung mit drei Millionen Euro geförderte Initiative soll dazu beitragen, dass der Anteil von Frauen an Studienanfängern in den MINT-Fächern durchschnittlich um 5% steigt. Zudem sollen „bei Neueinstellungen im MINT-Bereich Frauen mindestens entsprechend ihres Anteils an den Absolventen berücksichtigt werden und ihr Anteil an Führungspositionen soll deutlich erhöht werden.“

    Der Weg dorthin ist unklar. Das scheint auch Schavan zu wissen und appelliert: „Wir brauchen mehr sichtbare Rollenvorbilder… .“ Doch wer wollte dem widersprechen? Letzten Endes müssen die jungen Menschen ihre eigenen Erfahrungen machen, ob im Kindergarten, der Schule oder der Universität. Hier prägen sich im Verlauf Stärken und Vorlieben aus und ob diese etwa bei jungen Frauen künftig vermehrt in Richtung Naturwissenschaft und Informatik zielen, nur weil die „Älteren“ diese Fächer anpreisen, sei dahingestellt. In vielen Fällen ist es immer noch so wie früher: Das, was gefällt und Spass macht, macht man lieber und intensiver!

    Den vollständigen Artikel finden Sie bei der F.A.Z..
    Zur Internetseite der Intitiative gelangen sie unter www.komm-mach-mint.de.
    Job in Sicht: Sehr positive Aussichten für Absolventen
    Laut einer aktuellen Umfrage schneiden im Ranking staatliche (Fach-)Hochschulen bei weitem besser ab, als gemeinhin bekannt ist. Allerdings wird betont, dass die Aussicht auf einen Job von der Art des Abschlusses abhängig ist.

    23.06.2008 – Trotz Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master beurteilen rund 94% der befragten Personaler „die aktuellen Jobaussichten positiv“, wie aus einer Umfrage von Junge Karriere, Handelsblatt und der WirtschaftsWoche hervorgeht. Allerdings sollten die Ergebnisse differenziert betrachtet werden, denn es ist keineswegs so, das Bachelor und Master gleichermaßen gut ankommen. Gerade der Bachelor hat noch erhebliche Akzeptanzprobleme: „61,4 Prozent der befragten Personaler halten das Diplom für die bessere Alternative. Gute Karten haben aber Berufseinsteiger, die einen Master in der Tasche haben. 50,6 Prozent der Personaler meinen, dass das Zeugnis mit dem Diplom gut mithalten kann.“ Beim Ranking schneiden staatliche (Fach-)Hochschulen gegenüber privaten in den untersuchten Fächern (BWL, VWL, Jura, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik) deutlich besser ab. Informationen darüber hinaus erhalten Sie hier

    Die nachfolgende Tabelle fasst die Ergebnisse auf einen Blick zusammen. Je nach Studium finden sich darin die besten Universitäten und Fachhochschulen wieder:
    Studium

    Studium

    Hochschule

    Fachhochschule

    Betriebswirtschaftslehre

    Mannheim

    Reutlingen

    Volkswirtschaftslehre

    Bonn

    /

    Rechtswissenschaft

    Karlsruhe

    /

    Wirtschaftsingenieurs-

    wesen

    Karlsruhe

    Karlsruhe

    Maschinenbau

    Aachen, RWTH

    München

    Elektrotechnik

    Aachen, RWTH

    München

    Informatik

    Karlsruhe

    Darmstadt

    Wirtschaftsinformatik

    Darmstadt

    Furtwangen

     

     

    Campen gegen Bachelor und Master
    Geistes- und Sozialwissenschaftler zielten mit ihrem "Campus-Camping" gegen das neue Studiensystem mit Bachelor- und Masterabschlüssen. Im Mittelpunkt der Kritik: die zunehmende Verschulung und zeitliche Straffung des Studiums.

    23.06.2008 - Die Kritik war deutlich und unübersehbar. Zelt an Zelt reihte sich im Mai auf dem Campus der Freien Universität Berlin im Stadtteil Dahlem. Damit wollten die Studenten gegen das neue Studiensystem protestieren, das ihrer Meinung nach dafür verantwortlich zeichnet, dass das Studium, welches bisher im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften vor allem durch Eigenorganisation seitens der Studenten glänzte, einer zunehmenden Verschulung ausgesetzt ist. Das Motto der Studenten lautet: „Re-Fakultativierung des Studiums (Flexibilisierung der Studienverlaufspläne)“. Sprich, man setzt sich im Sinne der Wissenschaft für mehr „Zeit zur Reflektion der eigenen Situation“ und des Lernstoffs ein. Zugleich befürchten die Studenten, dass mit der zeitlichen Straffung des BA/MA-Studiensystems ihre Kommilitonen unter erheblichen Zeitdruck gesetzt werden.

    Die Bewertung des neuen Studiensystems hat allerdings zwei Seiten, denn während Geistes- und Sozialwissenschaftler protestieren, begrüßen etwa die Naturwissenschaftler der Humboldt-Universität in Berlin die Neuausrichtung. Auch Unternehmen zeigen sich inzwischen gegenüber den neuen Studienabschlüssen aufgeschlossen, auch weil die Absolventen, wenn sie die Hochschule verlassen, jünger sind als ihre Kommilitonen früher.

    Jedoch bezweifeln die Demonstranten eines der Hauptargumente für die Einführung des neuen Studiensystems, nämlich die Vereinheitlichung der Anerkennung von Studienleistungen auf internationaler Ebene. So äußert eine Studentin: „Tatsächlich fällt es jedoch schon den drei Berliner Unis schwer, die Leistungen der jeweils anderen anzuerkennen.“ Schließlich demonstrierten Ende Mai rund 5.000 Schüler gemeinsam mit den „Campus Campern“. Eine der Forderungen lautete, dass es zu einer deutlicheren „Trennung von Wirtschaft und Wissenschaft“ kommen müsse.

    Wie passt das aber mit Studienfächern zusammen, deren Absolventen zum überwiegenden Teil später in der Wirtschaft Fuß fassen, wie es etwa in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften der Fall ist. Ferner sei bedacht, was Universitäten und Lehrstühle machen sollen, wenn die staatliche Förderung zunehmend knapp wird? Sie können nur um private Mittel werben und das in Zukunft mehr denn je.

    Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier.
    "Career Center" als effektiver Baustein des Hochschulmarketings?
    Universitäten beabsichtigen die gezielte Ansprache von Unternehmen, doch die Realität im „Land der Dichter und Denker“ sieht anders aus.

    18.06.2008 – Anlässlich eines Wettbewerbs des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft, unterstützt von der Hochschulrektorenkonferenz und der Beratungsfirma Deloitte, wurde die Frage aufgeworfen, ob die inzwischen etwa 100 gegründeten "Career Center" an deutschen Universitäten tatsächlich als effektiver Baustein des Hochschulmarketings bezeichnet werden können.

    Ziel der "Career Center" soll es sein, die Absolventen auf der Basis von passgenauen Kooperationen und Partnerschaftsprojekten mit Unternehmen an eben solche zu vermitteln, beziehungsweise die Absolventen auf den Berufseinstieg adäquat vorzubereiten.

    Die Realität sieht anders aus. Andreas Eimer, vom "Career Center" der Universität Münster bringt es auf den Punkt: „Wir haben 5000 Absolventen im Jahr und nur drei Mitarbeiter“. Daran wird deutlich, dass die neuen Karrierezentren zumeist aufgrund der finanziellen und personellen Rahmenbedingungen gar nicht in der Lage sind, Personalvermittlung als Dienstleistung anzubieten, im Gegensatz zu den darauf spezialisierten Unternehmen.

    Auch die Wirtschaft sieht erheblichen Nachholbedarf bei den Hochschulen, welche oftmals noch immer regional fixiert seien, wie Udo Bohdal von Deloitte konstatiert. Vorreiter bei "Career Centern" ist Großbritannien. Dort wird gegen eine Gebühr Hilfe bei der Suche nach neuen Mitarbeitern gewährt.

    Inzwischen zeichnen sich aber erste Erfolge ab, in welchen das Innovationspotential zwischen Hochschulen und Unternehmen besser genutzt wird. So betreibt die Universität Freiburg eine Absolventen-Datenbank mit rund 450 Studenten, die derzeit noch kostenlos einsehbar ist. Ab nächstem Jahr wird aber eine Gebühr erhoben.

    Zum vollständigen Artikel gelangen Sie hier.

    Den Bericht des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft zur Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen mit dem Titel "Innovationsfaktor Kooperation" erhalten Sie hier.

    Mai 2008
    Exzellente Berufsaussichten für Wirtschaftsingenieure
    Absolventen können mit hervorragenden Perspektiven und Gehältern rechnen

    26.05.2008 – Wirtschaftsingenieure sind in fast allen Unternehmen gerne gesehen. Nach einer Umfrage des Hochschul−Informations−Systems (HIS) hatten rund 90 % der Uni− und FH−Absolventen des Jahrgangs 2005 ein Jahr nach ihrem Abschluss einen Job. Zudem können diese im Laufe ihrer ersten fünf Arbeitsjahre ihr Gehalt um durchschnittlich 20 % steigern. Arbeitslosigkeit ist in dieser Berufsgruppe die Ausnahme, und sie sinkt weiter: 2005 hatten durchschnittlich 3.536 Absolventen mit einem Studiengang des Wirtschaftsingenieurwesens keinen Arbeitsplatz, 2007 sank die Zahl auf lediglich 1.599.

    Das Geheimnis ihrer Beliebtheit liegt in ihrer Mittlerfunktion begründet. Wirtschaftsingenieure agieren an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik: Sie müssen die Arbeit des Konstrukteurs genauso verstehen wie die des Controllers. Zu ihren Aufgaben gehören vor allem die Qualitätskontrolle und der Absatz der Produkte. Dabei gestalten sich die Einsatzbereiche sehr vielfältig. Zunehmend werden die Generalisten auch in den Bereichen Logistik, Marketing und Controlling eingesetzt.

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    ESA sucht wieder Astronauten
    Bewerbung vom 19. Mai bis zum 15. Juni

    15.05.2008 – Rund zwei Jahrzehnte nach der letzten Auswahlrunde werden in Deutschland wieder Astronauten gesucht. Dabei favorisiert die ESA vor allem „außergewöhnlich gute, solide, junge Wissenschaftler zwischen 27 und 37 Jahren“ welche auch die Persönlichkeit zu diesem Beruf mitbringen. Die Chance wirklich auserwählt zu werden stehen dabei im vergleich zu einem Lotto-Gewinn gar nicht schlecht: Die Quote beträgt lediglich 1:6000. Gerechnet wird mit 20.000 bis 30.000 Bewerbungen.

    Voraussetzung für die Bewerbung ist die Staatsbürgerschaft eines der 17 ESA-Mitgliedsländern und ein Hochschulabschluss auf einem naturwissenschaftlichen (Physik, Biologie, Chemie, Mathematik), technischen oder medizinischen Gebiet. Zudem wird eine mindestens dreijährige Berufserfahrung verlangt, wobei die Promotion auf diesen Zeitraum Anrechnung findet. Ebenso ist es nötig frei von psychischen oder chronischen Erkrankungen zu sein und über eine 100-Prozentige Sehschärfe zu verfügen.

    Direkt zur Bewerbung gelangen Sie hier.

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    Über die Vorteile einer Online-Vorlesung
    Wie das Programm „Lecture2Go“ den Uni-Alltag revolutioniert

    13.05.2008 – Das neue Programm „Lecture2Go“ ermöglicht es Studierenden der Universität Hamburg verpasste Veranstaltungen in Eigenregie aufzuarbeiten. Waren diese bisher auf die Mitschriebe von Kommilitonen oder von den Professoren zur Verfügung gestellte Power-Point-Präsentationen angewiesen, können sie sich nun bequem über ein passwortgeschützten Link einloggen und die Vorlesung online abrufen. In der Wiedergabe der Computer-Vorlesung erscheint links der Dozent, rechts sehen die Studenten die dazugehörige Präsentation. Der Vorteil der Software besteht darin, dass der Redner synchron zu seinen Folien und Materialien abgebildet wird.

    Leere Hörsäle streben die Entwickler der Neuheit jedoch nicht an. Denn die Vorteile einer persönlichen Anwesenheit und die daraus resultierende Interaktion und das Networking zwischen den Studierenden und ihrer Professoren kann „Lecture2Go“ allerdings nicht ersetzen. Vielleicht etabliert sich aber auf diese Art eine Verbesserung der Lehre.

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    Bis 2020 werden voraussichtlich Millionen von Arbeitskräften fehlen
    Eine Lösung könnte die Erhöhung der Frauenquote sein

    09.05.2008 – Laut einer Zukunftsstudie der renommierten Unternehmensberatung McKinsey werden Deutschland bis zum Jahr 2020 Millionen von Arbeitskräften fehlen. Dabei seien vor allem die zu geringe Anzahl von Hochschulabsolventen und der Mangel an einsatzfähigen Ingenieuren das größte Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Schuld an dieser trüben Aussicht ist vor allem der demografische Wandel.

    In der Studie von McKinsey werden zwei Szenarien entwickelt. Angenommen, die Wirtschaft in Deutschland wächst jährlich um 3 %, dann würden 2020 6,1 Millionen Arbeitskräfte fehlen. Wächst sie lediglich um 1,7 % jährlich, müssten immer noch 2,5 Millionen offene Stellen besetzt werden. Zum Vergleich: Die Bundesregierung rechnet für 2008 mit einem Wachstum von 1,7 %, für 2009 nur von 1,2 %.

    Als Lösung komme es deshalb in Betracht, die Frauenerwerbsquote zu erhöhen sowie mehr Ältere und Jüngere in die Arbeitswelt zu integrieren. Zudem müssten deutlich mehr Studenten zum Hochschulabschluss geführt werden.

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    Alumni Netzwerke – Die Keimzelle für zukünftige Karrierechancen?
    Was bringen diese Netzwerke den Absolventen wirklich?

    07.05.2008 – In anderen Ländern, wie zum Beispiel in den USA, in Frankreich und Großbritannien, florieren seit Jahrzehnten die sogenannten Alumni Netzwerke. Sie werden gepflegt, um die Karriere voranzutreiben, Kontakte zu knüpfen, Leute kennen zu lernen und natürlich um an begehrte Jobs zu gelangen. Anders in Deutschland. Hier keimte diese Tradition erst Ende der 80er langsam Jahre auf. Inzwischen haben auch viele deutsche Business-Schools ihre Bemühungen für die Clubs der Ex-Studenten verstärkt.

    Eine Mitgliedschaft kann für die MBA-Absolventen sehr sinnvoll sein. Denn viele Alumni Netzwerke von MBA-Schulen gehören zu einer größeren Einheit, entweder der Ehemaligenorganisation der Universität oder Fachhochschule, und können deshalb auf ein breiteres Netzwerk zurückgreifen. Interessant sind diese auch für MBA-Interessenten. Viele Business-Schools bieten ihnen Kontakt zu Ehemaligen an, die dann von ihren Erfahrungen mit der MBA-Schule berichten. Das kann die Entscheidung für ein MBA-Programm erleichtern. Doch was bringen diese Netzwerke den Absolventen darüber hinaus?

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    April 2008
    Berufsakademien auf dem Vormarsch
    Die Studiengebühren der Hochschulen sorgen für großen Zulauf

    30.04.2008 – Die Kombination von Ausbildung und Studium zieht immer mehr Interessenten an. Deshalb stehen die Berufsakademien inzwischen in einer großen Konkurrenz zu den klassischen Hochschulen. Einer der Gründe für diese Entwicklung dürfte darin liegen, dass Personalchefs seit einiger Zeit, noch vor allen anderen Qualifikationen, die Arbeitserfahrung schätzen. Darüber hinaus schanzen die Studiengebühren der öffentlichen Hochschulen den Berufsakademien viele Bewerber zu. Denn die Partnerunternehmen übernehmen das Schulgeld und zahlen daneben ein monatliches Gehalt von durchschnittlich 700 Euro.

    Auf diese Weise kommen in Baden-Württemberg auf jeden Studienplatz zehn Bewerber, wobei die Angebote der großen Unternehmen stärker nachgefragt werden als die bei Mittelständlern. So fördert zum Beispiel das Land Baden-Württemberg im Rahmen des bundesweiten Strukturpaktes die Einrichtung weiterer Studienplätze an Berufsakademien. Von derzeit 19.000 soll die Anzahl der BA-Studenten in den folgenden Jahren auf 30.000 anwachsen. Zudem soll Anfang 2009 der Abschluss an Berufsakademien aufgewertet werden, indem die Absolventen nicht mehr das in Europa relativ unbekannte BA-Diplom sondern den vollwertigen Grad des Bachelors erhalten.

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    Wer bietet mehr?
    Der Wettstreit um die Ingenieure

    23.04.2008 – Wer zu diesen Zeiten Ingenieure beschäftigen will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als es noch letztes Jahr der Fall war. Die jährlichen Durchschnittsgehälter reichen von 38.000 Euro bis 44.000 Euro, bei besonders geeigneten Kandidaten ist die Gehaltsgrenze nach oben natürlich offen (vgl. alma mater Gehaltsstudie 2008). Die allgemeine Fachkräfteknappheit in diesem Bereich treibt die Unternehmend immer häufiger dazu, sich bei den Gehältern gegenseitig zu überbieten. Zunehmend fällt es auch vor allem kleineren Unternehmen schwer, diesem Wettbewerbsdruck standzuhalten. Deshalb locken die kleineren Unternehmen inzwischen mit verschiedenen Anreizen um die Gunst ihrer begehrten Schützlinge. So ist zum Beispiel die variable Vergütung ein zugkräftiges Argument, Mitarbeiter zu rekrutieren.

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    Beratungsandrang durch Bachelor deutlich gestiegen
    Arbeitsbelastung wirkt sich auf die Abbrecherquote aus

    17.04.2008 – Einem TAZ-Bericht zufolge ist die Anzahl der in Anspruch genommenen psychotherapeutischen Beratungen an den Berliner Universitäten um 50 % gestiegen. Die Ursache für dieses Phänomen sehen Therapeuten vor allem in der höheren Belastung durch den neuen Studienabschluss Bachelor. Das Studium ist verschulter, straffer organisiert und lässt weniger Spielraum für zusätzliche Aktivitäten. Muss dann noch etwas zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten hinzu verdient werden, stoßen die Studenten oft an ihre physischen und psychischen Grenzen.

    Eine Folge der zunehmenden Überforderung der Studenten ist das Anwachsen der Abbrecherquote. Nach Angaben des Hochschul-Informations-Systems (HIS) beenden bundesweit 30 % der Bachelor-Kandidaten ihr Studium ohne Abschluss – in Fächern mit anderen Abschlüssen sind es lediglich 21 % der Studenten. Darüber hinaus ist auch das Interesse an internationalen Austauschprogrammen wie Erasmus fühlbar gesunken, was das ursprüngliche Ziel von Bologna, den internationalen Austausch von wissenschaftlichem Nachwuchs, zunehmend konterkariert.

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    Der Wettlauf um die besten Köpfe
    Vom derzeitigem Interesse der Arbeitgeber an spezialisierten Ingenieuren

    15.04.2008 – Ingenieurstudiengänge stehen derzeit hoch im Kurs der Arbeitgeber. Die Zahl der Stellenangebote für Ingenieure ist 2007 gegenüber dem Vorjahr um 28 % auf etwa 58.300 Anzeigen gestiegen. Dies geht aus einer Studie der SCS Personalberatung hervor.

    Auch Recruiting-Days erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit bei den Personalverantwortlichen der Unternehmen. So achtete Daimler an seinem Engineers' Day letzte Woche im Technology-Center Sindelfingen penibel darauf, vor seinen Gästen eine gute Figur zu machen. Denn allein für dieses Jahr ist im schwäbischen Konzern vorgesehen rund 650 Absolventen und Young Professionals – darunter 450 Ingenieure – einzustellen.

    Gesucht werden bei solchen Veranstaltungen vor allem Spezialisten, die sich zum Beispiel in den Feldern Hybrid-, Laser- oder Nanotechnologie gut auskennen. Zunehmend werden von Ingenieuren auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse gefordert. Die Zahl entsprechender Stellenangebote stieg laut der oben genannten Studie um 29 %.

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    OECD-Bildungsbericht
    Wirtschaftsniveau der Bundesrepublik in Gefahr

    10.04.2008 – Laut dem aktuellen OECD-Bildungsbericht wird die Bundesrepublik Deutschland bald schon Schwierigkeiten bekommen ihr hohes Wirtschaftsniveau zu halten. Einen wesentlichen Grund für den bangen Blick in die Zukunft liefert dabei die deutsche Bildungspolitik. So wird in dem Bericht bemängelt, dass die Bildungschancen für Migrantenkinder und Schüler aus finanzschwachen Familien weit unter dem Durchschnitt liegen.

    Den OECD-Experten zur Folge, behindert vor allem die frühe Schulselektion der Kinder die Chancengleichheit und führt dazu, dass zu viele Begabungsreserven einfach verschenkt werden. So seien hierzulande die Älteren, die 45- bis 64-Jährigen, inzwischen insgesamt besser qualifiziert als die Jüngeren, die heute 25- bis 34-Jährigen. Will die Deutschland also weiterhin sein hohes Wirtschaftsniveau halten, sind noch viel mehr Reformen als heute nötig - vor allem bei der Bildung.

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    Deutschland gehen die Akademiker aus
    Niedersachsen öffnet die Pforten zu den Hochschulen
    08.04.2008 – In Niedersachsen öffnen sich die Hochschulen für Berufstätige und erkennen praktische Leistungen an. Wer genügend Berufserfahrung vorweisen kann, bekommt diese dort auf sein Studium angerechnet. Dadurch verkürzt sich für angehende Studenten nicht nur die Studienzeit, sondern es kann auch Geld gespart werden, denn für die Weiterbildung an der Uni fallen die Kosten pro Modul an.

    Begrüßt wird eine Öffnung der Hochschulen vor allem von den deutschen Arbeitgeberverbänden. Denn in Deutschland leben zu wenige Akademiker. Nur 22 % aller Erwachsenen hierzulande haben einen Hochschulabschluss, im Schnitt aller OECD-Länder sind es 32 %. Angestrebt sind 40 %. Von diesem Ziel ist Deutschland noch weit entfernt.

    Allerdings ist die Umrechnung der Berufsleistungen sehr schwierig. Da das universitäre Studium auf wissenschaftliches Arbeiten und Literaturrecherche ausgelegt ist, die berufliche Bildung sich aber sehr stark an der Praxis orientiert, müssen extra Anerkennungsverfahren entwickelt werden. Was auch der Grund dafür sein dürfte, dass bisher noch sehr wenige Hochschulen dazu bereit sind sich den Seiteneinsteigern zu öffnen.

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    Unternehmen schätzen die Praxiserfahrung der Master-Absolventen
    Wie sich der Master bezahlt macht

    04.04.2008 – Durch den Bologna-Prozess werden über kurz oder lang alle Studiengänge auf Bachelor- und Master-Abschlüsse umgestellt. Die Umstellung soll bereits im Jahre 2010 vollbracht sein. An Berliner Fachhochschulen zum Beispiel, schließen bereits jetzt 86 % der angebotenen Studiengänge mit den Graden Bachelor und Master ab. Bis die neuen Abschlüsse allerdings bei den Personalern ankommen werden, dauert es wahrscheinlich noch ein bisschen.

    Das Vorhandensein der neuen Studienabschlüsse ist den Unternehmern aber wohlbekannt. Die Berliner Industrie- und Handelskammern (IHK) hat eine Untersuchung unter 150 Firmen zu den Erwartungen an die neuen Bewerber durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass bereits ein Viertel der Personalverantwortlichen den neuen Absolventen vertraut: Sie haben in letzter Zeit Mitarbeiter mit Bachelor- oder Masterabschluss eingestellt. Zwei Drittel der anderen, können sich das aber in Zukunft vorstellen.

    Insgesamt betrachtet schätzen fast alle Unternehmen die Praxiserfahrung der neuen Absolventen. Der Umfrage zufolge ist die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass sich das Studium noch näher am späteren Beruf orientieren solle. Jeder dritte Studienteilnehmer fände es vorteilhaft, die studienbegleitende Praktikumsphase auf mehr als drei Monate auszudehnen.

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    März 2008
    Die heiß begehrten Ingenieure
    Breites Wissen wichtiger als spezielles Studium

    31.03.2008 – Laut Berechnungen des Verbandes deutscher Ingenieure (VDI) konnten im Jahr 2007 rund 24.500 offene Ingenieursstellen nicht besetzt werden. Zurzeit liegt die Arbeitslosenquote je nach Fachrichtung zwischen 2 % und 5 %. Gesucht sind vor allem Informatiker, Elektrotechniker, Maschinenbauer und zunehmend wieder Bauingenieure.

    Wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Jahr 2007 ergeben hat, nennen 73 % der Unternehmen als Ursache für Rekrutierungsprobleme fehlende Qualifikationen. Beklagt wird in erster Linie die mangelnde Passgenauigkeit der Absolventen. Vielen Ingenieuren fehle es an Kenntnissen im Vertrieb, Marketing, in der Entstörung oder im Service, so Marcus Kottmann vom Institut für Arbeitswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.

    Der Grund für diese Misere ist neben der rückläufigen Beliebtheit von Ingenieursstudiengängen auch in der frühen Spezialisierung der Studenten zu suchen, die die Situation für Studierwillige und Arbeitgeber unübersichtlich macht. Deshalb haben langfristig solche Studenten eine bessere Chance, die eine Basisausbildung mit einer bestimmten Spezialisierung verbinden.

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    Größter Jobboom in der Metall-Branche seit 40 Jahren
    Hervorragende Auftragslage wirkt sich auch auf Arbeitsplätze aus

    26.03.2008 – Die günstige Auftragslage führt zu erheblichen Neueinstellungen in der Metall- und Elektroindustrie: 27.000 neue Arbeitsplätze allein im Januar. Wie Gesamtmetall im Konjunkturbericht Metall- und Elektro-Industrie Januar 2008 meldet, wuchs die Summe auf insgesamt 3.576.000 Arbeitnehmer in der Branche. Zudem konnten im Jahr 2007 rund 75.000 neue Ausbildungsplätze geschaffen werden. Dies entspricht einem Zuwachs von 11,2 % gegenüber 2006 und ist gleichzeitig Ausbildungsrekord seit der Wiedervereinigung.

    Als Grund für die jüngste Jobflut kann die wachsende Nachfrage nach M+E Erzeugnissen herangezogen werden, vor allem auf dem Weltmarkt. Im Vergleich zur Binnennachfrage mit einem Plus von 7,2 %, stieg die Auslandsnachfrage mit 16,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als doppelt so stark. Sogar der starke Euro konnte dieser Entwicklung nicht entgegenwirken.

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    Studieren und Kind?

    06.03.2008 – Die 18. Sozialauswertung des Deutschen Studentenwerkes mit dem Sonderbericht „Studieren mit Kind“ hat ergeben, dass die Erfolgschancen, verglichen mit Kinderlosen Studenten, das Studium zu absolvieren, erheblich sinken. So müssen laut dieser Studie studierende Mütter ihr Studium rund viermal häufiger unterbrechen als ihre kinderlosen Kommilitoninnen und Kommilitonen. Immerhin sind mit rund 7 Prozent fast ein Zehntel aller Studierenden bereits junge Eltern.

    Aus der Doppelbelastung, Studium und Kind unter einen Hut zu bringen, wird, wenn es um die Studienfinanzierung geht, leicht eine Dreifachbelastung. Ein Viertel der studierenden Eltern beklagt sich inzwischen über die zu rar gesäten Betreuungsangebote, die sich zudem eher an den Zeiten der Arbeitnehmer orientieren. Die üblichen Nebenjobs, die gerade wegen der zeitlichen Flexibilität der Studentinnen und Studenten gefragt sind, fallen zur Finanzierung des Studiums somit ebenso aus.

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    Zu den Ergebnissen der 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes geht es hier.

    Februar 2008
    Von der Studienbank zum Chefsessel

    29.02.2008 – Der Dreischritt: Abitur – Studium – Festanstellung will heute immer weniger jungen Menschen gelingen. Trotz hervorragender Leistungen, fällt vielen Absolventen der Eintritt in das Berufsleben schwer. Diese Wirklichkeit haben inzwischen auch die Hochschulen erkannt. Mit der Bereitstellung geeigneter Infrastruktur versuchen sie deshalb Nachwuchsgründern unter die Arme zu greifen. Das Ziel dabei ist, die betrieblichen Investitions- und Bürokratiekosten zu senken, um damit Gründungsrisiken zu minimieren.

    Zunehmend hält auch das Wissen über Existenzgründungen in den Lehrveranstaltungen Einzug. Themen sind zum Beispiel der Business-Plan, Personalführung und rechtliche Aspekte einer Unternehmensgründung. Darüber hinaus wird auch die Einzelfall-Beratung an Fachhochschulen und Universitäten weiter ausgebaut. An dieser Stelle wird das Vorhaben vor allem in Bezug auf die persönlichen Voraussetzungen des Gründungswilligen kritisch und konstruktiv hinterfragt.

    Die vollständige Meldung finden Sie hier.
    Vollstipendien im Wert von 50.000 Euro
    für Werbe- und Marketingstudiengänge zu vergeben

    Der Stipendienwettbewerb 2008 der design akademie berlin
    für die Bachelorstudiengänge Marketingkommunikation und Kommunikationsdesign

    27.02.2008 - Wer kreativ ist, bekommt sein Studium geschenkt; zumindest fast. Die design akademie berlin schreibt im Rahmen seines diesjährigen Stipendienwettbewerbs Vollstipendien im Wert von insgesamt 50.000 Euro gemeinsam mit dem Berliner Stadtmagazin „Tip“ aus. Gefragt sind Wettbewerbsbeiträge in Form von Kommunikationsideen für die Berliner Museenlandschaft. Die Gewinner können zum Sommer- oder Wintersemester beginnen. Eingereicht werden können die kreativen Kampagnen bis zum 29. Februar.

    Außerdem: Das dreitägige Probestudium

    Wer sich in den Semesterferien vorab informieren will, kann das gerne tun: Vom 28. Februar bis 1. März findet ein Probestudium mit Lehrveranstaltungen und einer Exkursion in die Berliner Werbe- und Kunstszene statt.

    Die Details und Downloads zu allen drei Terminen finden Sie hier.

    Kontakt: Ray Tobler
    Topverdienst und Arbeitspensum

    26.02.2008 - Arbeitseinsatz wird in deutschen Führungsriegen groß geschrieben. Denn für ein hohes Gehalt sind reichlich Überstunden nötig. Wenn man einer Kienbaum-Umfrage Glauben schenkt, verbringen 22 Prozent der Topmanager mehr als 61 Stunden in der Woche im Büro, für 15 Prozent sind sogar die Wochenenden mit Arbeit bestückt. Normalerweise beginnt ihr Arbeitstag um 6.30 Uhr und reicht bis in die Nacht hinein. Ein Grund dafür könnte sein, dass sich ein deutscher Vorstand nur noch halb so lange auf seinem Posten halten kann als noch vor einer Dekade üblich – im Durchschnitt sind es 4,7 Jahre.

    Der einfachste Weg zum Spitzenverdienst führt aber nach wie vor in die Wirtschaft. Dabei sind die Chancen für ein üppiges Gehalt bei börsennotierten Aktiengesellschaften am größten. Christian Näser, Vergütungsexperte bei Kienbaum, weiß: „Die Größe des Unternehmens ist statistisch klar mit der Höhe der Gehälter korreliert“. Für welche Branche sich der Nachwuchs-Manager entscheidet ist jedoch weniger relevant. Obwohl in bestimmten Industriezweigen die mittleren Gehälter voneinander abweichen, sind die Top-Positionen fast überall gleich hoch dotiert.

    Den gesamten Artikel finden Sie hier.

    Über die aktuelle Lohnentwicklung von Absolventen und Young Professionals können Sie sich in der alma mater Gehaltsstudie 2008 informieren, die in der ersten Märzhälfte erscheint.
    Die Umstellung auf Bachelor und Master verläuft nicht reibungslos

    21.02.2008 – Einer aktuellen Studie des Hochschulinformationssystems (HIS) zur Folge, haben Bachelor- und Master-Studenten so ihre Schwierigkeiten mit ihrem Studium. Die Abbrecher-Quote ist besorgniserregend hoch. Das Universitätsstudium brachen rund ein Viertel der im Jahre 2000 und 2004 begonnenen Studenten wieder ab, an den Fachhochschulen waren es bemerkenswerte 39 Prozent. Allerdings treten die Abbrecher von Fach zu Fach verschieden häufig in Erscheinung. So hat die Menge der Studienabbrecher in den Geisteswissenschaften vernehmlich abgenommen. Bei Maschinenbauern, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaftlern ist sie dagegen angewachsen.

    Auch kommt die Frage auf, ob das große Ziel, das in Bologna formuliert wurde, die Studiendauer zu reduzieren, wirklich aufgeht. Wenn man nämlich bedenkt, dass der Bachelor in durchschnittlich 8 Semestern absolviert wird, und man dann noch die Studiendauer für das Master-Studium addiert, gelangt man schnell zu einer Semesterzahl, die derjenigen der herkömmlichen Studiengänge gleicht.

    Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
    Das mangelnde Fachwissen der Bachelor-Studenten

    18.02.2008 - Als größten Mangel von Bachelor- und Master-Absolventen nennen Personalverantwortliche Defizite im Fachwissen. Denn viele neue Abschlüsse halten nicht, was sie versprechen. Eine mögliche Ursache könnte in der halbherzigen Umstrukturierung der alten Studiengänge liegen, die oft einer bloßen Umetikettierung gleicht. Deshalb fordern die meisten Unternehmer eine noch stärkere Anwendungsorientierung dieser Studiengänge.

    Ein weiteres Problem der neuen Studiengänge ist die nach wie vor sehr hohe Abbrecherquote. Einer HIS-Studie zur Folge haben an Fachhochschulen 39 Prozent der Bachelor-Studenten, die zwischen den Jahren 2000 und 2004 ihr Studium begonnen haben, ihre Hochschule ohne Studienabschluss verlassen. In derselben Studie heißt es weiter: „Mit der Umstellung auf Bachelor-Studiengänge scheint es weniger zu einer Entschlackung als zu einer Verdichtung gekommen zu sein“.

    Diesem Vorwurf widersetzen sich die Verantwortlichen. Sie geben zu Bedenken, dass selbstverständlich die Inhalte der traditionellen Studiengänge zwischen Bachelor und Master aufgeteilt werden müssen. Schuld an den hohen Abbrecherquoten seien weniger die intellektuelle Überforderung der Studenten, als vielmehr die dünne Personalausstattung mit der damit einhergehenden unzureichenden Betreuung der Studenten.

    Die vollständige Meldung finden Sie hier.
    Die Zufriedenheit von Bachelor- und Master-Studierenden

    15.02.2008 – Mit ihrem Studienqualitätsmonitor 2007 kommen die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) und die Arbeitsgemeinschaft Hochschulforschung der Universität Konstanz zu dem Ergebnis, dass Bachelor- und Master-Studierende tendenziell zufriedener mit ihrem Studium sind, als Studenten traditioneller Studiengänge.

    Befragt wurden annähernd 22.000 Studierende an 150 Hochschulen. Der höhere Grad an Zufriedenheit kommt durchschnittlich durch die bessere Bewertung des Lehrangebots und die positive Würdigung der geringen Teilnehmerzahl in den Lehrveranstaltungen zusammen. Gleiches gilt für die Bemessung der sachlich-räumlichen Ausstattung der Bildungseinrichtungen. Auffallend bei der Erhebung ist, dass die Master-Studenten im Vergleich zu den Bachelor-Studenten noch zufriedener sind. Zu allen Fragen der Studienqualität finden sich bei ihnen deutlich höhere Zustimmungsquoten.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.

    Weitere Ergebnisse finden Sie kostenlos im Hauptbericht der Studie als PDF-Download.
    Keine Zeit zum Jobben

    13.02.2008 – Mit der Einführung der Master- und Bachelorstudiengänge im Rahmen des Bologna-Prozesses ist auch eine Straffung der Studienorganisation einher gegangen. Bei Bachelor-Studenten kommen üblicherweise mehr als 20 Pflichtwochenstunden zusammen. Daneben stehen noch Hausaufgaben, Seminarvorbereitungen, mehrere Referate und Abschlussklausuren an. Die zu leistenden Aufgaben summieren sich schnell zu einer 40-Stunden-Woche. Für das Arbeiten bleibt da kaum noch Zeit.

    Gleichzeitig wird das Studium aber aufgrund der von den meisten Bundesländern eingeführten Studiengebühren immer teurer. Aus der gestiegenen Präsenzzeit an den Hochschulen und den höheren finanziellen Aufwendungen für das Studium entsteht unweigerlich eine Spannung. In Deutschland lebe der Großteil der angehenden Akademiker inzwischen mit einem Zeitkonflikt aus Studium und Erwerbsarbeit, so das Deutsche Studentenwerk.

    Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
    Hochschulen öffnen sich: Berufserfahrung wird angerechnet

    08.02.2008 – Die Universität Oldenburg geht neue Wege. Ganz nach dem Vorbild ausländischer Hochschulen rechnet sie seit kurzem die Berufserfahrung von Bewerbern auf bestimmte Studienmodule an. „Die Durchlässigkeit von Hochschulen zu erhöhen, ist zentraler Bestandteil des Bologna-Prozesses. Viele Universitäten haben das noch nicht berücksichtigt“, gibt die Oldenburger Professorin Anke Hanft zu bedenken. Damit allerdings die Qualität der Abschlüsse gewahrt bleibt, müssen sich die Kandidaten umfangreichen Einstufungstests unterziehen.

    Geschuldet ist die Öffnung der bundesdeutschen Universitäten den Zielen und Vorgaben des Bologna-Prozesses und vor allem dem wachsenden Druck aus der Wirtschaft. Ihre Vertreter vermissen die Möglichkeit, nach beruflicher Bildung zur Hochschule zu wechseln: Im Angesicht des Fachkräftemangels bestehe hier ein großer Handlungsbedarf.

    Die vollständige Meldung finden Sie hier.
    Studieren im Zeitalter von Web 2.0

    05.02.2008 – Im Zeitalter des Web 2.0 beschränkt sich das Studieren schon lange nicht mehr auf den Hörsaal. So bieten zum Beispiel die Medienwissenschaftler der Uni Trier „Teleteaching“ an, eine Unterrichtsform, bei der sich der Dozent per Live-Schaltung am Unterricht beteiligt. Studenten der portugiesischen Literaturwissenschaft in Trier kooperieren mit der Universität Saarbrücken und können per Internet auf dortige Lehr- und Lehrinhalte zurückgreifen.

    Laut Expertenmeinung werden zukünftige Lehrangebote verstärkt in Richtung interaktiver Beteiligung der Studenten zielen. „Die Zeit des Berieselns ist vorbei“ gibt Sabine Hemsing vom Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz in Kaiserslautern zu bedenken. Das „Mitmachen“, die Grundidee des Web 2.0, wirkt nicht nur attraktiver, sondern bringt auch pädagogische Vorteile mit sich. Statt alleine vor sich hin zu werkeln, können sich Studenten gegenseitig anregen und stützen.

    Allerdings wird das E-Learning die Zusammenkunft in Seminarräumen und Lehrsälen wohl nie ganz ersetzen können. Denn zum Studieren gehört ebenso der Campus mit seinem sozialen Umfeld.

    Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.

    Januar 2008
    Die weibliche Lust auf Karriere

    29.01.2008 – Trotz erfreulicher Entwicklungen in der Berufswelt, ist eine Gleichberechtigung von Frau und Mann noch lange nicht erreicht. In Führungspositionen liegt heute der Frauenanteil je nach Quelle zwischen 13 und 30 Prozent. Bedenkt man, dass etwa 50 Prozent der Hochschulabsolventen Frauen sind, erscheint der Anteil sehr gering. Riskiert man aber einen genaueren Blick, fällt auf, dass etwa 80 Prozent der leitenden Positionen von Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern ausgeübt werden. In diesen Studienbereichen ist der Anteil der Absolventinnen von der 50 Prozent Marke leider weit entfernt. Dies lässt die Vermutung aufkommen, dass es also weniger die Umstände sind, die Frauen in die höchsten Riegen geleiten, sondern vielmehr deren eigene Karriereplanungen.

    Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.
    Studieren zahlt sich aus!

    20.01.2008 – Laut einer Studie der Universität Frankfurt/M. ist das Studium in den Fachbereichen Recht- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften mit einer Rendite verbunden. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest Studieninitiator Martin Weldi, der unter Einsatz von Erhebungen des Statistischen Bundesamtes Löhne von Akademikern und Abiturienten, die nicht studiert haben, untersucht hat. Die ausgewiesene Rendite besteht für Absolventen in einem durchschnittlich höheren Lohn, sodass die Studienkosten und das entgangene Gehalt wieder mehr als eingespielt werden.

    Allerdings solle man seiner Studienwahl auch andere Gesichtspunkte zugrunde legen, warnt Friedhelm Pfeiffer vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim. Denn man könne nicht voraussagen, was jemand verdienen werde, so der Bildungsökonom. Auch ist nicht abzusehen, wie sich der Arbeitsmarkt zukünftig entwickeln wird.

    Den vollständigen Artikel finden Sie im Online-Portal des Tagesspiegels.
    Fachkräftemangel in Deutschland

    15.01.2008 – Laut einer Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 20.000 Firmen, fehlten in Deutschland im Jahr 2007 rund 400.000 Fachkräfte. Trotz alledem investierte laut Umfrage des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) nur jedes achte Unternehmen in die Weiterbildung seiner älteren und gering qualifizierten Mitarbeiter. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Michael Glos fordern seit geraumer Zeit umfangreichere Qualifizierungsmaßnahmen für heimische Fachkräfte.

    Dieser Zustand soll sich nun ändern. In Zusammenarbeit mit Unternehmen und Wirtschaftsverbänden hat das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. nun ein Trainingsprogramm mit mehr als 150 Weiterbildungsangeboten konzipiert. Das branchenübergreifende Angebot richtet sich ebenso an Vertriebs- und Call-Center-Mitarbeiter wie an Manager. Ziel ist es, seine Adressaten auf die sich verändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen des Arbeitsmarktes vorzubereiten.

    Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.
    Berlin ist die beste Studentenstadt

    November 2007 - Berlin ist die beste Stadt für Studenten. Das neue Ranking von FOCUS kommt zu diesem Ergebnis. In die Liste flossen zehn Kriterien wie z.B. Mietkosten, Wohnheimplätzen und Kneipendichte ein. Die Bundeshauptstadt konnte mit einem Mix aus Kultur- und Freizeitangebot punkten. Düsseldorf, Hamburg und Nürnberg (beide Platz drei) folgen auf den Plätzen. Auf Rang vier landete München, das sich aber als beliebteste Studentenstadt profilieren konnte.

    Die Studien belegen, dass Lage und Attraktivität einer Stadt für angehende Studenten wichtiger seien als das akademische Renommee der Hochschule oder ihr Platz in Universitäts-Rankings.

    Den letzten Platz belegte die ostdeutsche Küstenstadt Greifswald wegen weniger Kneipen und Kinos, nicht genügend Unterkünften und schlecht bezahlten Arbeitsplätzen. Wenige Jobs für Studenten und eine geringe Wirtschaftskraft sind die Hauptgründe, warum sich Halle, Osnabrück und Paderborn ebenfalls am Ende der Tabelle wieder finden.

    Weitere Informationen und die genaue Rangliste gibts bei Focus-Online.
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